Michael Franti

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Michael Franti (2008)

Michael Franti (* 21. April 1966 in Oakland, Kalifornien) ist ein amerikanischer Lyriker und Musiker. Franti ist der Begründer und die treibende Kraft hinter der Musikband Michael Franti & Spearhead, die Hip-Hop mit einer Reihe von Musikstilen wie Reggae, Funk, Folk und Rock kombiniert. Oft verwendet Franti eine Mischung aus Gedicht und kurzen Soundeinlagen. Die Lyrik behandelt meist politische Themen wie Armut, Justiz, Ernährung, Weltfrieden etc.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franti ist afroamerikanischer Herkunft, wurde aber von finnischstämmigen Adoptiveltern großgezogen[1]. Seine Musikkarriere begann er in der Industrial-Hip-Hop-Band The Beatnigs, aus der dann The Disposable Heroes of Hiphoprisy hervorgingen. Nach dem Zerfall der Heroes widmete er sich seiner Solokarriere und der Band Spearhead. Er entfernte sich schrittweise von Hip-Hop und begann Einflüsse aus Reggae, Funk, Pop, Folk u.Ä. in seine Musik aufzunehmen.

Seine Texte waren immer sozialkritisch und politisch, er sang und rappte über Umweltverschmutzung, Homophobie, Rassismus, den Irak-Krieg und ähnliche Themen. Er ist Mitglied der US-amerikanischen Green Party und beteiligte sich an den Occupy Wall Street-Protesten.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1997 Chocolate Supa Highway 68
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. März 1997
2006 Yell Fire! 125
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Juli 2006
2008 All Rebel Rockers 39
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. September 2008
2010 The Sound of Sunshine 17
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. September 2010
2013 All People 30
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Juli 2013
2016 Soulrocker 38
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Juni 2016

weitere Veröffentlichungen

  • 1988: The Beatnigs
  • 1994: Home
  • 2000: Live at the Baobab (solo)
  • 2001: Stay Human
  • 2002: Passion (solo)
  • 2003: Songs from the Front Porch (solo)
  • 2003: Everyone Deserves Music

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1994 Of Course You Can
Home
74
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1994
1995 Hole in the Bucket
Home
55
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1995
People in tha Middle
Home
49
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1995
1997 Why Oh Why
Chocolate Supa Highway
45
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1997
2008 Say Hey (I Love You)
All Rebel Rockers
18
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 2008
(feat. Cherine Anderson)
2010 The Sound of Sunshine
The Sound of Sunshine
62
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 2010

weitere Singles

  • 1995: Positive
  • 1997: U Can't Sing R Song
  • 1997: Rebel Music
  • 1997: Keep Me Lifted
  • 2001: Rock the Nation
  • 2001: Sometimes
  • 2002: Soulshine
  • 2003: Bomb the World
  • 2003: Everyone Deserves Music
  • 2006: I Know I'm Not Alone
  • 2006: Light up Ya Lighter
  • 2010: Shake It
  • 2011: Hey Hey Hey
  • 2013: I'm Alive
  • 2013: 11:59
  • 2014: Same As It Ever Was (Start Today)
  • 2015: Once A Day

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Why Michael Franti Hasn't Worn Shoes for 14 Years. Kristen Philipkoski. 3. Juni 2014. Abgerufen am 20. April 2015.
  2. a b Chartquellen: CH UK US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Michael Franti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien