Nordostasien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Touristen auf der Chinesischen Mauer
Kalter Krieg an der koreanischen Demarkationslinie bei Panmunjeom

Nordostasien umfasst im weiteren Sinn Nordasien und Ostasien, also den gesamten asiatischen Teil Russlands (Sibirien und Ferner Osten) und die Mongolei sowie Japan, China, Nordkorea und Südkorea.

Im engeren Sinn ist nur das eigentliche nördliche Ostasien gemeint: Japan, Korea, China (gelegentlich nur nördlich der Großen Mauer) sowie der fernöstliche Teil Russlands.

Die Far Eastern Economic Review zählte 1991 China, Hongkong und Macau, Japan, die Mongolei, Nordkorea, Südkorea, das asiatische Russland (Sibirien und Ferner Osten) sowie Taiwan zu Nordostasien.[1]

Auf die sechs Länder Nordostasiens entfallen etwa 40 Prozent der weltweiten Tourismusindustrie[2], unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen und politische Konfrontationen (z. B. Korea) erschweren jedoch deren Blüte.

Nordostasien hat am weltweiten Energieverbrauch einen Anteil von 12 %, Tendenz stark steigend.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Far Eastern Economic Review All-Asia Guide, Volume III: Northeast Asia. Hongkong 1991
  2. RIA Novosti vom 26. Mai 2009: Länder Nordostasiens entdecken den Tourismus
  3. JSTOR Vol. 28, No. 2, Mar., 1999: Energy Consumption and Acid Deposition in North East Asia (Zusammenfassung)