Nowhere

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Filmdaten
Deutscher TitelNowhere
OriginaltitelNowhere
ProduktionslandUSA, Frankreich
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1997
Länge82 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieGregg Araki
DrehbuchGregg Araki
ProduktionGregg Araki,
Andrea Sperling
MusikPhil Selway,
Thom Yorke
KameraArturo Smith
SchnittGregg Araki
Besetzung
Chronologie

← Vorgänger
The Doom Generation

Nowhere ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1997. Er ist der letzte Teil der sogenannten Teen Apocalypse Trilogy des amerikanischen Regisseurs Gregg Araki und ist der einzige Film aus dieser Trilogie, der auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Der Film spiegelt eine Jugendkultur am Rande der Gesellschaft wider, die sich mit Drogen, Gewalt und Sex der Realität entziehen will. Während der innerhalb von 24 Stunden spielenden Handlung werden LSD-Trips, Bisexualität, Selbsttötung, Vergewaltigung und Entführung durch Außerirdische thematisiert. Die Gefühlswelt der Jugendlichen wird am Ende des Filmes vom Hauptdarsteller in einem kurzen, prägnanten Satz dargestellt: „I'm only 18 years old and totally fucked up!

Nowhere vereint eine ganze Reihe illustrer Jungschauspieler, darunter bekannte Namen wie James Duval, der einzige Schauspieler, der in der gesamten Trilogie die Hauptrolle spielt, Mena Suvari, Ryan Phillippe, Heather Graham, Scott Caan, Denise Richards, Christina Applegate, Nathan Bexton und Rose McGowan, die in Nowhere nur eine Nebenrolle, jedoch im Vorgänger The Doom Generation eine Hauptrolle spielte.

Kritiker beschrieben den Film als Beverly Hills, 90210 auf Acid, andere Stimmen warfen dem Regisseur eine Glorifizierung der Selbstzerstörung vor.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ohne den Versuch einer Distanzierung macht sich der Film die Oberflächlichkeit der geschilderten Verhältnisse zu eigen. Poppige, grelle Farben und genüßlich ausgestellte groteske Situationen und Effekte liefern dieses für den Regisseur typische "Teen Angst Movie" letztlich aber eher dem Verdacht der prätentiösen, selbstgefälligen Provokation aus.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nowhere. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins; abgerufen am 2. März 2017.