Niederprüm

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Niederprüm
Stadt Prüm
Koordinaten: 50° 11′ 46″ N, 6° 24′ 44″ O
Höhe: 425 m ü. NHN
Einwohner: 545 (1. Jun. 2014)[1]
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 54595
Vorwahl: 06551
Niederprüm (Rheinland-Pfalz)

Lage von Niederprüm in Rheinland-Pfalz

Niederprüm ist ein Stadtteil der Stadt Prüm im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederprüm liegt im Tal der Prüm. Durch den Ort verläuft die B 410. Nördlich vom Ort befindet sich die Innenstadt Prüms, im Osten liegt Rommersheim, im Süden Ellwerath und im Westen Weinsfeld und Watzerath.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Niederprüm am 13. August 762[2]. In dieser Urkunde wird die Schenkung des Hofguts Niederprüm von Pippin an das Kloster Prüm erwähnt. Im Jahr 1190 entstand das Benediktinerinnenkloster, welches 1809 aufgehoben wurde.[3]

Am 7. Juni 1969 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Niederprüm in die Stadt Prüm eingemeindet.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Prüm

  • römisch-katholische Pfarrkirche St. Gordian und Epimachus, erbaut im 17. Jahrhundert
  • Klostergebäude des ehemaligen Benediktinerinnenklosters, erbaut im 17. Jahrhundert
  • Hauerkapelle westlich des Ortes, Baubeginn in den 1950er Jahren
  • Ehemalige Klostermühle aus dem 18. Jahrhundert
  • Ehemalige Gerberei nordwestlich des Ortes von 1891
  • Ehemalige Ziegelei westlich von Niederprüm, von 1899 bis 1973 in Betrieb
  • Kreuzigungsbildstöcke: nördlich des Ortes von 1690, südlich des Ortes von 1720 mit Relieffigur des Petrus, barocker Stil
  • Schaftkreuze: Westlich von Niederprüm bezeichnet 1687, im südlichen Ortsteil bezeichnet 1781
  • Elf Wegekreuze auf dem Gemeindegebiet

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahl[5]
1933 517
1939 520
2014 545

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Niederprüm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karolingerstadt Prüm, auf www.pruem.de
  2. Regesta Imperii RI I n. 95 vom 13. August 762 (online; Abgerufen am 30. Juli 2017).
  3. Eintrag zu Klosterkirche Niederprüm in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier; abgerufen am 11. März 2016.
  4. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 176 (PDF; 2,8 MB).
  5. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Einwohnerzahlen Landkreis Prüm. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).