Frömern

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Frömern
Koordinaten: 51° 30′ 6″ N, 7° 44′ 30″ O
Höhe: 177 m
Fläche: 5,78 km²
Einwohner: 1647 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 285 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1968
Postleitzahl: 58730
Vorwahl: 02378
Luftbild von Frömern
Luftbild von Frömern

Frömern ist ein Ortsteil der Stadt Fröndenberg/Ruhr im Kreis Unna, der mehr als 1600 Einwohner hat.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche stammt aus romanischer Zeit (12. Jahrhundert). Während des Siebenjährigen Krieges wurden Dorf und Kirche von französischen Truppen unter den Marschällen Charles de Rohan, Prince de Soubise und Victor-François de Broglie 1761 beim Rückzug in Brand gesetzt, um nach der Schlacht bei Vellinghausen ihren Rückzug zu sichern.[1][2][3]

Der Ort wurde am 1. Januar 1968 eingemeindet.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1849[5] 0281
1910[6] 0456
1931[7] 0484
1956[8] 0679
1961[9] 0609
1967[10] 0609
1987[11] 1284
2012 1543
2013[12] 1647

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Frömern gibt es eine Gaststätte, ein Café, eine Goldschmiede, eine Sattlerei, eine Bäckerei, ein Gemeindehaus, ein Altenpflegeheim[13] und einen Friedhof. Als produzierendes Gewerbe existiert eine Verzinkerei sowie ein Hersteller von Halbzeugen aus Stahl und Aluminium.

Die Züge der Hönnetal-Bahn (Linie RB 54) von Unna über Fröndenberg nach Menden/Neuenrade halten stündlich in Frömern. Zudem ist der Ort per Bus mit den benachbarten Städten Unna und Fröndenberg verbunden.

An das Dorf angrenzend befinden sich zwei 18-Loch-Golfplätze.[14][15]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorf Landwehr, welches zum Ortsteil Frömern gehört

Von der romanischen Kirche des 12. Jahrhunderts ist nur noch das Mauerwerk des Turmes erhalten. Im Inneren der Kirche befindet sich eine historische Orgel des Orgelbauers Friedrich Ladegast, die restauriert wurde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Frömern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte : Evangelische Kirchengemeinde Frömern. Abgerufen am 23. Juli 2021.
  2. Jürgen Overkott: Frömerns Kirche beherbergt einen kleinen Schatz. 22. Januar 2016, abgerufen am 23. Juli 2021 (deutsch).
  3. Harm Klueting: Reformatio vitae Johann Jakob Fabricius (1618/20-1673): ein Beitrag zu Konfessionalisierung und Sozialdisziplinierung im Lüthertum des 17. Jahrhunderts. LIT Verlag Münster, 2003, ISBN 978-3-8258-7051-5 (google.de [abgerufen am 23. Juli 2021]).
  4. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 63.
  5. M. F. Essellen: Beschreibung und kurze Geschichte des Kreises Hamm und der einzelnen Ortschaften in demselben. Verlag Reimann GmbH & Co, Hamm 1985, ISBN 3-923846-07-X, S. 174.
  6. www.gemeindeverzeichnis.de: Einwohnerzahlen 1910
  7. Handbuch der Ämter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931.
  8. Otto Lucas: Kreis-Atlas Unna. Unna/Münster 1957.
  9. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 187.
  10. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 150.
  11. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (Hrsg.): Bevölkerung und Privathaushalte sowie Gebäude und Wohnungen. Ausgewählte Ergebnisse für Gemeindeteile. Regierungsbezirk Arnsberg. Düsseldorf 1990, S. 272.
  12. Einwohner in den Ortsteilen der Städte und Gemeinden des Kreises Unna
  13. Bericht vom 17. Januar 2010: Einweihung Hans-Jürgen-Janzen-Haus
  14. Golfclub Gut Neuenhof
  15. Golfclub Unna-Fröndenberg