Muehlhan

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Muehlhan AG

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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE000A0KD0F7
Gründung 1881
Sitz Hamburg, Deutschland
Leitung Stefan Müller-Arends, Vorstandsvorsitzender
Mitarbeiterzahl 2.929 (2017)[1]
Umsatz 247,7 Mio (2017)[1]
Branche Industriedienstleistungen
Website www.muehlhan.com

Die Muehlhan AG fungiert als Dachgesellschaft für verschiedene Tochterunternehmen, die weltweit führend sind als Spezialist in den Bereichen Schiff, Öl & Gas, Renewables und Industrie/Infrastruktur.

In diesen Bereichen werden Dienstleistungen im Oberflächenschutz, im passiven Brandschutz, im Gerüstbau und in der Zugangstechnik, im Stahlbau und in der Isolierung erbracht.

Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 247,7 Millionen Euro und beschäftigte 2.929 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt[1].

Vom 26. Oktober 2006 bis zum 1. Februar 2017 war die Muehlhan AG am Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Seit 1. März 2017 befindet sie sich im Börsensegment Basic Board.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1881 von Johannes Cornelius Amadeus Marckmann gegründet und war anfangs in der Dampfkesselreinigung aktiv. 1911 erwarb Georg Heinrich Mühlhan den Betrieb. Durch ihn wurden mit Schiffsreinigung, Isolierungsarbeiten und dem Handel mit Schiffsbedarf neue Geschäftsfelder betreten. 1947 trat Heinrich J.P. Muehlhan in das Geschäft ein und richtet das Geschäft auf die Tankreinigung aus. Mit der Ausrüstung der Strahl-O-Matic, eines Schiffes mit Strahlgerät, konnten ab 1963 auch Reinigungsarbeiten direkt auf dem Wasser bzw. von der Seeseite der im Hafen liegenden Schiffe aus durchgeführt werden.

Ab 1981 begann mit der Gründung der Mühlhan & Co. International oHG (ab 1998 Mühlhan Surface Protection (International) GmbH) als Dachgesellschaft die Internationalisierung.

Erste Projekte in Osteuropa führten bald zur Gründung von Unternehmen im Ausland. Die neuen Tochtergesellschaften waren auf Korrosions- und Oberflächenschutz in industriellen und maritimen Anwendungsbereichen spezialisiert.

Den Schritt in das Nachbarland Frankreich wagte Muehlhan 2000 mit der Gründung einer Tochtergesellschaft. Im Jahr 2001 übernahm Muelhahn SIPCO, ein großes US-Unternehmen mit Spezialisierung auf Oberflächenschutz für Industrie und Marine. Ein Jahr darauf erfolgte die Übernahme von Haraco Services Pte Ltd, einem Unternehmen aus Singapur, das sich auf Korrosionsschutz spezialisiert hatte. Ein weiteres Jahr darauf wurde eine Tochtergesellschaft in Großbritannien gegründet. Eine Tochter in Norwegen wurde 2004 gegründet.

Am 5. April 2006 folgte die Umfirmierung der bisherigen GmbH in eine Aktiengesellschaft – der Muehlhan AG. Am 26. Oktober 2006 ging das Unternehmen in den Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse[2].

Seitdem hat sich das weltweite Netzwerk aus Tochtergesellschaften und Niederlassungen kontinuierlich erweitert. Nachdem der Entry Standard der Frankfurter Börse eingestellt wurde, wird die Muehlhan Aktie im Basic Board geführt

Geschäftsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen gliedert seine Tätigkeiten in vier Felder:

  • Oberflächenschutz von Industrieanlagen
  • Gerüstbau für den Schiffsbau, Offshore, Hochbau, Industrie-Kraftwerkstechnik und Tribühnenbau
  • Stahlkonstruktionen
  • Passiver Brandschutz
  • Spezial Zugangstechnik

Aktionärsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand vom 31. Dezember 2017 verteilen sich die Anteilseigner wie folgt:

  • 23,85 Prozent, Greverath Investment Verwaltungs- und Erhaltungs-GbR (GIVE GbR)
  • 13,91 Prozent, GIVE Maritime and Industrial Services GmbH
  • 10,77 Prozent, GIVE Capital GmbH
  • 14,02 Prozent, Beteiligung der Verwaltungsorgane
  • 0,77 Prozent, Selbstbeteiligung der Muehlhan AG
  • 36,67 Prozent, Streubesitz

Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Geschäftsbericht 2017. Abgerufen am 26. Oktober 2018.
  2. Muehlhan - Auf großer Fahrt an die Börse (auf goingpublic.de) (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive)