OKK Belgrad

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OKK Belgrad
Gegründet 1945
Halle SC Šumice
(2.000 Plätze)
Homepage http://www.okkbeograd.org.rs/
Präsident Slobodan Jovanović
Trainer Marko Ičelić
Liga Košarkaška liga Srbije
Farben weiß und blau
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
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Auswärts

Omladinski Košarkaški Klub Belgrad (serbisch-kyrillisch ОКК Београд; Transliteration: OKK Beograd) ist ein serbischer Basketballverein aus Belgrad. Er wurde viermal jugoslawischer Basketballmeister und dreimal Pokalsieger.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Verein wurde 1945 als Metalac gegründet. 1950 änderte man den Namen in BSK, bis sich der Klub 1958 in OKK Beograd umbenannte und zusammen mit weiteren Sportklubs wie dem Fußballklub OFK Belgrad Teil des Sportvereins OK Belgrad ist.

1953 wurde Borislav Stanković Trainer der ersten Herrenmannschaft und es begann die erfolgreichste Phase des Vereins, als Radivoj Korać 1955 in die erste Mannschaft aufrückte. Im Jahr 1958 gewann man erstmals die jugoslawische Meisterschaft. Bis 1964 folgten drei weitere Titel, sowie zwei Pokalsiege. Auch in Europa sorgte man für Furore. Dreimal erreichte der Verein das Halbfinale des Europapokals der Landesmeister, dem damals bedeutendsten Europapokal. Nur wegen schlechter Auswärtsleistungen in diesen Halbfinals schaffte man es nie ins Finale. 1966 verließ Stanković endgültig den Trainerposten und wechselte nach Italien zu Pallacanestro Cantù, während Korać 1967 ebenfalls ins Ausland wechselte.

Als die lokale Konkurrenz vom Roten Stern OKK wieder als erfolgreichsten Belgrader Klub verdrängt hatte, erreichte OKK im erstmals ausgetragenen Korać-Cup, dem der 1969 früh verstorbene Korać seinen Namen gegeben hatte, 1972 endlich ein Europapokal-Finale. Doch hier unterlag die Mannschaft ausgerechnet der nationalen Konkurrenz von KK Cibona Zagreb.

Seit Jahrzehnten gehört OKK Belgrad zum Inventar der jugoslawisch-serbischen ersten Liga im Basketball und dort auch zu den Top-Teams. Trotzdem konnte seit 1964 keine Meisterschaft mehr gewonnen werden. Dies liegt zum großen Teil auch am Stadtrivalen Partizan, der die letzten elf Titel in Serie holte.

Halle[Bearbeiten]

Der Verein trägt seine Heimspiele in der 8.100 Plätze umfassenden Pionir-Halle aus.

Erfolge[Bearbeiten]

  • 4x Jugoslawischer Meister (1958, 1960, 1963, 1964)
  • 3x Jugoslawischer Pokalsieger (1960, 1962, 1993)
  • 3x Halbfinalist Europapokal der Landesmeister (1959, 1964, 1965)
  • Finalist des Korać-Cup (1972)

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

  • Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien/Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien Aleksandar Nikolić 1950/51
  • Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Radivoj Korać 1955–67
  • Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien/SerbienSerbien Miodrag Nikolić
  • Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien/SerbienSerbien Slobodan Gordić
  • Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien/MontenegroMontenegro Zoran Marojević
  • Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien/MontenegroMontenegro Žarko Knežević
  • Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien/Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Rajko Žižić 1971–80
  • Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien/SerbienSerbien Veselin Matić 1980–88

Bekannte ehemalige Trainer[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]