Dellwig (Fröndenberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: 51° 28′ 44″ N, 7° 41′ 29″ O

Dellwig
Fläche: 2,64 km²
Einwohner: 1599 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 606 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1964
Eingemeindet nach: Langschede
Postleitzahl: 58730
Vorwahl: 02378
Blick auf den Ortsteil Dellwig

Blick auf den Ortsteil Dellwig

Dellwig ist ein Ortsteil der westfälischen Stadt Fröndenberg/Ruhr, Kreis Unna, mit etwa 1600 Einwohnern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dellwig liegt im Westen der Stadt. Die Ruhr bildet die südliche Grenze des Ortes.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dellwig grenzte im Jahr 1963 im Uhrzeigersinn im Westen beginnend an die Gemeinden Altendorf, Billmerich, Strickherdicke und Langschede (alle im Kreis Unna) sowie Halingen und Hennen (beide damals im Kreis Iserlohn).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altendorf gehörte bei der Errichtung der Ämter in der preußischen Provinz Westfalen zum Amt Fröndenberg im Kreis Hamm. Anlässlich der Auskreisung der Stadt Hamm am 1. April 1901 wurde aus dem Kreis der Landkreis Hamm. Nach einer Gebietserweiterung im Jahr 1929 wurde dieser im Oktober 1930 in Kreis Unna umbenannt. Am 1. August 1964 wurde Dellwig zusammen mit Ardey in die Gemeinde Langschede eingegliedert.[1] Am 1. Januar 1968 wurden Altendorf, Bausenhagen, Frohnhausen, Frömern, Langschede, Neimen, Ostbüren, Stentrop, Strickherdicke und Warmen nach Fröndenberg eingemeindet.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1849[3] 353
1910[4] 586
1931[5] 670
1956[6] 1048
1961[7] 1337
1987[8] 1453
2013[9] 1599

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesstraße L 673 verbindet Dellwig im Westen mit Altendorf, Geisecke, Schwerte, Westhofen und Garenfeld sowie im Osten mit Langschede, Fröndenberg/Ruhr und Wickede (Ruhr).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dellwig (Fröndenberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 196, 214, 256, 317.
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 63.
  3. M. F. Essellen: Beschreibung und kurze Geschichte des Kreises Hamm und der einzelnen Ortschaften in demselben. Verlag Reimann GmbH & Co, Hamm 1985, ISBN 3-923846-07-X, S. 193.
  4. www.gemeindeverzeichnis.de: Einwohnerzahlen 1910
  5. Handbuch der Ämter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931.
  6. Otto Lucas: Kreis-Atlas Unna. Unna/Münster 1957
  7. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 175.
  8. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (Hrsg.): Bevölkerung und Privathaushalte sowie Gebäude und Wohnungen. Ausgewählte Ergebnisse für Gemeindeteile. Regierungsbezirk Arnsberg. Düsseldorf 1990, S. 272.
  9. Einwohner in den Ortsteilen der Städte und Gemeinden des Kreises Unna