Oberbauenstock

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Oberbauenstock
Oberbauenstock (links), Niederbauen Kulm (Mitte) über dem Vierwaldstättersee (von Osten)

Oberbauenstock (links), Niederbauen Kulm (Mitte) über dem Vierwaldstättersee (von Osten)

Höhe 2116,9 m ü. M.
Lage Kantonsgrenze Nidwalden und Uri, Zentralschweiz, Schweiz
Gebirge Alpen (Urner Alpen)
Dominanz 3,9 km → Schwalmis
Schartenhöhe 264 m ↓ am Grat zum Zingel
Koordinaten 684190 / 198009Koordinaten: 46° 55′ 40″ N, 8° 32′ 39″ O; CH1903: 684190 / 198009
Oberbauenstock (Urner Alpen)
Oberbauenstock

Der Oberbauenstock (bei Einheimischen auch Baberg genannt) ist ein Gipfel der Urner Alpen auf der Grenze der Kantone Nidwalden und Uri in der Schweiz. Das Gipfelkreuz liegt auf 2116,9 m ü. M. und bildet den höchsten Punkt der Gemeinde Seelisberg. Er gehört zu einer Bergkette zusammen mit Zingel (1901 m), Gandispitz (1996 m), Jochlistock (2079 m) und dem Schwalmis (2246 m).

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer ist die Überschreitung dieser Gipfel eine aussichtsreiche Gratwanderung, die jedoch geübten Berggängern vorbehalten bleibt. Der Oberbauenstock lässt sich auch vom Niederbauen über Schwiren besteigen. Er wird im Sommer wie auch im Winter nur selten besucht, im Gegensatz zum ebenfalls aussichtsreichen nördlichen Nachbarn Niederbauen, zumal man dort den Weg von zwei Seiten durch die Benutzung von Seilbahnen verkürzen kann.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bauen–Brisen–Kette gehört zur geologischen Gruppe der helvetischen Kalkalpen und bildet eine Falte der Drusberg–Decke der Kreide.[1]

Der anspruchsvolle Aufstieg über Schwiren
Felsband des Oberbauenstocks

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Jakob Fichter: Geologie der Bauen–Brisen–Kette am Vierwaldstättersee und die zyklische Gliederung der Kreide und des Malm der helvetischen Decken. In: Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz N. F. 69, 1934.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberbauenstock – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. René Hantke: Tektonik der helvetischen Kalkalpen zwischen Obwalden und dem St. Galler Rheintal. In: Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich 1961, S. 1-212, S. 132-134.