Nord and Bert Couldn’t Make Head or Tail of It

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Nord and Bert Couldn’t Make Head or Tail of It
Studio Infocom
Publisher Infocom
Leitende Entwickler Jeff O'Neill
Erstveröffent-
lichung
1987
Plattform Amiga, Apple II, Atari ST, C64, MS-DOS, Mac OS
Spiel-Engine ZIL
Genre Textadventure
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Tastatur
Medium Diskette
Sprache Englisch
Kopierschutz Beilagenreferenzierung

Nord and Bert Couldn’t Make Head or Tail of It ist ein Textadventure der Firma Infocom, das 1987 für verschiedene Hardware-Plattformen veröffentlicht wurde. Nord and Bert war einzigartig unter den Infocom-Spielen, da es höchst surrealistisch war und sich im Wesentlichen um Wortspiel und Wortwitz drehte.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nord and Bert hat keine feste Handlung und besteht aus acht Kapiteln. Irgendetwas hat die Realität in der Stadt Punster verändert, Sprichwörter und Klischees manifestieren sich plötzlich im wörtlichen Sinne. Die Aufgabe des Spielers ist es, dies wieder in Ordnung bringen. Die ersten sieben Kapitel können in beliebiger Reihenfolge gespielt werden, um das letzte Kapitel zu erreichen muss der Spieler die in den vorigen Kapiteln gesammelte Kennwörter eingeben.

Kapitel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • "The Shopping Bizarre" - das Kapitel spielt in einem Lebensmittelladen, in dem normale Waren durch Homonyme ersetzt wurden. Der Spieler muss durch einfaches Eintippen der korrekten Namen die Waren in ihre ursprüngliche Form zurückverwandeln.
  • "Playing Jacks" - Der Spieler hat ein Objekt namens "Jack of All Traits" (ein Wortspiel auf Hansdampf in allen Gassen). Dieses kann in verschiedene Gegenstände verwandelt werden, die sich alle um "Jack" drehen, um das Kapitel zu beenden (z. B. Jack Frost, Jackknive)
  • "Buy the Farm" - Auf einer Farm muss der Spieler eine Vielzahl von Klischees wörtlich umsetzen.
  • "Eat Your Words" - Erneut wörtliche umgesetzte Idiome, diesmal in einem Schnellrestaurant. Man muss abwechselnd die Kellnerin beleidigen und sich entschuldigen. Die entnervte Kellnerin lässt den Spieler letztlich in die Küche, wo weitere Wortspiele warten.
  • "Act the Part" - Der Spieler nimmt an einer Sitcom im Stil der 1950er Jahre teil und muss Slapstick-Comedy aufführen.
  • "Manor of Speaking" - Dieses Kapitel spielt in einem Haus voller bizarrer Räume. Es gibt unter anderem einen Raum mit einem sprechenden Portrait von Karl Marx.
  • "Shake a Tower" - In diesem Abschnitt dreht sich alles um Schüttelreime (Shake a tower wird zu Take a shower).
  • "Meet the Mayor" - Im achten Kapitel sind Elemente der vorhergehenden Kapitel miteinander vermischt. Der Spieler versucht den Bürgermeister davon zu überzeugen, ein Gesetz gegen die Realitätsveränderungen zu unterzeichnen.

Spielprinzip und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nord & Bert ist ein Textadventure, das heißt, Umgebung und Geschehnisse werden als Bildschirmtext aus- und die Handlungen des Spielers ebenfalls als Text über die Tastatur eingegeben und von einem Parser abgearbeitet.

Beilagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Spiele von Infocom enthielten verschiedene Extrabeilagen in der Verpackung. In diesem Fall lag dem Spiel ein Heft mit acht Wortspiel-Cartoons von Kevin Pope bei, die das Prinzip der Wortspielereien illustrieren. Pope steuerte auch Comics für Vorder- und Rückseite der Originalverpackung bei.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewertungen
Publikation Wertung
Advanced Computer Entertainment 90[1]

Das ACE-Magazin befand, dass der Spieler wegen der Natur der Rätsel einen Teil als sehr einfach und einen Teil als unlösbar empfinden würde und dass es deshalb ratsam sei, Nord and Bert zu mehreren zu spielen, da jeder Spieler andere Rätsel als lösbar betrachten werde. Das Magazin kam zu einer sehr positiven Wertung, hielt aber fest, dass das Spiel für Liebhaber traditioneller Adventures ungeeignet sei.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b ACE #04, Januar 1988, S. 52: Nord 'n' Bert: Infocom lunacy for puzzle addicts. Abgerufen am 8. Juni 2016.