Trauben-Katzenminze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Mussins Katzenminze)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Trauben-Katzenminze
Traubenkatzenminze.jpg

Trauben-Katzenminze (Nepeta racemosa)

Systematik
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Nepetoideae
Tribus: Mentheae
Untertribus: Nepetinae
Gattung: Katzenminzen (Nepeta)
Art: Trauben-Katzenminze
Wissenschaftlicher Name
Nepeta racemosa
Lam.

Die Trauben-Katzenminze (Nepeta racemosa) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die Heimat der Trauben-Katzenminze ist das westliche Asien. In Mitteleuropa verwendet man ihre Sorten als Zierpflanze in Gärten. Die Sorten blühen von April bis in den Oktober hinein.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die polsterartig wachsende, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 15 bis 25 Zentimetern und kann sowohl niederliegend als auch aufsteigend wachsen. Die fünfzählige und zygomorphe Blüte ist in einer endständigen Ähre angeordnet. Die blaue Krone wird etwa 9 bis 13 mm lang. Die Unterlippe dieser Art besitzt keine dunkel-blauen Punkte. Die Kronröhre überragt den Kelch.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18 oder 36.[1]

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nepeta racemosa kommt von der östlichen Türkei bis zum nordwestlichen Iran vor.[2]

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man kann folgende Unterarten unterscheiden:

  • Nepeta racemosa subsp. crassifolia (Boiss. & Buhse) A.L.Budantsev (Syn.: Nepeta crassifolia Boiss. & Buhse): Sie kommt im Iran vor.[2]
  • Nepeta racemosa subsp. haussknechtii (Bornm.) A.L.Budantsev (Syn.: Nepeta haussknechtii Bornm.): Sie kommt im Irak, im Iran und in Transkaukasien vor.[2]
  • Nepeta racemosa subsp. racemosa: Sie kommt von der östlichen Türkei bis zum nordwestlichen Iran vor.[2]

Synonyme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Synonym ist Nepeta mussinii Spreng. ex Henckel, weshalb die Art auch Mussins Katzenminze genannt wird.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jelitto/Schacht/Simon: Die Freilandschmuckstauden, S. 643 ff., Verlag Eugen Ulmer & Co., 5. Auflage 2002, ISBN 3-8001-3265-6

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nepeta racemosa bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  2. a b c d Rafaël Govaerts (Hrsg.): Nepeta - World Checklist of Selected Plant Families des Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 18. Januar 2018.
  3. GRIN

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Trauben-Katzenminze – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien