Niederösterreich

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Dieser Artikel behandelt das österreichische Bundesland; zum gleichnamigen Patrouillenboot des Bundesheeres siehe Niederösterreich (Boot).
Niederösterreich
Landesflagge Landeswappen
Landesflagge Landeswappen
Basisdaten
Landessprache: Deutsch
Landeshauptstadt: St. Pölten
Größte Stadt: St. Pölten
Landeshymne: Oh Heimat, dich zu lieben
ISO 3166-2: AT-3
Kürzel:
Website: www.noe.gv.at
Karte: Niederösterreich in Österreich
Liechtenstein Schweiz Bodensee Vorarlberg Tirol Tirol Salzburg Kärnten Burgenland Wien Steiermark Oberösterreich Niederösterreich Italien Slowenien Deutschland Kroatien Slowakei Tschechien UngarnNiederösterreich in Austria.svg
Über dieses Bild
Geographie
Fläche: 19.186,27 km²
– davon Land:
– davon Wasser:
– Rang: 1. von 9
Geographische Lage: 47° 25' – 49° 1' n.  Br.
14° 27' – 17° 4' ö. L.
Ausdehnung: Nord–Süd: 178 km
West–Ost: 196 km
Höchster Punkt: 2076 m ü. A.
(Schneeberg)
Tiefster Punkt: 139 m ü. A.
(Gemeinde Berg)
Verwaltungsgliederung
Bezirke: 004 Statutarstädte
020 Bezirke
Gerichtsbezirke: 024
Gemeinden: 573, davon
076 Städte
327 Marktgemeinden
Karte: Verwaltungsbezirke
Bezirk Amstetten Bezirk Baden (Niederösterreich) Bezirk Bruck an der Leitha Bezirk Gänserndorf Bezirk Gmünd Bezirk Hollabrunn Bezirk Horn Bezirk Korneuburg Krems an der Donau Bezirk Krems-Land Bezirk Lilienfeld Bezirk Melk Bezirk Mistelbach Bezirk Mödling Bezirk Neunkirchen St. Pölten Bezirk Sankt Pölten-Land Bezirk Scheibbs Bezirk Tulln Bezirk Waidhofen an der Thaya Waidhofen an der Ybbs Wiener Neustadt Bezirk Wiener Neustadt-Land Bezirk ZwettlLage des Bezirks Karte A Noe ohne.svg im Bundesland Niederösterreich (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Bevölkerung
Einwohner: 1.665.753 (1. Jänner 2017)[1]
– Rang: 2. von 9
Bevölkerungsdichte: 87 Einw. pro km²
Ausländeranteil: 7,7 %[2] (2014)
Politik
Landeshauptfrau: Johanna Mikl-Leitner (ÖVP)
Regierende Parteien: ÖVP, SPÖ und parteilos
(Arbeitsübereinkommen zwischen
ÖVP und SPÖ)
Sitzverteilung im Landtag:
30
13
5
4
4
30 13 
Von 56 Sitzen entfallen auf:
Letzte Wahl: 3. März 2013
Wirtschaft
Bruttoinlandsprodukt: 51,18 Mrd. Euro (2014)[3]
BIP pro Kopf: 31.400 Euro[3]
Arbeitslosenquote: 8,0 % (Mai 2017)[4]
Schneeberg (Rax-Schneeberg-Gruppe), der höchste Gipfel Niederösterreichs
Semmeringbahn mit Rax im Hintergrund
Erlaufstausee mit Ötscher im Hintergrund

Niederösterreich ist flächenmäßig das größte Bundesland Österreichs und nach der Bevölkerung das zweitgrößte. Erstmals erwähnt wurde es als Ostarrîchi im Jahr 996 n. Chr., erlangte als Erzherzogtum Österreich unter der Enns seine heutige Größe und ist seit 1920 Bundesland. 1986 wurde St. Pölten die Landeshauptstadt. Niederösterreich ist Teil der Europaregion Centrope.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederösterreich ist mit einer Fläche von 19.186,27 Quadratkilometern das größte Bundesland Österreichs.

Abgrenzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederösterreich umschließt die österreichische Bundeshauptstadt Wien und grenzt im Norden an Südböhmen und Südmähren (beide Tschechien), im Nordosten an den Tyrnauer und den Pressburger/Bratislavaer Landschaftsverband (beide Slowakei) sowie innerösterreichisch im Südosten an das Burgenland, im Süden an die Steiermark und im Westen an Oberösterreich. Niederösterreich grenzt an Tschechien (Jihočeský kraj/Südböhmen, Jihomoravský kraj/Südmähren) und an die Slowakei (Bratislavský kraj/Landschaftsverband Pressburg/Bratislava). Das Land hat mit 414 km (amtliche Angabe) die zweitlängste Außengrenze aller österreichischen Bundesländer.

Gliederung in Viertel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederösterreich wird landschaftlich in vier Viertel geteilt (in Klammern stehen die historischen Bezeichnungen)

Karte NOE Viertel Bezirke 2017.svg

Nördlich der Donau:

Südlich der Donau:

Historisch entsprechen diese Viertel den vier Kreisen Niederösterreichs, einer administrativen Einheit in der Monarchie. Diese Viertelung orientiert sich grob an naturräumlichen Gegebenheiten, ist heute aber ohne politische Bedeutung. Eine genaue Grenzziehung ist daher allenfalls im historischen Kontext möglich, denn heute erstrecken sich die Verwaltungseinheiten über die Viertelsgrenzen hinweg. Unbestreitbar fungiert die Donau als Grenze. Im Bereich südlich und nördlich des Manhartsberges fehlt jedoch eine deutliche naturräumliche Abgrenzung. Mit Ausnahme des Raumes um Klosterneuburg folgen im Bereich des Wienerwaldes die Verwaltungsgrenzen auch heute der Wasserscheide. Die Benennung mit Wald-, Wein-, Most- und Industrieviertel stellt eine Veranschaulichung nach Nutzung und Erwerb dar und stammt noch aus der Monarchie.

Parallel gibt es einen Begriff der Viertel als Hauptregionen in der Raumplanung, mit NÖ-Mitte als „fünftem Viertel“.

Naturräumliche Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederösterreich kann naturräumlich in mehrere Einheiten gegliedert werden. Im Westen liegt eine geologisch-landschaftliche Dreiteilung vor, die sich in Oberösterreich fortsetzt, und im Osten gehen die Alpen in die Kleinen Karpaten über.

Böhmische Masse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederösterreich hat Anteil am Granit- und Gneisplateau der Böhmischen Masse (besser „Böhmisches Granit- und Gneishochland“), das landschaftlich in das Zwettler Land das Ottenschlager Hochland, das Kamp-Kremser Hochland, und der Gföhler Hochfläche unterteilt werden kann. An der Nordgrenze finden sich noch die nach Tschechien reichende Senke von Gmünd, das Litschauer Ländchen, das Thayahochland und das Obere Thayatal. An der westlichen Grenze liegen das weitläufige Horner Becken und der Manhartsberg und südlich der Donau die Neustadtler Platte und der Dunkelsteiner Wald.

Alpen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Alpen nehmen im Osten ihren Beginn bei Wien (und dem Bisamberg links der Donau). Die ersten den Alpen zurechenbaren Höhenzüge sind die Niederösterreichischen Voralpen, die aus Flysch bestehenden und sich als schmales Band bis nach Steyr ziehen. Südlich davon liegt Niederösterreichs Anteil an den Steirisch-niederösterreichischen Kalkalpen mit Berghöhen um die 2000 m ü. A., insbesondere in den Kalkstöcken von Rax und Schneeberg. Nach der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen wird in die Ybbstaler Alpen (mit den Göstlinger Alpen als Untereinheit), Türnitzer Alpen und Gutensteiner Alpen unterschieden, nördlich der Gutensteiner Alpen schließt der Wienerwald an, südlich die Rax-Schneeberg-Gruppe und ebenso ragt ein Teil der Mürzsteger Alpen nach Niederösterreich.

Alpenvorland (und Karpatenvorland)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Niederösterreichische Alpenvorland ist das Gebiet zwischen dem Böhmischen Granit- und Gneishochland, und den schmalen Niederösterreichischen Voralpen bzw. den Niederösterreichischen Kalkalpen im Süden. Im Nordosten liegt das hügelige Weinviertel, das auch in seiner Fortsetzung jenseits der Staatsgrenze als das Vorland der Kleinen Karpaten (die bis ins benachbarte Bratislava reichen) zu betrachten ist. Der landschaftliche Begriff Karpatenvorland ist für Niederösterreich insofern kritisch zu betrachten, als sowohl das entsprechende Gebirge, als auch andere Teile des Vorlandes erst jenseits der Landesgrenze situiert sind. Publikationen, etwa der Akademie der Wissenschaften vom Geographen Seger verwenden daher die Bezeichnung Weinviertel für den niederösterreichischen Anteil des Karpatenvorlandes.[5]

Wiener Becken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wiener Becken, eine Einbruchszone, und die Übergänge in die Pannonische Tiefebene sind der östliche Abschluss der Alpen, die in der markante in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Thermenlinie die Grenze zum Wienerwald bildet. Dabei setzt sich die sogenannte Wienerneustädter Bucht jenseits der Donau im Marchfeld fort.

Hauptorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landeshauptstadt ist seit 1986 St. Pölten; bis zur Übersiedelung dorthin im Jahr 1996 waren Landesregierung und -verwaltung in Wien untergebracht. Wien ist zwar bereits seit 1920 ein eigenständiges Bundesland, war aber trotzdem bis 1986 die Landeshauptstadt Niederösterreichs. Regionalpolitisch sind daneben in Niederösterreich sogenannte Viertelshauptstädte von wichtiger zentralörtlicher Bedeutung in den fünf Hauptregionen[6]

Gemeinden mit mehr als 6000 Einwohnern
Gemeinden Einwohner
(1. Jänner 2017)
St. Pölten 54.213
Wiener Neustadt 44.461
Klosterneuburg 26.816
Baden 26.184
Krems 24.627
Amstetten 23.621
Mödling 20.713
Traiskirchen 18.784
Schwechat 17.999
Stockerau 16.858
Tulln 16.156
Perchtoldsdorf 14.961
Ternitz 14.732
Korneuburg 12.832
Neunkirchen 12.852
Hollabrunn 11.703
Bad Vöslau 11.884
Brunn am Gebirge 11.694
Waidhofen an der Ybbs 11.393
Mistelbach 11.546
Gänserndorf 11.196
Zwettl 10.993
Gerasdorf 10.862
Ebreichsdorf 10.762
Groß-Enzersdorf 10.825
Purkersdorf 0000000000009684.00000000009.684
Strasshof an der Nordbahn 0000000000009729.00000000009.729
Guntramsdorf 0000000000009225.00000000009.225
St. Valentin 0000000000009319.00000000009.319
Wiener Neudorf 0000000000009352.00000000009.352
Berndorf 0000000000009139.00000000009.139
Maria Enzersdorf 0000000000008768.00000000008.768
Deutsch-Wagram 0000000000008503.00000000008.503
Neulengbach 0000000000008308.00000000008.308
Langenzersdorf 0000000000008219.00000000008.219
Bruck an der Leitha 0000000000008002.00000000008.002
St. Andrä-Wördern 0000000000007823.00000000007.823
Herzogenburg 0000000000007716.00000000007.716
Langenlois 0000000000007696.00000000007.696
Sieghartskirchen 0000000000007425.00000000007.425
Kottingbrunn 0000000000007429.00000000007.429
Pressbaum 0000000000007451.00000000007.451
Himberg 0000000000007415.00000000007.415
Wolkersdorf 0000000000007168.00000000007.168
Pottendorf 0000000000006908.00000000006.908
Vösendorf 0000000000006810.00000000006.810
Horn 0000000000006608.00000000006.608
Wilhelmsburg 0000000000006558.00000000006.558
Hainburg 0000000000006519.00000000006.519
Laa an der Thaya 0000000000006238.00000000006.238
Traismauer 0000000000006184.00000000006.184

Bis zur Erhebung Wiens zum eigenen Bundesland durch die Bundesverfassung 1920 war Wien die größte Stadt Niederösterreichs.

Berge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alpenübergänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedeutende Übergänge sind der Semmering-Pass (958 m ü. A.) und der Wechsel (890 m ü. A.), die durch hochrangige Straßen und Eisenbahnen erschlossen sind, weiters der Zellerrain (1121 m ü. A.), und der Mendlingpass (680 m ü. A.), die über Bundesstraßen passierbar sind und ebenso wie der Feistritzsattel (1298 m ü. A.), der höchste Pass Niederösterreichs, und das Preiner Gscheid (1070 m ü. A.) die Landesgrenze zur Steiermark darstellen.

Historisch bedeutend, aber nicht als Pass anzusprechen ist die Route über das Mariazellerland, einer inneralpinen Passlandschaft mit dem Steirischen Seeberg (1246 m ü. A.) als höchsten Gebirgsübergang. Auf der niederösterreichischen Seite liegen der Annaberg (976 m ü. A.) und das Kernhofer Gscheid (970 m ü. A.). Die Mariazellerbahn endet inmitten des touristisch gut erschlossenen Hauptortes Mariazell.

Nach Oberösterreich führt einzig der Saurüssel (552 m ü. A.) und ins Burgenland mehrere Übergänge am Leitha- und Rosaliengebirge.

Erwähnenswert sind noch die Strecken über den Ochsattel (820 m ü. A.), die bei Motorradfahrern beliebt ist, der Riederberg (384 m ü. A.) und die Strengberge (358 m ü. A.) über die die Bundesstraße B1 führt, sowie der Gerichtsberg (581 m ü. A.), über den bis ins Jahr 2004 die Leobersdorfer Bahn führte und weiters Hochstraß (557 m ü. A.) mit der Außenring Autobahn.

Alle anderen Pässe haben nur regionale oder lokale Bedeutung.

Flüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederösterreich wird fast gänzlich über die Donau entwässert. Einzig die Lainsitz im nördlichen Waldviertel und ihre Zubringer wie der Braunaubach, der Reißbach oder Neumühlbach entwässern über die Moldau in das Flusssystem der Elbe, die in dieNordsee fließt.

Die Donau betritt Niederösterreich über den Strudengau, wo sie bei Grein mit 20 m ihre tiefste Stelle in Österreich hat,[7], durchströmt dann den Nibelungengau und schließlich die Wachau. Diesen drei Engtälern folgen nun zwei Becken, das Tullner Becken und das Wiener Becken, wobei dazwischen die Wiener Pforte liegt und danach die Hainburger Pforte, über die die Donau Niederösterreich verlässt.

In Niederösterreich wandelt sich die Donau vom Gebirgsfluss zum Tieflandfluss, womit ihr Oberlauf zu Ende geht. Allerdings ist dies heute durch die vielen Donaukraftwerke nurmehr bedingt nachvollziehbar.

Die wichtigsten Zuflüsse sind:

nördlich der Donau /
am linken Donauufer
südlich der Donau /
am rechten Donauufer

Seen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Niederösterreich gibt es nur wenige Seen, weshalb auch Stauseen oder die vielen künstlich angelegten Teiche als Seen bezeichnet werden. Der größte See ist der Stausee Ottenstein (4,3 km²), der mit dem Stausee Dobra (1,55 km²) und dem Thurnberger Stausee (0,55 km²) am Kamp eine Kraftwerkskette bildet. Die größten natürlichen Seen sind der Lunzer See (0,69 km²) und der Erlaufsee (0,56 km²), wobei letzterer etwa zur Hälfte in der Steiermark liegt. Andere große Stauseen sind der Erlaufstausee und der Wienerwaldsee (0,32 km²). Die beiden Viehofner Seen und der Ratzersdorfer See sind aufgelassene Schottergruben und besonders im Waldviertel gibt es viele aktive und ehemalige Fischteiche wie den Herrensee und den Schönauer Teich bei Litschau.

Höhlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederösterreich ist reich an Naturhöhlen. Insgesamt sind 4.082 davon katastermäßig erfasst. Die meisten Höhlen Niederösterreichs haben sich in den Kalk- und Dolomitgesteinen der Kalkalpen gebildet und sind deshalb sogenannte Karsthöhlen. Auch der Kalkmarmor in den Zentralalpen und in der Böhmischen Masse ermöglicht die Höhlenentstehung. Zu den größten Höhlen Niederösterreichs zählen:

Neben den beiden letztgenannten werden in Niederösterreich noch die Allander Tropfsteinhöhle, die Einhornhöhle, der Hochkarschacht, die Nixhöhle und die Ötschertropfsteinhöhle als Schauhöhlen geführt.

Flächenverteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturart Fläche in km² Prozent der
Gesamtfläche
Ackerland 7.000 42
Wald 6.711 40
Wiesen 1.750 11
Almen und Weiden 300 1,7
Weingärten 315 1,9

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederösterreich – dessen Name auf das Vorgängerterritorium, das Erzherzogtum Österreich unter der Enns, zurückgeht – und Oberösterreich (zuvor: Österreich ob der Enns) sind die historischen Kernländer Österreichs und Teil der habsburgischen Erblande.

Burg Liechtenstein

Es hieß ursprünglich „nur“ Österreich (später: unter der Enns, manchmal auch nieder der Enns) und gab der Dynastie Habsburg bzw. Habsburg-Lothringen („Haus Österreich“) und dem jeweiligen Gesamtstaat (Österreichische Monarchie, Kaisertum Österreich, Österreich-Ungarn, Republik Österreich) den Namen.

Das heutige Bundesland besitzt daher kaum historische Traditionen, die von der österreichischen Geschichte abweichen. Es war 1278 Schauplatz einer Entscheidungsschlacht, die die Habsburger hier an die Macht brachte, und 1918/19 Ort der „inneren Emigration“ des letzten Kaisers Karl I. vor der Ausreise ins Exil.

Seit dem 10. November 1920, dem Tag des Inkrafttretens der Bundesverfassung, hatte Wien die Rechte eines politisch von Niederösterreich unabhängigen Bundeslandes. Die eigentumsrechtliche Trennung wurde bis Ende 1921 mit dem so genannten Trennungsgesetz entschieden, das gleichlautend in Niederösterreich (ohne Wien) und in Wien beschlossen wurde. Parallel dazu wurden die verbliebenen gemeinsamen politischen Organe aufgelöst.

In der NS-Zeit Gau Niederdonau genannt, wurden dem Land im Herbst 1938 das nördliche Burgenland und Südmähren zugeschlagen; gleichzeitig musste es an das neue Groß-Wien zahlreiche Gemeinden abtreten. Fast alle diese Änderungen wurden 1945 rückgängig gemacht. 1946 wurde eine stark reduzierte Erweiterung Wiens beschlossen, konnte aber wegen eines sowjetischen Einspruchs erst 1954 in Kraft treten.

Die Entwicklung Niederösterreichs nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dadurch gehemmt, dass das Land zur sowjetischen Besatzungszone Österreichs gehörte. Weiters war bis 1989 der Eiserne Vorhang ein wesentliches Hindernis.

Seit 1986 ist Sankt Pölten Landeshauptstadt Niederösterreichs, aber erst 1996 übersiedelten die niederösterreichischen Institutionen (Landesregierung und -verwaltung) aus der österreichischen Hauptstadt Wien. Das historische Niederösterreichische Landhaus, heute Palais Niederösterreich genannt, befindet sich in der Herrengasse im ersten Bezirk von Wien.

Aus Niederösterreich oder mit dem Land besonders verbunden waren bzw. sind einige zumeist konservative Politiker, die in Österreich prominente Funktionen einnahmen bzw. einnehmen:

Die zentrale wissenschaftliche Einrichtung zur Dokumentation der Geschichte Niederösterreichs findet sich im Museum Niederösterreich sowie im Landesarchiv.

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flora[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Florenregionen in Niederösterreich

Durch Niederösterreich verläuft eine Grenze zwischen zwei Florenregionen, welche beide dem holarktischen Florenreich angehören. Der westliche Landesteil gehört, wie fast das ganze restliche Österreich, der Mitteleuropäischen Florenregion an, während das Weinviertel, der Ostrand des Waldviertels, die Südhänge der Wachau, das Hügelland zwischen St. Pölten und dem Tullner Becken, das Wiener Becken, die Hainburger Berge und der Randbereich des Leithagebirge zur Pannonischen Florenprovinz gehören, welche wiederum den westlichsten Teil der südsibirisch-pontisch-pannonischen Florenregion darstellt.

Außerhalb von Niederösterreich hat in Österreich sonst nur noch das Burgenland und Wien Anteil an der südsibirisch-pontisch-pannonischen Florenregion, die sich von Südsibirien über die Ukraine, Siebenbürgen, die Vojvodina und die Ungarische Tiefebene bis an den Alpenostrand erstreckt. Aus diesem Grund unterscheidet sich die Flora im östlichen Landesteil stark von der im westlichen, im östlichen Teil wachsen viele Arten, die in Österreich einzigartig und entsprechend schützenswert sind.[8] Mehrere Arten erreichen in Niederösterreich ihre westliche Verbreitungsgrenze wie der Tátorján-Meerkohl und der Waldsteppen-Beifuß.

