Mingle

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Bei dem Begriff Mingle handelt es sich um eine Wortkreation aus den englischen Begriffen „mixed“ und „Single“ und bedeutet, dass man „offiziell“ Single ist, aber gleichzeitig temporär einen beziehungsähnlichen Zustand hat. Alternativ wird auch der Begriff „Freunde mit gewissen Vorzügen“ als Synonym verwendet.

Geprägt ist das Mingle-Dasein von Unverbindlichkeit, nicht zu viel Nähe, und von einer Freiheit, die nicht aufgegeben werden möchte; gepaart mit Momenten der Zweisamkeit, die sich nicht stark von denen eines „normalen“ Paares unterscheiden: man trifft sich, unterhält sich, man unternimmt gemeinsam etwas, geht zusammen aus und schläft miteinander.[1]

Die Wortschöpfung wird dem Hamburger Trendforscher Peter Wippermann zugeschrieben.[2]

Gründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt verschiedene Gründe für diese neue Unverbindlichkeit. Der zentrale und wichtigste ist wohl die Angst, zu viele andere, womöglich bessere, Möglichkeiten auszuschließen, wenn man sich eindeutig zu einem Menschen bekennt.[3]

Darüber hinaus passt es, zeitlich sowie auch durch die unterschiedlichsten privaten oder emotionalen Randbedingungen, einfach nicht, die Verpflichtungen einer kompletten Beziehung in Gänze erbringen zu können.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Isabel Tesch: Beziehungsstatus: „Mingle“ – Wollen wir heute keine Verpflichtungen mehr eingehen? In: The Huffington Post. 16. Januar 2014; abgerufen am 22. August 2014.
  2. Single oder Mingle? – Liebe lieber unverbindlich. In: Focus.de. 4. Februar 2014; abgerufen am 22. August 2014.
  3. Nicola Erdmann: Sind wir zusammen? Oder was? Das Leben als Mingle. In: ICON/Welt am Sonntag. 8. Januar 2014; abgerufen am 22. August 2014.