Movimenti

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Unter Movimenti, deutsch Bewegungen, versteht man geistliche Gemeinschaften innerhalb der römisch-katholischen Kirche, die eine spezifische Form der Frömmigkeit pflegen. Manchmal wird auch synonym die Bezeichnung Laienbewegungen verwendet.

Zu den Movimenti zählen insbesondere:

und viele kleinere Gemeinschaften.

Vorläufer der neueren Bewegungen sind unter anderem die Schönstatt-Bewegung, gegründet 1914 von P. Josef Kentenich in Deutschland und die Legio Mariae, gegründet 1921 von Frank Duff in Irland und die charismatische Bewegung.

Definition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff Movimenti entstand erst in den 1990er-Jahren, aber er umfasst heute auch die im Vorfeld und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil entstandenen „Erneuerungsbewegungen“. Es wird eine grobe Unterscheidung versucht zwischen „Bewegungen“, die bestehen vor allem aus Laien bestehen, die einer Gemeinschaft angehören, ohne ein gemeinschaftliches Leben zu führen und „Gemeinschaften“, die vor allem aus zölibatär Lebenden bestehen, die in Gemeinschaft leben.

Papst Johannes Paul II. setzte bei seiner Neuevangelisierung besonders auch auf die Laienbewegungen. Die Weltjugendtreffen seit 1984 haben teilweise auch die Funktion eines Treffens der verschiedenen Movimenti und ihrer Mitglieder.

Liste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vollständige Liste der vom Heiligen Stuhl anerkannten Gemeinschaften findet man unter Liste der Geistlichen Gemeinschaften der Römisch-katholischen Kirche.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Movements in the Church. Proceedings of the World Congress of the Ecclesial Movements, Rome, 27 - 29 may 1998. Pontificium Consilium pro Laicis, Rom 1999.
  • Religionen und religiöse Bewegungen. 8 Bände. REMID, Marburg 1998.
  • Giuseppe Albertoni (Red.): Mobilität. Moti e movimenti. Folio, Wien u. a. 1993.
  • Gordon Urquhart: Im Namen des Papstes. Wie ultrakonservative Organisationen die Macht in der Kirche übernehmen. Knaur, München 1998, ISBN 3-426-77312-0.