Niederösterreich ist, nicht zuletzt wegen dessen Anteil an zwei Florenregionen, das artenreichste Bundesland: 2.369 Vollstatus-Gefäßpflanzen-Arten bzw. 2.498 Elementar-Gefäßpflanzen-Taxa sind bekannt. 96 Vollstatusarten und 110 Elementartaxa treten nur in Niederösterreich, aber nicht im restlichen Österreich auf. Einige Arten sind in Niederösterreich endemisch, wie das im höchsten Grad vom Aussterben bedrohte Dickwurzel-Löffelkraut.[9]

Naturschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Niederösterreich wurden verschiedene Schutzstufen eingerichtet, um Regionen, die in Bezug auf Kultur oder Natur besonders schützenswert sind, in ihrem ursprünglichen Zustand zu erhalten oder sie zu renaturieren.

Diese Schutzstufen sind:

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
um 1527 0.500.000
um 1600 0.580.000
um 1700 0.630.000
1754 0.922.000
1780 0.974.000
1790 1.000.000
1794/95 1.028.300
1810 1.040.700
1821 1.142.600
1830 0.881.500
1840 0.896.600
1850 0.976.600
1857 0.987.900

Anmerkung: Die hier angeführten Bevölkerungszahlen beziehen sich auf das heutige Landesgebiet. Sie enthalten weder die Bevölkerung Wiens (1910: 2,1 Millionen), obwohl die Stadt bis inkl. 1910 Teil Niederösterreichs war, noch das nördliche Burgenland, 1939 Teil des Reichsgaues Niederdonau, und auch nicht das zum Reichsgau geschlagene Südmähren.

Die angegebenen Zahlen bis 1700 wurden offiziell gerundet. 1754–1857 und 1869–1923 wurde die anwesende Zivilbevölkerung (d. h. ohne Militärpersonen) gezählt, 1934–1981 die Wohnbevölkerung. Die Zahlen ab 1991 basieren auf dem Zentralen Melderegister (Quelle: Bundesanstalt Statistik Österreich). Die Zahlen ab 2007 basieren auf Daten der Statistik Austria (jeweils Bevölkerung im 1. Quartal des Jahres).

Die Bevölkerung wächst durch den kontinuierlichen Zuzug aus Wien und den peripheren Gebieten Niederösterreichs vor allem im Umland von Wien. Seit Sankt Pölten am 10. Juli 1986 zur Landeshauptstadt Niederösterreichs bestimmt wurde, ist auch hier eine zunehmende Zuwanderung feststellbar. Die landschaftlich sensiblen Gebiete, wie der Wienerwald, sollen durch raumordnerische Planungsprogramme des Landes vor der Zersiedelung geschützt werden.

Der Ausländeranteil liegt bei 9,2 Prozent; das ist zusammen wie in Vorarlberg der geringste der Bundesländer Österreichs.[10]

Im Jahr 2001 waren 79,3 % der Bevölkerung römisch katholisch, 3,3 % protestantisch, 3,2 % islamisch und 10,8 % konfessionslos. Die katholische Kirche in Niederösterreich ist in zwei Diözesen organisiert, in die Diözese St. Pölten und die Erzdiözese Wien, wobei letztere in drei Vikariate unterteilt ist, wovon zwei in Niederösterreich liegen. Diese alle sind in Dekanate gegliedert, die aus den einzelnen Pfarren gebildet werden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1918–1934 war Niederösterreich zunächst in vier Wahlkreise aufgeteilt, der Landtag bestand aus 60 Abgeordneten. 1932 fanden die letzten demokratischen Wahlen vor der NS-Zeit statt: Es wurden acht Wahlkreise gebildet und die Zahl der Abgeordneten auf 56 verringert. Damit sollten die Großparteien zu Ungunsten der kleineren Parteien politisch gestärkt und somit die stärker werdende NSDAP in Österreich geschwächt werden.

Von 1934 bis 1938 wurde das Land ständestaatlich regiert; im März 1938 marschierte die Wehrmacht in Österreich ein („Anschluss Österreichs“); das Deutsche Reich annektierte Österreich. Von 1938 bis 1945 stand ein Reichsstatthalter (Gauleiter) an der Spitze von Landesverwaltung und NSDAP im Land.

Seit 1945 wird die Landespolitik von der ÖVP dominiert, die seit damals auch den Landeshauptmann stellt (siehe Liste der österreichischen Landeshauptleute). Die Bürgermeister der Gemeinden gehören vorwiegend der ÖVP an. Die SPÖ ist zweitstärkste politische Kraft.

Seit 2013 sind im niederösterreichischen Landtag fünf Parteien vertreten:

Die Landesregierung setzt sich zusammen aus dem Landeshauptmann, seinen zwei Stellvertretern und sechs Regierungsmitgliedern, die Landesräte genannt werden. Laut Landesverfassung entsenden die Parteien nach dem Verhältnis der von ihnen erreichten Wählerstimmen Vertreter in die Landesregierung („Pflichtproporz“). Daher gehören – obwohl die ÖVP die absolute Mehrheit im Landtag hat – auch zwei Vertreter von SPÖ und ein Vertreter des Team Stronach der Landesregierung an

Derzeitige Mitglieder der Landesregierung Mikl-Leitner sind:

Im Nationalrat ist Niederösterreich mit 32 Abgeordneten über die jeweiligen Landeswahlvorschläge vertreten:

  • 11 ÖVP
  • 10 SPÖ
  • 6 FPÖ
  • 3 GRÜNE
  • 1 NEOS
  • 1 STRONACH

plus einer nicht konstanten Zahl an Abgeordneten aus den Bundeswahlvorschlägen (Reststimmenlisten) (Stand nach NR-Wahl 2013).[11]

In den Bundesrat entsendet Niederösterreich als bevölkerungsreichstes Land zwölf Mitglieder:

  • 7 ÖVP
  • 3 SPÖ
  • 1 FPÖ
  • 1 Team Stronach

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: In Blau fünf (2:2:1) goldene zugewendete Adler. Über den Schild eine goldene dreitürmige Mauerkrone.

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt der NÖ Landesregierung ist das höchste Verwaltungsorgan des Landes, aber selbst keine Behörde, sondern ein administrativer Hilfsapparat der Niederösterreichischen Landesregierung. Das Amt der NÖ Landesregierung ist dabei im eigenen Wirkungsbereich tätig, also in der Vollziehung der Landesgesetze und auch im übertragenen Wirkungsbereich, somit in der Vollziehung von Bundesgesetzen, womit die Bundesländer entweder durch die Verfassung oder auf andere Weise bemächtigt sind.

