Oskar Geck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Oskar Geck

Oskar (Oscar) Geck (* 8. August 1867 in Offenburg; † 28. Mai 1928 in Mannheim) war ein deutscher Journalist und Politiker.

Aufgrund der demokratischen und sozialdemokratischen Tradition seiner Offenburger Großfamilie, wurde Oskar Geck bereits früh politisiert. So wirkte er bereits als Oberschüler bei der Roten Feldpost seines Onkels Adolf Geck mit, einer Organisation zur Verbreitung – damals illegaler – sozialdemokratischer Zeitungen und Flugschriften. 1892 trat er der SPD auch offiziell bei. Nach Abschluss seines Studiums der Rechtswissenschaften und der Nationalökonomie war er ab 1894 als Korrespondent und Redakteur bei verschiedenen Parteizeitungen tätig.

1903 wurde er Redakteur der Mannheimer Volksstimme und ließ sich dauerhaft in Mannheim nieder. Ab 1905 war er für die SPD Stadtverordneter im Mannheimer Bürgerausschuss. Geck wurde zu einem engen Vertrauten des Mannheimer Reichstagsabgeordneten Ludwig Frank. Wie Frank – und noch vor ihm – gehörte er dem in Baden dominierenden pragmatisch-revisionistischen SPD-Flügel an. Nachdem Frank im Ersten Weltkrieg gefallen war, wurde Geck im Winter 1914 zu seinem Nachfolger als Abgeordneter des 11. badischen Reichstagswahlkreises gewählt und gehörte dem Reichstag bis zu seinem Tode 1928 an.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]