Okinawa Denryoku

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Okinawa Denryoku
Rechtsform Kabushiki kaisha (Aktiengesellschaft)
ISIN JP3194700005
Gründung 15. Mai 1972
Sitz Urasoe, Präfektur Okinawa
Leitung Tsugiyoshi Toma (Präsident)
Mitarbeiter 1497 (Stand: März 2006)
Umsatz 1.337.193 $ (März 2006)
Produkte VersorgerVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website Okinawa Denryoku

Okinawa Denryoku K.K. (jap. 沖縄電力株式会社, Okinawa denryoku Kabushiki kaisha; wörtlich: Elektrische Energie Okinawa; kurz: 沖電, Okiden; engl. The Okinawa Electric Power Company, Incorporated, kurz: OEPC) ist der jüngste der großen japanischen Stromversorger.

Stromerzeugung[Bearbeiten]

Sie ist für den Bereich der Ryūkyū-Inseln der Präfektur Okinawa zuständig. Dabei handelt es sich um etwa 150 größere und kleinere Inseln, 39 davon sind bewohnt. Dies bedeutet ein großes logistisches Problem, da die Inseln über ein riesiges Gebiet von 1000 km mal 400 km verstreut sind und eine Kabelverbindung - als Sicherheit - zum Festland daher auch nicht existieren kann.

Energieerzeugung (100%=1.926 Millionen KWh)
Art Anteil (2006)
Kohle 78 %
Öl 21 %
Sonstige 1 %

Ab 2012 soll das Gaskraftwerk Yoshinoura in Betrieb gehen. Die Anlage soll dann etwa 10 % zusätzlich liefern. Auf kleineren Inseln wird der Strom mittels Dieselgeneratoren und Gasturbinen erzeugt.

Geschichte[Bearbeiten]

In der Zeit von 1945 bis 1972 waren die Ryūkyū-Inseln, die Daitō-Inseln unter Amerikanischer Verwaltung (USCAR). Die Amerikaner gründeten einige Versorgungsfirmen für die Bewohner der Inseln und die amerikanischen Militär, darunter die Ryūkyū Denryoku (琉球電力公社, Ryūkyū denryoku kōsha, wörtlich: „Öffentliches Unternehmen Elektrische Energie Ryūkyū“), die Ryukyu Domestic Water Corporation und die Bank of the Ryukyus.[1] Mit der formellen Übergabe der Inseln am 15. Mai 1972 wurde aus Ryūkyū Denryoku die Okinawa Denryoku. 1976 wurden fünf weitere kleinere Versorger übernommen. Am 1. Oktober 1988 wurde die Firma privatisiert und ist eines der 10 großen Energieversorger Japans, die regionale Quasi-Monopole innehaben.

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.army.mil/CMH/books/DAHSUM/1970/chXI.htm

Weblinks[Bearbeiten]