Neue Nikolaischule Leipzig

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Neue Nikolaischule – Gymnasium der Stadt Leipzig
Schulform Gymnasium
Gründung 1512, neugegründet 1995
Adresse

Schönbachstraße 17
04299 Leipzig

Ort Leipzig
Land Sachsen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 19′ 4″ N, 12° 24′ 47″ OKoordinaten: 51° 19′ 4″ N, 12° 24′ 47″ O
Träger Stadt Leipzig
Schüler 709 (Stand Schuljahr 2012/2013)
Lehrkräfte 53 (Stand Schuljahr 2012/2013)
Leitung Heiner Wulfert
Website www.neuenikolaischule.de
Schulgebäude

Die Neue Nikolaischule Leipzig (amtlich Neue Nikolaischule – Gymnasium der Stadt Leipzig, lateinisch Schola Nikolaitana Lipsiensis) ist ein Gymnasium in Leipzig-Stötteritz, Sachsen. Ihre Gründung als Nikolaischule geht auf das Jahr 1512 zurück. Die Nikolaischule gehört damit zu den ältesten Bürgerschulen Deutschlands. Sie war die erste Bürgerschule und Lateinschule der Stadt Leipzig. Ihr Name bezieht sich auf die Nikolaikirche, auf deren Kirchhof sich das erste Schulgebäude befand.

Schule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der Geschichte befand sich die Institution der Nikolaischule in bisher vier Schulgebäuden. Das erste Schulgebäude befand sich von 1512 bis 1872 auf dem Nikolaikirchhof neben der Nikolaikirche. Im Jahr 1872 zog die Schule in die Königsstraße (heute Goldschmidtstraße Ecke Stephanstraße). Auf diesem Gelände steht heute ein Hotel. Nach der Zerstörung im Zuge des Zweiten Weltkrieges wurde die Schule 1947 in die Heinrichstraße verlegt. 1958 wurde ihr Oberschulteil abgetrennt und 1995 wurde die Schule in der Heinrichstraße schließlich aufgelöst und im heutigen Gebäude in der Schönbachstraße als Neue Nikolaischule neugegründet, indem das dort ansässige Gymnasium Schönbachstraße umbenannt wurde und die Alte Nikolaischule ersetzte. Die Neue Nikolaischule liegt in Stötteritz, einem Stadtteil im Süd-Osten der Stadt Leipzig, an der Kreuzung der Schönbachstraße und der Naunhofer Straße. Im Norden grenzen die Gärten der Häuser am Egon-Erwin-Kisch-Weg an die Schulmauer. Im Süden liegt der Schulhof mit zwei Nebentoren zur Schönbachstraße im Osten und der Naunhofer Straße im Westen und mit einem Haupttor zu einer kleinen Grünanlage und der Kreuzung im Süden. Umgeben wird das keilförmig gen Süden zeigende Gelände von einer Schulmauer, an dieser sind auch die vielen Fahrradständer angebracht. Den inneren Ring um den Schulhof schließt eine Reihe von großen Platanen am Rand. Der Hof ist symmetrisch angelegt. In der Mitte ist ein Gedenkstein an ein Abitur von 1998 in die Steinplatten eingelassen. Der ehemalige Raucherhof wird momentan zu einem „Ruhehof“ umgewandelt. Das Schulgebäude im Grün der Bäume eingebettet ist ca. 30 Meter hoch, 17 Meter breit und 50 Meter lang (mit alter Turnhalle ATH und Mehrzweckhalle MZH). Es besteht aus einem Mittelteil und zwei darangelegenen Flügeln. Das Gebäude ist weiß verputzt, mit grünen Türen und Fenstern.

Vor dem Gebäude der Neuen Nikolaischule in der Naunhofer Straße befindet sich ein Relief des Neutestamentlers Caspar René Gregory.