Zwecks Bürgernähe wird ein bestimmter Teil der Verwaltung durch die Bezirkshauptmannschaften wahrgenommen, die wie Außenstellen des Amtes der NÖ Landesregierung fungieren. Dazu ist Niederösterreich seit 2017 in 20 politische Bezirke gegliedert. Eine Sonderstellung nehmen dabei die vier Statutarstädte ein, die die Bezirksverwaltung selbst wahrnehmen.

Seit der letzten Gemeindereform im Jahr 1970 und einigen kleineren Änderungen gibt es in Niederösterreich 573 Gemeinden.

Eine Volksbefragung über die sogenannte Hauptstadtfrage brachte 1986 die Entscheidung dafür, St. Pölten zur neuen Landeshauptstadt zu machen und die zentralen Einrichtungen Niederösterreichs aus Wien dorthin zu übersiedeln. Von 1986 bis 1996 erfolgten der Bau des Regierungsviertels in St. Pölten und die sukzessive Übersiedlung von Organen, Behörden und Ämtern des Landes. Im Sinne der Dezentralisierung der Behörden wurden diverse Verwaltungsstellen nicht nach St. Pölten, sondern in die einzelnen Landesviertel bzw. in Bezirkshauptmannschaften verlegt.

In manchen Belangen wird das Bundesland auch verwaltungstechnisch in die vier Regionen (Viertel) eingeteilt, wobei zu beachten ist, dass beispielsweise der Bezirk Tulln durch die Lage der Bezirkshauptstadt zum Mostviertel zählt, während ein Teil der Gemeinden nördlich der Donau und damit geografisch im Weinviertel liegen. Beim Bezirk Krems ist die Situation ähnlich.

Hauptregionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krems an der Donau

Die niederösterreichische Raumplanung hat aus operativen Gründen das Landesgebiet in fünf Aktionsräume der Regionalen Entwicklungsverbände bzw. der zugehörigen Regionalmanagements unterteilt, anstatt der bekannten vier Viertel. Neu hinzugekommen ist im Raumordnungkonzept des Landes die Region „Mitte“, denn dieser Bereich entsprach weder der klassischen Beschreibung des Mostviertels noch des Industrieviertels, weist inzwischen aber eine große Eigenständigkeit auf, insbesondere seit der Verlegung der Hauptstadt nach St. Pölten. Zugehörig sind die Bezirke Tulln, St. Pölten, Lilienfeld, der südliche Teil vom Bezirk Krems sowie die Statutarstädte St. Pölten und Krems an der Donau.[12] Damit wurden hauptsächlich das Most-, und in kleineren Teilen Wald-, Wein- und Industrieviertel, etwas beschnitten, wobei auch das südwestliche Waldviertel zum Mostviertel genommen wurde, sodass sich die Gemeinden am Nordufer im Donautal nun mehr nach Süden hin orientieren, und diejenigen westlich von Wien nach Westen.

Diese Hauptregionen fassen Gebiete zusammen, die gemeinsame Merkmale (geografische Lagebeziehungen, ähnliche Wirtschaftsstruktur, Ressourcenausstattung) oder ähnliche Probleme haben. Hauptaufgabe ist es, die Anliegen dieser Regionen zu artikulieren, entwicklungsstrategisch wichtige Themenschwerpunkte zu formulieren und passende Leitprojekte zu initiieren.

Im Naturschutzkonzept [14] sind darüber hinaus Regionen definiert, die als Unterteilungen der Hauptregionen fungieren. Soweit ihre Grenzen nicht mit denen der Hauptregionen zusammenfallen, sind sie landschaftlich definiert (als Zusammenfassung der landschaftlichen Teilräume).

Statutarstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit diesem Begriff werden in Österreich Gemeinden bezeichnet, die nicht nur das Stadtrecht besitzen, sondern überdies keiner Bezirkshauptmannschaft unterstellt sind, sondern in ihrem Stadtamt (Magistrat) die Bezirksagenden für das Stadtgebiet selbst verwalten.

Statutarstadt / Verwaltungssitz Fläche
in km²
Einwohner
1. Januar 2017[15]
Kfz-Kenn-
zeichen
Krems 51,7 000000000024627.000000000024.627 0KS
St. Pölten 108,44 000000000054213.000000000054.213 0P
Waidhofen an der Ybbs 131,19 000000000011393.000000000011.393 0WY
Wiener Neustadt 60,89 000000000044461.000000000044.461 0WN

Bezirke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezirk Verwaltungssitz Fläche
in km²
Einwohner
1. Januar 2017
Kfz-Kenn-
zeichen
Amstetten Amstetten 1186 115.355 0AM
Baden Baden 754 145.235 0BN
Bruck an der Leitha Bruck an der Leitha 703 99.759 0BL, SW
Gänserndorf Gänserndorf 1272 101.115 0GF
Gmünd Gmünd 787 37.490 0GD
Hollabrunn Hollabrunn 1011 50.767 0HL
Horn Horn 784 31.472 0HO
Korneuburg Korneuburg 662 89.481 0KO
Krems Krems an der Donau 923 56.794 0KR
Lilienfeld Lilienfeld 932 26.169 0LF
Melk Melk 1014 77.544 0ME
Mistelbach Mistelbach 1293 75.567 0MI
Mödling Mödling 277 118.088 0MD
Neunkirchen Neunkirchen 1150 86.632 0NK
St. Pölten St. Pölten 1288 130.101 0PL
Scheibbs Scheibbs 1024 41.379 0SB
Tulln Tulln an der Donau 734 101.727 0TU
Waidhofen an der Thaya Waidhofen an der Thaya 669 26.370 0WT
Wiener Neustadt Wiener Neustadt 972 77.254 0WB
Zwettl Zwettl-Niederösterreich 1399 42.760 0ZT

Mit Ende Dezember 2016 wurde der Bezirk Wien-Umgebung aufgelöst. Die 21 Gemeinden wurden mit 1. Jänner 2017 Teil der umliegenden Bezirke.[16]

Keinerlei verwaltungstechnische Bedeutung kommt den Gerichtsbezirken zu, denn die Justiz ist von der Verwaltung in allen Instanzen getrennt.[17] Die Gerichtsbezirke orientieren sich lose an den Amtsbezirken der k.k. Monarchie.[18]

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bezirke gliedert sich in 573 politisch selbständige Gemeinden. Dies ist im Gesetz über die Gliederung des Landes Niederösterreich in Gemeinden, Landesgesetzblatt 1030-94 vom 9. Dezember 2011,[19] geregelt.

Die Unterscheidung in Stadtgemeinden, Marktgemeinden und Gemeinden hat heute kaum mehr rechtliche Bedeutung.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenzüge richten sich nach den wirtschaftlichen Erfordernissen und verlaufen daher meist sternförmig auf die Städte zu. In Niederösterreich dominierte vor allem die Bundeshauptstadt Wien bei der Errichtung von Straßen. Weiters folgen Straßenzüge auch den naturräumlichen Gegebenheiten wie den Tälern.

