Ohrfasanen

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Ohrfasanen
Weißer Ohrfasan

Weißer Ohrfasan

Systematik
Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Ohrfasanen
Wissenschaftlicher Name
Crossoptilon
Hodgson, 1838

Die Ohrfasanen (Crossoptilon) sind eine Gattung aus der Familie der Fasanenartigen. Es gehören insgesamt vier Arten zu dieser Gattung. Das Verbreitungsgebiet aller Arten liegt größtenteils in China.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ohrfasanen sind eine Gattung verhältnismäßig großer Fasanen, deren Körper langgestreckt ist. Die Läufe sind kurz, die Schwanzfedern sind bürstenartig und ziemlich weich, fast haargleich. Das Körpergefieder ist überwiegend einfarbig. Zu den ungewöhnlichen Merkmalen innerhalb der Fasanenartigen gehört, dass die Weibchen sich in ihrem Erscheinungsbild nicht von den Männchen unterscheiden. Zwei der Arten bilden auffällige Federohren aus. Das Schwanzgefieder besteht aus zwanzig bis vierundzwanzig Schwanzfedern. Das Verbreitungsgebiet der einzelnen Arten überlappt sich kaum.

Arten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden vier Arten werden zur Gattung der Ohrfasane gezählt:

Haltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Arten werden in Europa gehalten und gezüchtet. Der Erstimport des Braunen Uhrfasans nach Europa erfolgte bereits 1864 und die erste Nachzucht gelang 1866. Der Weiße Uhrfasan wurde erstmals 1891 nach London importiert. Hier gelang die Erstzucht jedoch erst 1936.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Steve Madge, Philip McGowan und Guy M. Kirwan: Pheasants, Partridges and Grouse – A Guide to the Pheasants, Partridges, Quails, Grouse, Guineafowl, Buttonquails and Sandgrouse of the world, Christopher Helm, London 2002, ISBN 0-7136-3966-0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Crossoptilon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelbelege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. W. Grummt, H. Strehlow (Hrsg.): Zootierhaltung Vögel. Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-8171-1636-2, S. 231