Innen ist das Gebäude zum Teil bereits renoviert. 1997 wurde eine Teilsanierung durchgeführt. Von 2012 bis 2013 wird die Alte Turnhalle, die 2009 für den Sportunterricht gesperrt werden musste, saniert. Von 2013 bis 2017 wird das gesamte Schulgebäude saniert. Dabei werden vor allem Brandschutzmaßnahmen getroffen. Alle Zimmer sind miteinander vernetzt. Die Schule verfügt über technisch modern ausgestattete Fachräume, zwei eigene Sporthallen (eine wird gerade saniert) und zudem werden eine Doppelsporthalle der Stadt Leipzig in der Thiemstraße und der Sportplatz des Allgemeinen Turnvereins Leipzig 1845 e.V. (ATV) sowie die Parks am Völkerschlachtdenkmal und der Schönbachstraße genutzt. Die Schule verfügt über eine Schulbibliothek und mit der Mehrzweckhalle über einen technisch modernen und vielfältigen Veranstaltungsraum.

Jedes Jahr veranstaltet die Schule in der letzten Schulwoche einen Schulmusiktag und einen Sport- und Spieltag bzw. seit 2007 einen Sport- und Schwimmtag. Eine besondere Tradition ist der alljährliche Weihnachtsball seit 2005. Außerdem findet jedes Jahr ein fächerverbindender Unterricht im Januar statt, bei dem die Schüler eine Woche lang ein Thema in bestimmten Fächern behandeln. In der 9.Klassenstufe findet in dieser Woche das Skilager statt. Eine weitere Tradition sind alljährlich ein Weihnachts- und ein Frühlingskonzert in der MZH. Ab 2011 wird eine Nikolaiwoche eingeführt, die an die bis 2007 bestehende Projektwoche anknüpft. Zu dieser Woche gehören verschiedene Projekttage und ein Tag der Naturwissenschaften.

Die Neue Nikolaischule ist eine naturwissenschaftlich und gesellschaftswissenschaftlich profilierte Schule. Seit 2006 wird das Ganztagsschulprogramm Schritt für Schritt erweitert. Damit gibt es jetzt eine breite Auswahl an Arbeitsgemeinschaften und einige Fördermöglichkeiten. Die Nikolaischule hat eine der besten Abiturbestehensraten in Sachsen (über 98 %) und zählt zu Sachsens besten Schulen.

Die Neue Nikolaischule arbeitet stark mit Firmen zusammen und organisiert Veranstaltungen zur Berufsorientierung. Jedes Schuljahr findet hier die Berufsmesse der Euroschulen Leipzig statt. Die Barmer Ersatzkasse, die Sparkasse Leipzig, BMW und Porsche treten oft als Sponsoren auf. Seit 2011 gehört auch die Deutsche Bank zu den Partnern der Nikolaischule.

An der Schule werden zur Zeit (Stand: 2013) 709 Schüler (22 Klassen in Sekundarstufe I) von 53 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Die Schüler nennen sich selbst Nikolaitaner. Derzeitiger Direktor ist Heiner Wulfert. Der Stellvertreter ist Andreas Polster.

Logo des 500-jährigen Schuljubiläums, Gewinner einer schulinternen Ausschreibung

2009 begann das Projekt 500 Jahre Nikolaischule. Eine Gruppe von Schülern erforscht die Geschichte der Alten und der Neuen Nikolaischule und des Nikolaikirchhofs, außerdem wurden Ausstellungen vorbereitet und eine Feier am 500. Jahrestag der Gründung der Nikolaischule im Jahr 2012. Die Nikolaischule ist die zweitälteste Schule Leipzigs (nach der Thomasschule zu Leipzig). Dennoch war sie die erste Bürgerschule und Lateinschule in Leipzig. Der Wahlspruch lautet "Tradition – Kompetenz – Perspektive".

