Narzissenblütiger Lauch

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Narzissenblütiger Lauch
Narzissenblütiger Lauch (Allium narcissiflorum)

Narzissenblütiger Lauch (Allium narcissiflorum)

Systematik
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
Unterfamilie: Lauchgewächse (Allioideae)
Tribus: Allieae
Gattung: Lauch (Allium)
Art: Narzissenblütiger Lauch
Wissenschaftlicher Name
Allium narcissiflorum
Vill.
Allium narcissiflorum Flore Coste 3462.png
Allium narcissiflorum31072004fleurpédoncules.JPG

Der Narzissenblütige Lauch oder Narzissen-Lauch (Allium narcissiflorum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch (Allium).

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Narzissenblütige Lauch ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen von 15 bis 35, selten bis 50 cm erreicht. Auf dem kurzen „Wurzelstock“ sitzen längliche Zwiebeln. Die Zwiebelhäute sind bräunlich gefärbt, netzfaserig und bleiben als bis 5,5 cm langer Faserschopf an der Zwiebel. Der Stängel ist aufrecht, grün, fast rund, im oberen Teil zusammengedrückt und hat zwei Kanten. Die Pflanze besitzt 3 bis 5 grüne, kahle, linealische, flache Laubblätter.

Bis zu acht Blüten sind zu einem doldigen Blütenstand zusammengefasst, der anfangs nickend, später aufrecht ist. Das zweilappige Hochblatt ist kürzer als der Blütenstand und bleibend. Die zwittrigen, dreizähligen Blüten sind glockenförmig. Es sind 2 Kreise mit je drei purpurrosa Blütenhüllblätter vorhanden, wobei die inneren etwas breiter und stumpf sind. Die sechs Staubblätter sind kürzer als die Blütenhülle. Die Narbe ist dreilappig. Die Blütezeit reicht von Juli bis August.

Standort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Narzissenblütiger Lauch wächst in Höhenlagen von 1500 bis 2000 Meter auf Kalkfels und Schutt.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Narzissenblütige Lauch ist nur in den Südwestalpen, den Grajischen, Cottischen und Seealpen zu finden.

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstbeschreibung durch den französischen Botaniker Dominique Villars ist 1779 veröffentlicht worden.[1]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gunter Steinbach (Hrsg.): Alpenblumen. Mosaik Verlag GmbH, München 1996, ISBN 3-576-10558-1 (Steinbachs Naturführer).

Einzelreferenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prosp. Hist. pl. Dauphiné 18. 1779. Siehe Eintrag bei GRIN Taxonomy for Plants.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Narzissenblütiger Lauch – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien