Ostbüren

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Ostbüren
Koordinaten: 51° 30′ 48″ N, 7° 46′ 17″ O
Fläche: 6,51 km²
Einwohner: 851 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 131 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1968
Postleitzahl: 58730
Vorwahl: 02303

Ostbüren ist ein Ortsteil der westfälischen Stadt Fröndenberg/Ruhr, Kreis Unna, mit fast 900 Einwohnern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostbüren liegt im Nordosten der Stadt. Die Bundesautobahn 44 durchquert den Norden des Ortsgebietes.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostbüren grenzte im Jahr 1967 im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die Gemeinden Lünern, Stockum, Siddinghausen, Bausenhagen, Frömern und Kessebüren (alle im Kreis Unna).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostbüren gehörte bei der Errichtung der Ämter in der preußischen Provinz Westfalen zum Amt Fröndenberg im Kreis Hamm. Anlässlich der Auskreisung der Stadt Hamm am 1. April 1901 wurde aus dem Kreis der Landkreis Hamm. Nach einer Gebietserweiterung im Jahr 1929 wurde dieser im Oktober 1930 in Kreis Unna umbenannt.[1] Am 1. Januar 1968 wurden Altendorf, Bausenhagen, Frohnhausen, Frömern, Langschede, Neimen, Ostbüren, Stentrop, Strickherdicke und Warmen nach Fröndenberg eingemeindet.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1849[3] 480
1910[4] 439
1931[5] 450
1956[6] 579
1961[7] 596
1967[8] 558
1987[9] 606
2013[10] 851

Mülldeponie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ostbüren befinden sich das Kompostwerk für die Kompostierung des Bioabfalls, eine Umladeanlage, einer von sechs Wertstoffhöfen und eine Schadstoffannahmestelle des Kreises Unna.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ostbüren gibt es drei Kreisstraßen:

  • Die K 23 führt im Westen nach Kessebüren und im Osten nach Bausenhagen und Bentrop.
  • Die K 24 führt im Norden zur Bundesstraße 1 bei Stockum und im Süden über Hohenheide nach Fröndenberg.
  • Die K 26 verbindet die Ostbürener mit Frömern.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 196, 214, 317.
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 63.
  3. M. F. Essellen: Beschreibung und kurze Geschichte des Kreises Hamm und der einzelnen Ortschaften in demselben. Verlag Reimann GmbH & Co, Hamm 1985, ISBN 3-923846-07-X, S. 192.
  4. www.gemeindeverzeichnis.de: Einwohnerzahlen 1910
  5. Handbuch der Ämter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931.
  6. Otto Lucas: Kreis-Atlas Unna. Unna/Münster 1957
  7. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 235.
  8. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 150.
  9. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (Hrsg.): Bevölkerung und Privathaushalte sowie Gebäude und Wohnungen. Ausgewählte Ergebnisse für Gemeindeteile. Regierungsbezirk Arnsberg. Düsseldorf 1990, S. 272.
  10. Einwohner in den Ortsteilen der Städte und Gemeinden des Kreises Unna