Ostumfahrung Wiener Neustadt

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Die Ostumfahrung Wiener Neustadt ist ein Verkehrsprojektdes Landes Niederösterreich bei Wiener Neustadt und Lichtenwörth.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die sogenannte Ostumfahrung B 17 soll mit den bestehenden Straßenzügen S 4 Mattersburger Schnellstraße, A 2 Süd Autobahn, B 21 Nordspange Wiener Neustadt und B 21b Spange B 60 Leitha Straße den Straßenring um Wiener Neustadt schließen. Die Trasse beginnt bei der B 17 bei Obereggendorf im Norden und führt in Lichtenwörth entlang von Wiener Neustadt zur S 6 bei Neudörfl im Süden.

Die geplante ca. 5 km lange und 50 m breite Trasse verbraucht wertvolles Ackerland und quert im Norden ein Natura 2000-Schutzgebiet bei einer Au mit Feuchtwiesen und einem Wald bei der Warmen Fischa. Beim Flächenverbrauch werden 20 ha angenommen.

Es gibt aufgrund einer Berufung noch ein Gerichtsverfahren im Herbst 2020 zur Umweltverträglichkeitsprüfung.

Das Projekt wird von Bürgermeister Klaus Schneeberger und dem Stadtrat Franz Dinhobl, beide Abgeordnete zum Landtag von Niederösterreich betrieben, sie erwarten sich davon auch eine Verkehrsberuhigung oder Neugestaltung der Grazer Straße in Wiener Neustadt. Nachdem sich der Weihbischof Franz Scharl der Erzdiözese Wien und ehemalige Kurat der Erlöserkirche in Wiener Neustadt gegen die Ostumfahrung ausgesprochen hat, entstand eine neue Debatte.[1][2][3]

Audio/Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wiener Neustadt: Ostumfahrung: Neuer Anlauf der Kritiker. NÖN Philipp Hacker-Walton, 13. Juli 2020.
  2. Franz Scharl: Gemeinsam bessere Lösungen suchen, statt gute Böden versiegeln. vernunft-statt-ostumfahrung.at
  3. Ostumfahrung: Weihbischof ärgert Wiener Neustadt. kurier.at, Patrick Wammerl, 24. Juli 2020.