Nellja Veremej

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Nellja Veremej (* 1963 in der Sowjetunion) ist eine russisch-deutsche Schriftstellerin. Sie lebt in Berlin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nellja Veremej wuchs in verschiedenen Orten in der Sowjetunion auf und beendete die Schule im Kaukasus. Nach dem Studium der Russischen Philologie an der Leningrader Universität zog sie 1994 nach Berlin.[1] Zwischenzeitlich lebte sie in Novi Sad, wo sie die dortige Journalistenschule abschloss.[2] Nellja Veremej arbeitete als Russischlehrerin, Übersetzerin und Journalistin (v.a. für die Wochenzeitung der Freitag). Inzwischen ist sie hauptberuflich als freie Schriftstellerin tätig.

2010 gewann sie den Newcomer-Preis wie auch den Publikumspreis beim Literaturwettbewerb Wartholz.[3] 2013 erschien ihr erster Roman "Berlin liegt im Osten" im Verlag Jung und Jung. Dieser wurde im August 2013 in die Longlist Deutscher Buchpreis 2013 aufgenommen. Im März 2014 wurde sie mit dem Förderpreis des Adelbert-von-Chamisso-Preises 2014[4] und dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises der Stadt Homburg 2014 ausgezeichnet.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten, Salzburg 2013, Klappentext
  2. Karajoli, Spassov (Hrsg.): Medien und interkulturelle Kommunikation, Sofia 2005, S. 382
  3. Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten, Salzburg 2013, Klappentext
  4. www.bosch-stiftung.de