Im Schuljahr 2011/2012 führte die Neue Nikolaischule zudem eine Außenstelle Neue Nikolaischule II im Gebäude des ehemaligen Mommsen-Gymnasiums in der Bornaischen Straße 104. Dort wurde im Schuljahr 2012/2013 ein neues Gymnasium gegründet. Da die Schule im ersten Schuljahr mit nur drei 5.Klassen zu wenig Schüler hätte, um extra Lehrer einzustellen, wird die Schule ein Jahr lang von der Schulleitung der Neuen Nikolaischule geleitet. Die Neue Nikolaischule hatte damit im Schuljahr 2011/2012 sechs 5.Klassen, die zunächst allesamt die Außenstelle besuchten.

Insgesamt verzeichnet die Neue Nikolaischule einen starken Zuwachs an Schülern. Im Jahr 2004 wurden nur zwei 5. Klassen eingeschult. In den Jahren 2005, 2006 und 2007 waren es jeweils drei. Im Jahr 2008 wurden fünf Klassen eingeschult. In den beiden darauf folgenden Jahren 2009 und 2010 hätten jeweils auch fünf Klassen eingeschult werden sollen, aufgrund der zu wenigen Fachräume der Schule wurden von der Stadt allerdings jeweils nur vier genehmigt. Im Schuljahr 2011/2012 werden sechs Klassen die Außenstelle besuchen, davon verbleiben nur drei dauerhaft an der Neuen Nikolaischule. Die Neue Nikolaischule ist im Jahr 2011 laut Sächsischer Bildungsagentur auf Platz 4 der Schulen mit den meisten neu eingeschulten Schülern der Stadt Leipzig. Insgesamt hatten sich aber bei keiner anderen Schule der Stadt so viele Schüler beworben. Allerdings konnten nicht alle Bewerber aufgenommen werden. Auf den drei Plätzen vor der Nikolaischule liegen die Thomasschule, das Kant-Gymnasium und das Leibniz-Gymnasium. Gründe für die enorme Beliebtheit der Schule sind, abgesehen von den hervorragenden Ergebnissen der Abiturprüfungen und der Bestehensquoten unter anderem die zahlreichen Ganztagsangebote, Schulveranstaltungen und Feste sowie die Lage.

Die Neue Nikolaischule hat bisher zwei Partnerschulen. Mit dem Reclam-Gymnasium und der Humboldtschule gibt es eine enge Zusammenarbeit. Beispielsweise werden Schüler der beiden Schulen auch am Nikolaigymnasium unterrichtet, wenn bestimmte Kurse in der Sekundarstufe II nicht zustande kommen. So finden die Leistungskurse Geschichte und Physik von Nikolaischule und Humboldtschule gemeinsam in der Nikolaischule statt. Umgekehrt besuchen die Nikolaitaner die Leistungskurse Chemie und Kunst an der Humboldtschule.. Auch werden Lehrer zu den Partnerschulen abgeordnet, wenn dort Lehrermangel herrscht, sowie auch umgekehrt. Im Schuljahr 2012/2013 kam mit der neuen Schule in der jetzigen Außenstelle eine weitere hinzu.

