Michael Conrad Curtius

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Michael Conrad Curtius (* 28. August 1724 in Techentin; † 22. August 1802 in Marburg) war ein deutscher Philologe, Historiker und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Conrad Curtius studierte 1742 bis 1745 Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach dem Studium wurde er zunächst Hauslehrer bei dem Superintendenten Rehfeld in Stralsund, dann beim Staatsminister des Kurfürstentums Hannover August Wilhelm von Schwicheldt, welcher auf ihn auch in seinen öffentlichen Geschäften zurückgriff, aber ihm auch Gelegenheit zur Verfolgung seiner historischen Interessen gab.

Curtius wurde 1759 zum Lehrer an der Ritterakademie Lüneburg berufen. 1768 erhielt er einen Ruf als Professor der Geschichte, der Dichtkunst und der Beredsamkeit an der Philipps-Universität Marburg, dem er folgte. In Marburg las er zunächst auch Philologie, beschränkte sich jedoch zunehmend auf seine Tätigkeit als Historiker.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kritischen Abhandlungen, Hannover 1760
  • Commentarii de senatu Romano sub imperatoribus – post tempora eversae reipublicae ad nostram aetatem cum praefatione C. A. Klotzii, Halle 1768
  • Historisch-politischen Abhandlungen, Marburg 1783
  • Geschichte und Statistik von Hessen, Marburg 1793

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag im Rostocker Matrikelportal