Hochrangige Verkehrswege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den wichtigsten Straßenverkehrswegen zählen die Westautobahn A 1 und die Südautobahn A 2, die Wien mit weiten Teilen Österreichs verbinden. Beide sind über die Wiener Außenring Autobahn A 21, einem Teil des geplanten Autobahnringes um Wien, zusammengeschlossen. Nach der Ostöffnung wurden die Ost Autobahn A 4. und später die Nordautobahn A 5 errichtet, die über die Außenringschnellstraße S 1 in den Autobahnringes um Wien eingebunden sind.

Von der Südautobahn zweigen die Südostautobahn A 3 ins nördliche Burgenland und die Semmeringschnellstraße S 6 ins steirische Mürztal ab. Wichtig im Regionalverkehr ist die Donauuferautobahn A 22, mit der anschließenden Stockerauer Schnellstraße S 5 die Verbindung von Wien nach Krems (Wachau).

Im hochrangigen Straßennetz ist seit der Beseitigung des Eisernen Vorhanges 1989 ständig steigender Transitverkehr vor allem in Ost-West-Richtung zu verzeichnen. Die Westautobahn wird daher durchgehend auf drei Spuren pro Fahrtrichtung ausgebaut. Auch der Pendlerverkehr (zwischen Wohn- und Arbeitsort) findet zu einem großen Teil auf der Straße statt.

Ehemalige Bundesstraßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mit B bezeichneten Straßen sind ehemalige Bundesstraßen und stehen seit 2002 in der Verwaltung der Bundesländer, womit sie nur noch ugs. Bundesstraßen sind. In Niederösterreich befinden sich die Bundesstraße B1 bis zur Bundesstraße B49 und dann noch einige Straßenzüge mit höheren Nummern.

Landesstraßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Niederösterreich werden Landesstraßen mit einem vorangestellten L gekennzeichnet, auf Verkehrsschildern werden diese Kürzel aber selten angeführt. Landesstraßen mit ein- bis dreistelligen Bezeichnungen weisen auf eine höhere Bedeutung im Straßennetz hin, vierstellig Bezeichnungen haben Landesstraßen, wenn sie kleine Ortsverbindungen ohne überörtlicher Bedeutung darstellen. Denn es ist eine niederösterreichische Eigenheit, dass jede Straße, die eine Gemeindegrenze quert, in der Verwaltung des Landes steht. Das Niederösterreichische Landesstraßenverzeichnis ist das amtliche Verzeichnis aller Landesstraßen.

Bahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptbahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtige Bahnstrecken, sogenannte Hauptbahnen, sind die Nordbahn, die erste Dampfeisenbahn der Monarchie, die Südbahn, die Westbahn und die Ostbahn, gereiht nach ihrer Eröffnung. Diese stellen das Grundnetz dar und wickeln den internationalen Fernverkehr ab, weshalb sie auch zweigleisig ausgeführt sind. Auch die Franz Josephs-Bahn wurde bis in die 1990er als Hauptbahn betrieben; aktuell wird der Fernverkehr nach Prag aber über die Nordbahn geführt. Die Westbahn wurde 2012 durch eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke durch den Wienerwaldtunnel ergänzt.

Nebenbahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Österreichischen Bundesbahnen betreiben im Land außerdem ein umfangreiches, aus der Zeit vor 1918 stammendes Netz von Nebenbahnen. Das Umland von Wien wird mit dichtem Regionalverkehr und Schnellbahnbetrieb bedient; zur leichteren Benutzbarkeit wurde der Verkehrsverbund Ostregion (VOR) geschaffen, der bis an die nördlichen und östlichen Grenzen (Nieder-)Österreichs reicht.

Um den Flughafen Wien direkt in die West-Ost-Achse der Bahn einbinden zu können, soll er mit der Götzendorfer Spange an die Ostbahn angeschlossen werden. Damit könnten z. B. direkte Züge von Pressburg zum Flughafen Wien geführt werden.

Zahlreiche Strecken wurden aber wegen Unrentabilität eingestellt oder in der Folge von der NÖVOG übernommen, die einige Strecken wie die schmalspurige Mariazeller Bahn im Regelbetrieb führt und andere als Museumsbahn. Es sind dies beispielsweise die Wachaubahn und der Reblaus-Express.

Busverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Auftrag des Landes betreiben die Firma Postbus und andere Verkehrsbetriebe ein dichtes Netz an Buslinien, oft auch parallel zu bestehenden Bahnlinien. Die Wieselbusse befahren mit Schnellbussen ein Netz, das als Endpunkt St. Pölten hat.

Donauschifffahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Güterschifffahrt auf der internationalen Wasserstraße Donau hat mit dem größten Donauhafen Niederösterreichs, Krems, große Verkehrsbedeutung. In der Passagierschifffahrt sind neben dem Lokalverkehr in der Wachau vor allem Kreuzfahrtschiffe aus ganz Europa bemerkenswert, die die Donau oder die Route Rhein–Main–Donau befahren. Zahlreiche Donau-Fähren, teilweise KFZ-tragend queren den Fluss. Freizeitverkehr geht von kleineren Häfen und Einsetzstellen aus und spiegelt sich in der Bootsmesse Tulln. Die Schnellboote Wien-Bratislava durchfahren Niederösterreich nur.

Flugverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwechat in Niederösterreich ist Standort des größten österreichischen Flughafens, des Flughafens Wien, der sich dank der EU-Osterweiterung mittlerweile zu einer wichtigen Drehscheibe im internationalen Flugverkehr entwickelt hat. Das Land Niederösterreich ist 20-Prozent-Aktionär der Flughafenbetriebsgesellschaft.

In Langenlebarn befindet sich der Fliegerhorst Brumowski des Bundesheeres. Regionale Flugplätze sind der Flugplatz Altlichtenwarth, der Flugplatz Dobersberg, der Flugplatz Krems, der Flugplatz Ottenschlag, der Flugplatz Seitenstetten, der Flugplatz Spitzerberg, der Flugplatz Stockerau, der Flugplatz St. Georgen am Ybbsfeld, der Flugplatz Völtendorf und der Flugplatz Vöslau-Kottingbrunn. Wiener Neustadt weist eine Kleinflugzeugfabrikation und das Flugmuseum Aviaticum am privaten Flugplatz Ost auf, andererseits auch den größten unbefestigten und ältesten Europas, den vom Militär betriebenen Flugplatz Wiener Neustadt/West.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wirtschaftlich stärksten Regionen in Niederösterreich befinden sich entlang der Thermenlinie. Der Bezirk mit dem stärksten Steueraufkommen ist der Bezirk Mödling direkt am Südrand von Wien. Je weiter die Gebiete von Wien entfernt liegen, umso schwächer wird ihre Wirtschaftskraft. Im Vergleich mit dem Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht die Region einen Index von 105 (EU-28: 100 Österreich: 129) (2014).[20]

Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Niederösterreich in der sowjetischen Besatzungszone. Während anderswo in Österreich die Wirtschaft bereits mit dem Wiederaufbau beginnen konnte, blieben hier viele Großbetriebe zerstört oder waren in den Händen der sowjetischen USIA. Reparationsleistungen Österreichs an die Sowjetunion wurden unter anderem in Form von Erdöl, das im Marchfeld gefördert wurde, geleistet. Erst nach dem Abschluss des Staatsvertrages 1955 konnte in Niederösterreich intensiv mit dem wirtschaftlichen Wiederaufbau begonnen werden. Bis 1989 wirkte sich der Eiserne Vorhang noch hemmend auf die Wirtschaftskraft aus. So pendeln noch heute viele Menschen aus dem Waldviertel als Tages- oder Wochenendpendler an ihren Arbeitsplatz in Wien.