An der Neuen Nikolaischule sind zahlreiche Projekte und Ganztagsangebote möglich. Zudem sind Schüleraustauschfahrten mit Frankreich möglich. Neben normalen Klassen- und Kursfahrten findet jedes Jahr das Skilager der 9.Klassen statt. Die Schüler fahren dort mit ihren Lehrern und einigen speziellen Skilehrern in die Südtiroler Alpen zum Skifahren. Es gibt einige Ganztagsangebote, sogenannte Arbeitsgemeinschaften. Sie reichen von einfachen Hobbys, wie zum Beispiel die Theater-AG oder die Leichtathletik-AG, über anspruchsvollere Arbeitsgemeinschaften bis hin zu AGs, die für die Schule allgemein sehr wichtig sind. Dazu gehört die Homepage-AG, die die Website der Schule gestaltet und aktualisiert. Ebenfalls dazu gehört die Arbeitsgemeinschaft für Technik, Film und Eventfacilitymanagement (kurz: Technik-AG). Diese AG kümmert sich um die technische Umsetzung und gestaltung von Schulfesten, wie zum Beispiel dem Weihnachtsball und dem Musiktag. Zugleich plant sie diese Veranstaltungen mit und kümmert sich auch um die technischen Geräte der Schule, die zum Unterricht notwendig sind. Es entstehen auch kleinere und größere Filmprojekte. Die Mitglieder sind die einzigen Schüler der Schule, die gegenüber Mitschülern (und in Sonderfällen gegenüber Lehrern) weisungsberechtigt sind. Die Nikolaischule bietet auch mit AGs wie Kraftsport, Kalligrafie, Video, und mit Nachhilfegruppen ein großes und vielfältiges Paket an Ganztagsangeboten, durch die Schüler ihre individuellen Fähigkeiten verbessern und zeigen können und zugleich aktiv am Schulgeschehen mitwirken können. Die Schulleitung bemüht sich, die Schüler möglichst stark in das Geschehen mit einzubinden und sie auch selbst entscheiden zu lassen. So wird beispielsweise das Unterrichtssystem vom Schülerrat beschlossen. Die Schule bildet ihre Schüler somit nicht nur geistig sondern auch politisch aktiv zu sein.

Die Neue Nikolaischule Leipzig unterhält zwei Schülerfirmen. Die Schülerfirma "Der CLUB", eine Cateringfirma, die zum einen die Schüler versorgt, aber auch große Schulveranstaltungen und sogar Veranstaltungen der Stadtverwaltung catern, ist eine eigenständige Firma, die von Schülern unter Aufsicht einer Lehrerin geführt wird. Eine weitere Firma ist "Schüler führen Schüler", die der städtischen Tourismusgesellschaft gehört. Dort werden Schüler zu Stadtführern ausgebildet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den berühmtesten Schülern der Nikolaischule gehörten:

Zu den berühmten und wichtigsten Rektoren/Schulleitern gehörten unter anderem:

  • Johannes Rumpfer (erster Rektor, 1512–1518)
  • Johannes Muschler (1525–1535)
  • Jakob Thomasius (1770–1776)
  • Johann Jakob Reiske (1758–1774)

Eginhart Lehmann (1937–2013) war von 1990 bis 1999 Schulleiter des „Gymnasiums Schönbachstraße“. Er belebte die Tradition der Nikolaischule wieder, was zur Namensgebung „Neue Nikolaischule“ führte. Er war damit Gründervater und erster Schulleiter der Neuen Nikolaischule Leipzig.

Weitere ehemalige Schüler der Nikolaischule sind im Artikel Alte Nikolaischule (Leipzig) zu finden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Nikolaischule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. März 1395 erhielt der Rat der Stadt Leipzig durch einen Erlass des Papstes Bonifatius IX. die Vollmacht zum Bau einer Stadtschule auf dem Nikolaikirchhof bzw. dessen Umgebung (51° 20′ 26″ N, 12° 22′ 43″ O). Die Planung einer Schule auf dem Nikolaikirchhof wurde allerdings erst 1490 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name „Schola Nikolaitana“ übertrug sich als Spitzname und später offizieller Name auf die dort lernenden Schüler: „Die Nikolaitaner“.

Am 26. September 1510 erneuerte der Rat den Beschluss zum Schulbau, der zwei Jahre später beendet wurde. Bereits 1530 musste die Schule erweitert werden, um die stark anwachsende Anzahl an Schülern aufnehmen zu können.

Die Pestepidemie während des Dreißigjährigen Krieges (1638 bis 1639) führte zur zeitweiligen Schließung der Schule.

Da 1872 das Gebäude zu eng wurde, siedelte die Schule in ein größeres Domizil an der Königstraße über (heute Goldschmidtstraße). Im Gebäude auf dem Nikolaikirchhof befindet sich jetzt das Café „Alte Nikolaischule“. In der Bombennacht vom 3. zum 4. Dezember 1943 wurde das Schulhaus an der Königstraße zerstört. Die Schüler wurden im neuen Gebäude Heinrichstraße zusammengefasst.

