Office-Paket

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Ein Office-Paket (auch Office-Suite) ist eine Zusammenstellung gebräuchlicher Software für Arbeiten im Büro, wie etwa das Schreiben von Briefen, die Tabellenkalkulation sowie das Erstellen von Präsentationen. Im Gegensatz zum Online-Office werden die Programme lokal (auf dem vor Ort vorhandene Computer) installiert. Das am weitesten verbreitete Office-Paket ist das proprietäre Microsoft Office, gefolgt vom freien LibreOffice.[1]

LibreOffice 3.4 Impress unter Fedora 16 (Linux)
Screenshot von Microsoft Office 2013
Lotus Symphony 2.0 (MS-DOS)

Komponenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu einem solchen Paket gehören in den meisten Fällen ein Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations-, Präsentations- und ein Datenbank-Programm.

Bei einer weiter gefassten Begriffsdefinition werden auch Adress-, Termin- und Aufgabenverwaltungen (Personal Information Manager), E-Mail-Programme, Programme für die Buchhaltung und weitere häufig im Büro verwendete Programme dazugezählt.

Die Komponenten der Office-Pakete werden im Allgemeinen gemeinsam verbreitet und sind imstande, miteinander auf einer höheren Ebene zu interagieren, als es das Betriebssystem an sich erlauben würde. In den meisten Fällen zeichnen sich die einzelnen Programme durch eine innerhalb des Pakets konsistente grafische Benutzeroberfläche aus.

Dateiformate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das derzeit am weitesten verbreitete Office-Paket stammt vom US-amerikanischen Software-Unternehmen Microsoft, dessen Dateiformate sich zum De-facto-Standard entwickelt haben. Die Fähigkeit, diese Formate möglichst umfassend zu importieren und zu exportieren, ist für jedes Office-Paket sehr wichtig, um Daten mit Nutzern der Microsoft-Produkte austauschen zu können.

Im Mai 2005 wurde von der gemeinnützigen Organisation OASIS das OpenDocument-Format veröffentlicht, das als internationale Norm ISO/IEC 26300 standardisiert wurde.[2][3] Es wird im Moment u. a. von den Office-Paketen LibreOffice, Apache OpenOffice, StarOffice, NeoOffice, Calligra Suite, Microsoft Office und GOffice (GNOME Office) unterstützt.

Im November 2008 wurde das Office Open XML-Format als internationale Norm ISO/IEC 29500:2008 veröffentlicht.[4]

Office-Pakete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beispiele für lokal installierbare Office-Pakete sind:

Weiterführende Informationen in den
Schwesterprojekten von Wikipedia:
Wikibooks Lehr- und Sachbücher

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik vom 5. Februar 2010 zur weltweiten Verbreitung von Office-Produkten (englisch), abgerufen am 20. Oktober 2015
    Folgende Teile dieser Quellenangabe scheinen seit 2010 nicht mehr aktuell zu sein: Durch die Aufspaltung des Projektes in Open- und LibreOffice dürften sich die Verbreitungszahlen deutlich geändert habe..
    Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.
  2. ODF Alliance Pressemitteilung: ODF Alliance Hails Top International Standards Body’s Approval of Open Document Format (Memento vom 9. Juni 2007 im Internet Archive) (PDF-Datei; 154 kB), 3. Mai 2006, englisch
  3. ISO-Dokument: ISO 26300, 30. November 2006, kostenpflichtig
  4. Publication of ISO/IEC 29500:2008, 19. November 2008, englisch