Monika Bobbert

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Monika Bobbert (* 1963 in Lingen (Ems)) ist eine deutsche Sozialethikerin und Hochschullehrerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bobbert studierte Psychologie und katholische Theologie in Tübingen. Diese Studien schloss sie 1990 mit dem Erwerb des Diploms in Theologie und 1993 mit dem Diplom in Psychologie ab. Anschließend war sie bis 1995 Dozentin an der katholischen Akademie Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen. Von 1996 bis 2001 hatte Bobbert Stellungen an der Universität Tübingen inne, unterbrochen von einem dreimonatigen Forschungsaufenthalt am Kennedy Institute of Ethics, Washington, D.C., und am Hastings Center, Garrison, NY. In Tübingen promovierte sie 2001 in der katholischen Theologie.

In der Folge arbeitete Bobbert an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin bei Wolfgang U. Eckart, wo sie sich 2008 habilitierte. 2010 wurde sie zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. Seit August 2014 ist sie ordentliche Professorin für theologische Ethik an der Universität Luzern und leitet das Institut für Sozialethik der Theologischen Fakultät, lehrt eingeschränkt aber noch immer an der Universität Heidelberg. Seit dem 1. Februar 2016 ist sie Direktorin des Seminars für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.[1]

Bobbert ist Mitglied zahlreicher Ethikkommissionen und Fellow des Marsilius-Kollegs Heidelberg.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Patientenautonomie in der beruflichen Pflege. Begründung und Anwendung eines moralischen Rechts. Campus-Verlag, Tübingen 2002. ISBN 3-593-37128-6. (Dissertation)
  • Ärztliches Urteilen bei entscheidungsunfähigen Schwerkranken. Geschichte – Theorie – Ethik. Mentis-Verlag, Münster 2013. ISBN 3-89785-796-0 (Habilitation).

Hinzu kommen zahlreiche Aufsätze und Fachbeiträge, wie etwa Patientenautonomie: Die Ambivalenz des Helfens, in PflegeZeitschrift 57 (2004) oder Pflegeethik als neue Bereichsethik: Konturen, Inhalte, Beispiele, in Zeitschrift für Medizinische Ethik 49 (2003).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bobbert, Monika, Prof. Dr.. uni-muenster.de. Abgerufen am 8. April 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]