Die letzte Abiturprüfung an der Alten Nikolaischule wurde 1958 abgenommen. Am 1. September 1958 wurde der Oberschulteil der Nikolaischule mit der Humboldt-Oberschule in der Möbiusstraße unter deren Dach und deren Namen vereint. Bis zum Jahre 1995 wurde der Grundschulteil der Nikolaischule noch als POS bzw. Mittelschule geführt. Danach wurde sie von der Neuen Nikolaischule ersetzt, einige Schüler und Lehrer wechselten mit von der Alten zur Neuen Nikolaischule.

Im Laufe der Geschichte besuchten berühmte Persönlichkeiten die Schule, unter anderem Gottfried Wilhelm Leibniz (von 1658 bis 1661), Christian Thomasius (von 1665 bis 1670), Johann Gottfried Seume (von 1779 bis 1780), Karl Liebknecht (von 1882 bis 1890) und Richard Wagner.

Rektoren waren Jakob Thomasius und Johann Jacob Reiske.

Neue Nikolaischule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schüler der damaligen Egon-Erwin-Kisch-Oberschule (1982) in der Leipziger Galerie am Sachsenplatz

Das Gebäude der „Neuen Nikolaischule“ wurde von 1914 bis 1916 an der Schönbachstraße in Stötteritz erbaut (51° 19′ 4″ N, 12° 24′ 47″ O). Die Klassenräume wurden zunächst noch mit Gasbeleuchtung ausgestattet, erhielten jedoch nach einigen Umbaumaßnahmen wie alle anderen Nutzräume der Schule elektrisches Licht. Ein Jahr später wurden zusätzlich noch Baderäume eingerichtet.

Während des Zweiten Weltkrieges fiel aufgrund häufiger Bombardierungen oft der Unterricht aus oder musste wegen geringer Heizmöglichkeiten schichtweise in wenigen Klassenräumen durchgeführt werden. Der erste Luftangriff auf Leipzig am 4. Dezember 1943 beschädigte Gebäude und Turnhalle schwer, einzelne Räume brannten aus.

1959 wurden die 28. und 30. Oberschule zu einer Schule vereinigt und unter der Bezeichnung 28. Oberschule weitergeführt. 1974 wurde diese Schule wieder geteilt und in die 28. bzw. 128. Oberschule umbenannt. Vier Jahre später erhielt die 128. Oberschule den Namen „Egon Erwin Kisch“ und die 28. Oberschule den Namen „Nikolai Ostrowski“.

Nach einer erneuten Vereinigung der beiden Oberschulen 1990 erhielt diese 1992 zunächst den Namen „Gymnasium Schönbachstraße“, dabei wurde das Schulgebäude vom Landesamt für Denkmalpflege in die Denkmalliste der Stadt Leipzig aufgenommen. Im Zuge dessen erhielt das Gebäude eine Außensanierung als Erhaltungsmaßnahme. Von 2001 bis 2003 wurde nach Entwürfen des Leipziger Architekturbüros Schulz und Schulz ein Anbau errichtet,[1] der 2003 beim Architekturpreis der Stadt Leipzig einen Anerkennungspreis erhielt.[2]

Das Gymnasium erhielt 1995 mit der Bezeichnung „Neue Nikolaischule Leipzig“ seinen endgültigen Namen. Die Neue Nikolaischule wurde 1995 unter diesem Namen gegründet, nachdem die Nikolaischule Heinrichstraße nicht mehr bestand, und ersetzte die Alte Nikolaischule.

Im Jahr 2012 feierte die Nikolaischule nun ihr 500-jähriges Jubiläum.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neue Nikolaischule Leipzig, 2000-2003 auf der Website von Schulz und Schulz. (Abgerufen am 4. März 2011.)
  2. Architekturpreis der Stadt Leipzig 2003 auf der Website der Stadt Leipzig. (Abgerufen am 4. März 2011.)