Die Landespolitik strebt ständig danach, neue Betriebe in Niederösterreich anzusiedeln, zumeist über die landeseigene Gesellschaft Eco Plus und die Gründeragentur RIZ.

Energie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Letzte Meile der Energieversorgung mit Strom und Gas hat durchwegs die landeseigene EVN. Die Wiener Randgemeinden werden nach wie vor durch Wien Energie versorgt. Als letzter Ort wurde in Niederösterreich Harmannschlag im Bezirk Gmünd im Jahr 1963 an das Stromnetz angeschlossen.[21]

Ende 2015 wird Niederösterreich eine vollständige Versorgung aus Erneuerbaren Energie erreichen, wobei die vier Landesviertel an den einzelnen Erzeugungsarten verschieden beteiligt sind. So liegt der Anteil an Erzeugung von Solarthermie im Mostviertel am höchsten. Beim Waldviertel ist es die Wasserkraft, im Weinviertel die Windkraft. Nur im Industrieviertel ist ein Mix aller Formen zu finden.[22]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederösterreichs größte Medien sind der ORF Niederösterreich, Ableger der staatlichen Radio- und Fernsehanstalt, und die Wochenzeitung Niederösterreichische Nachrichten (NÖN) des Verlages Niederösterreichisches Pressehaus. Zumeist werden in Niederösterreich aber in Wien erscheinende Medien konsumiert.

Landwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

42 % der gesamten Landesfläche sind Ackerland. 40 % sind als Waldfläche ausgewiesen. Nutzviehhaltung, Ackerbau und Forstwirtschaft sind starke Wirtschaftszweige. (Allerdings ist die Zahl der darin Beschäftigten in den letzten 50 Jahren auf unter zehn Prozent aller Berufstätigen gesunken.)

Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist der Weinbau, der vor allem im Weinviertel, in der Wachau und in der Thermenregion zu finden ist. Von den insgesamt sechs DAC-Weinbauregionen in ganz Österreich, wo qualitativ hochwertiger Wein gebaut wird, liegen vier in Niederösterreich.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf die östliche Wachau

Für Niederösterreich ist insbesondere der Tagestourismus aus der Agglomeration Wien wirtschaftlich von großer Bedeutung. Das Land präsentiert sich als natürliches Freizeitareal für alle Jahreszeiten. Die „Niederösterreich-Card“, die ganzjährig gültig ist, unterstützt diesen Geschäftszweig ebenso wie die zahlreichen sommerlichen Kulturfestivals in allen Landesteilen.

Im Nächtigungstourismus hat das Land durch Gäste aus den mittel- und osteuropäischen Ländern stark gewonnen. So hat etwa das an Tschechien grenzende Waldviertel den stärksten Nächtigungszuwachs. Vor allem das südliche Umland Wiens (Schwechat, Vösendorf) profitiert dank der Verkehrsverbindungen vom Städtetourismus. Seit Ende des 20. Jahrhunderts verzeichnet auch die Landschaft rund um das UNESCO-Weltkulturerbe Wachau stärkere Besucherfrequenz.

Die Tourismuswirtschaft bewirbt vor allem die großen Kulturzentren im Land wie die vielen Klöster und Schlösser. Auch Urlaub am Bauernhof wird stark beworben und gerne angenommen. Überregional wenig bekannt ist Niederösterreichs beträchtlicher Anteil an den Ostalpen; er wird unter dem Begriff „Wiener Alpen“ beworben. Im Winter ziehen die Schigebiete vor allem Gäste aus dem früheren Ostblock und Tagesgäste aus Wien an. Die Schipisten liegen nicht sehr hoch und sind bei Klimawandel gefährdet.

Christiane Hörbiger bewirbt den Tourismus in Niederösterreich. Der Schriftsteller Alfred Komarek betreibt mit seiner Roman- und TV-Figur des Weinviertler Gendarmerieinspektors Simon Polt indirekt Sympathiewerbung für das Land.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Niederösterreich gibt es neben den Pflichtschulwesen zahlreiche höherbildende Schulen, die mit Matura abschließen. Diese befinden sich zumeist in den Bezirkshauptstädten und schwerpunktmäßig in Schulstädten wie Baden, Hollabrunn, Krems an der Donau, St. Pölten oder Wiener Neustadt.

Tertiärer Bildungssektor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine universitäre Ausbildung wird durch folgende Einrichtungen angeboten:

Darüber hinaus erfolgt eine berufsorientierte akademische Ausbildung in:

Daneben gibt es Berufsschulen in LBS Amstetten, LBS Eggenburg, LBS Geras, LBS Langenlois, LBS Neunkirchen, LBS Pöchlarn, LBS Waldegg, LBS Zistersdorf und den Gutshof Edelhof sowie die Feuerwehrschule Tulln.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Hof
Schloss Pottendorf
Blick vom Landesmuseum zum Festspielhaus
Landesmuseum Niederösterreich

In Niederösterreich bestehen zahlreiche Klöster und Stifte, die seit jeher als Kulturzentren fungiert haben. Am bekanntesten sind:

Die meisten der einst der Aristokratie vorbehaltenen Schlösser und Burgen sind heute Sehenswürdigkeiten, Ausstellungsorte und Konzertsäle, beispielsweise die Schallaburg und Schloss Hof sowie die Schlösser Grafenegg, Thürntal, Wilfersdorf, Artstetten, Rosenau, Greillenstein, Eckartsau, Niederweiden, Laxenburg, Rohrau und Rosenburg am Kamp.

Wichtige Museen sind das Niederösterreichische Landesmuseum, im St. Pöltner Kulturbezirk neu erbaut, die Sammlung Essl, die Kunstmeile Krems mit der Kunsthalle und dem ebenfalls neu gebauten Karikaturmuseum, die römischen Ausgrabungen im Archäologiepark Carnuntum, das Egon-Schiele-Museum in Tulln, das Kokoschka-Haus in Pöchlarn, das Museum für Urgeschichte und der Heldenberg. Jedes zweite Jahr veranstaltet die Landesregierung eine große Landesausstellung.

Mit viel Ambition betreibt das Land das neu gebaute Festspielhaus St. Pölten mit ganzjährigem Programm. Theater bieten auch die Stadttheater in St. Pölten und Baden. Außerdem werden Sommerbühnen in Berndorf, Stockerau, Langenlois, Felsenbühne Staatz (Musicals), Weißenkirchen in der Wachau und bei der Burg Liechtenstein bespielt. Das umfangreiche Angebot wird werblich im „Theaterfest Niederösterreich“ zusammengefasst. Das jährliche Donaufestival kommt dazu.

