Norbert Lange

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Norbert Lange (* 1978 in Gdynia, Polen) ist ein deutscher Schriftsteller. Er lebt in Berlin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der in Polen geborene Norbert Lange wuchs in Lahnstein im Rheinland auf. Er studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Judaistik in Berlin. Von 2002 bis 2006 studierte er am deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Lange arbeitete als Redakteur der Literaturzeitschrift radar. Gemeinsam mit Tobias Amslinger und Léonce W. Lupette gründete er die Internet-Literaturzeitschrift karawa.net. Er ist Gründungsmitglied der Lyrikknappschaft Schöneberg. 2009 und 2010 moderierte er das kollektive Schreibprojekt eMultipoetry. Er lebt und arbeitet als Lyriker, Essayist und Übersetzer in Berlin.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersetzung
Herausgaben
  • Bernhard Koller „Zusammenhänge“, Lyrikedition 2000, 2008 ISBN 978-3-86520-345-8
  • Schreibheft No.77: Charles Olson: Gloucester/ Massachusetts (mit Gerd Schäfer und Norbert Wehr), Rigodon Verlag, Essen 2011
  • Schreibheft No.79/80: Problems of Horror and Photographing the Ideal – Sechs britische Widerstandsnester, Teil 1 und Teil 2, Rigodon Verlag, Essen 2012
  • Schreibheft No.82: Total Translation, Jerome Rothenberg, Ethnopoet, Rigodon Verlag, Essen 2014
  • Schreibheft No.84: Weiße Flecken. Der Dichter Emmanuel Hocquard (mit Aurelie Maurin), Rigodon Verlag, Essen 2015
  • Schreibheft No.85: Ausser sich die Poesie, Sechs französische Sabotagen (mit Aurelie Maurin), Rigodon Verlag, Essen 2015
  • Metonymie, Verlagshaus J. Frank, 2013 ISBN 978-3-940249-58-6
  • Andrew Duncan " Radio Vortex", Verlag: Brueterich Press, Berlin 2016 ISBN 978-3-945229-11-8

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006 Stipendium Wiepersdorf
  • 2009 Stipendium Künstlerhaus Edenkoben
  • 2012 Fellowship auf der Raketenstation Hombroich
  • 2013 Heimrad-Bäcker-Preis (Förderpreis)[1]
  • 2013 Stadtschreiber in Tampere (Finnland, Goethe Institut)
  • 2014 Arbeitsstipendium für Schriftsteller der Kulturverwaltung des Berliner Senats[2]
  • 2015 Preis der Stadt Münster für internationale Poesie (als Übersetzer von Charles Bernstein)[3]
  • 2015 Stadtschreiber in Namur (Belgien) Gast des Printemps Poetique Transfrontalier 2015
  • 2016 Mitglied der Jungen Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz
  • 2018 Deutscher Übersetzerfonds - Exzellenzstipendium für Übersetzungsprojekte[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Heimrad-Bäcker-Preis an Christian Steinbacher, in: Online-Standard vom 9. Mai 2013
  2. Arbeitsstipendien für Schriftstellerinnen und Schriftsteller 2014 vergeben. Berlin.de, 16. April 2014, abgerufen am 26. April 2014.
  3. http://www.lyrikertreffen.muenster.de/
  4. https://literaturuebersetzer.de/aktuelles/deutscher-uebersetzerfonds-vergabe-der-herbststipendien/