Viele Einrichtungen werden betrieblich von der im Landesbesitz stehenden Niederösterreich Kultur GmbH. geführt. Wichtiger Impulsgeber für regionale Kunst- und Kulturinitiativen ist die Kulturvernetzung Niederösterreich mit dem Viertelfestival Niederösterreich. Ein wichtiger Servicepartner und Veranstalter im Volkskulturbereich ist das Projekt Volkskultur Niederösterreich[23] mit den Geschäftsbereichen Musikschulmanagement Niederösterreich, Chorszene Niederösterreich, Museumsmanagement Niederösterreich, Volkskultur Europa und dem Niederösterreichischen Volksmusikfestival. In der Erwachsenenbildung ist vor allem das Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich zu erwähnen.

Die Programmkinos Cinema Paradiso in St. Pölten und Österreichische Filmgalerie in Krems tragen wesentlich zum Erhalt der Kinokultur und der Filmkunst bei.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belletristik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das „Land um Wien“ war und ist Arbeitsort vieler Autoren und Schauplatz zahlreicher Werke der Belletristik (Beispiele):

Wissenschaftliche Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der wissenschaftlichen Literatur hat eine in Niederösterreich erforschte sozialwissenschaftliche Studie unter Experten den Rang eines Klassikers erreicht:

(Liste wird fortgesetzt)

Wissenschaft und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel der Standortpolitik des Landes ist es unter anderem, wissenschaftliche Institutionen anzusiedeln. Zu nennen sind hier unter anderen:

Als Forschungszentren haben sich in Niederösterreich im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts einige Standorte herausgebildet:

Sicherheit und Soziales[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In St. Pölten hat die Landespolizeidirektion Niederösterreich ihren Sitz.

Den Katastrophen- und Brandschutz nehmen 1.646 Freiwillige Feuerwehren und 90 Betriebsfeuerwehren wahr. Das Landesfeuerwehrkommando sowie die Ausbildungsstätte der Feuerwehr, die Landesfeuerwehrschule befinden sich in Tulln an der Donau. Die Alarmierung erfolgt über feuerwehreigene Alarmzentralen, die entweder einen oder mehrere Bezirke umfassen. Außerdem befindet sich am Standort des Landesfeuerwehrverbandes in Tulln mit einer redundanten Stelle bei der Landesregierung in Tulln die Landeswarnzentrale für Niederösterreich.

Der Rettungsdienst wird im Allgemeinen in Niederösterreich vom Roten Kreuz, das in allen Bezirken und in zahlreichen Ortsstellen vertreten ist, sowie in Teilbereichen auch vom Samariter-Bund wahrgenommen. Das Rote Kreuz hat seinen Landessitz ebenfalls in Tulln, während der ASBÖ in Wilhelmsburg beheimatet ist. Die Koordinierung nahezu aller Rettungsmittel im Bundesland wird von der als Gesellschaft geführten Rettungsleitstelle 144 Notruf Niederösterreich übernommen, bei welcher das Land zu 66 % Gesellschafter ist.

In der Hesserkaserne in St.  Pölten befindet sich das Militärkommando Niederösterreich, wo Brigadier Rudolf Striedinger Militärkommandant ist.

Soziale Dienstleistungen wie Hauskrankenpflege bieten unter anderem die Landesverbände vom Hilfswerk Österreich sowie der Caritas an.

Alle öffentlichen Krankenhäuser sind im Eigentum des Bundeslandes und werden von der Niederösterreichische Landeskliniken-Holding verwaltet.

Neben diesen Diensten gibt es noch weitere freiwillige Hilfsorganisationen, die im Katastrophenschutz eingebunden sind. Zu diesen gehören:[25]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: Niederösterreich – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Niederösterreich

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lower Austria – Sammlung von Bildern
 Wikinews: Niederösterreich – in den Nachrichten
 Wiktionary: Niederösterreich – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002-2017 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2017)
  2. Bevölkerung zu Jahresbeginn seit 2002 nach zusammengefasster Staatsangehörigkeit - Niederösterreich, Statistik Austria
  3. Regionales BIP, verfügbares Einkommen und Beschäftigung 2014, Statistik Austria
  4. Arbeitsmarktdaten 05/2017, Arbeitsmarktservice Österreich
  5. vgl. bei Sulzmann G. 2016, S. 25 bzw. 62
  6. Raumordnung und Regionalpolitik in Niederösterreich (hg. Amt der Nö Landesregierung)
  7. Rundfahrten auf der Donau: Insel Wörth, Freyenstein, Grein, Greinburg, Burg Werfenstein, donauschiffahrt-ardagger.at, abgerufen am 20. Juli 2017.
  8. Manfred A. Fischer: Ein Hauch Orient – pannonische Vegetation und Flora, in: Natur im Herzen Mitteleuropas, 2002, ISBN 3-85214-776-X
  9. M.A. Fischer, K. Oswald, W. Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. Dritte Auflage, Land Oberösterreich, Biologiezentrum der OÖ Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9
  10. Bevölkerung am 1.1.2015 und 1.1.2016 nach detaillierter Staatsangehörigkeit und Bundesland, Statistik Austria, abgerufen am 3. Februar 2016
  11. Wer ist wer im Parlament auf www.parlament.gv.at
  12. Perspektiven für die Hauptregionen. Abgerufen am 8. Januar 2014 (PDF).
  13. Karte der Kleinregionen NÖ-Mitte, (pdf) auf www.raumordnung-noe.at
  14. Naturschutzkonzept Niederösterreich Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Naturschutz, St. Pölten 2015
  15. [http://www.statistik.at/wcm/idc/idcplg?IdcService=GET_FILE&dID=354032&dDocName=080904 Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002-2017 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2017)]
  16. NÖN: Bezirk Wien Umgebung wird aufgelöst, Artikel vom 10. September 2015, abgerufen am 10. September 2015.
  17. Österreichische Bundesverfassung, Art 94, Abs. 1 online
  18. Am Beispiel der Steiermark in: Gernot Peter Obersteiner: Die steirischen Bezirkshauptmannschaften 1868 bis 1918
  19. Landesgesetzblatt 1030-94 vom 9. Dezember 2011, abgerufen am 19. November 2016
  20. Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu laufenden Marktpreisen nach NUTS-3-Regionen. Eurostat, 26. Februar 2016, abgerufen am 3. Dezember 2016.
  21. Kalender im NÖ Landesmuseum abgerufen am 4. Dezember 2010
  22. Energiewende: Die Quellen im „Viertel-Check“ auf ORF-Niederösterreich vom 20. Juli 2015 abgerufen am 20. Juli 2015
  23. Volkskultur Niederösterreich – Vielfalt in der Einheit. In: volkskulturnoe.at. Abgerufen am 19. Oktober 2017.
  24. Fred Hennings: So lange er lebt. Band 5: Der heiße Sommer. Verlag Herold, Wien 1971, S. 51 f.
  25. Freiwillige Einsatz- und Rettungsorganisationen sowie Sonderorganisationen. In: noe.gv.at. Niederösterreichische Landesregierung, abgerufen am 19. Oktober 2017.

Koordinaten: 48° N, 16° O