Otto Altenburg

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Otto Altenburg (* 5. August 1873 in Scholwin bei Stettin; † 17. Dezember 1950 in Greifswald) war ein deutscher Historiker und Gymnasialprofessor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Otto Paul Erich Altenburg war der Sohn des Hauptlehrers Carl Altenburg, besuchte das König-Wilhelm-Gymnasium in Stettin und studierte danach ab 1893 in Halle, Göttingen und Greifswald. 1894 wurde er im Göttinger Wingolf aktiv.[1] Ab 1900 unterrichtete Altenburg am Marienstiftsgymnasium in Stettin, ein Jahr später am Königlichen Pädagogium in Putbus. Danach ging er an das Stadtgymnasium in Stettin, wo er 1914 zum Gymnasialprofessor ernannt wurde.

Altenburg war Mitglied der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Altertumskunde; von 1930 bis 1933 war er deren Vorsitzender. Er veröffentlichte eine Vielzahl regionalgeschichtlicher Aufsätze in Zeitschriften und Zeitungen.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pommersche Volkstypen in der Dichtung. In: Jahresbericht 1911/12 des Stettiner Stadtgymnasium. Stettin 1912, S. 138–149 (Programm Nr. 213).
  • Stettin im eisernen Jahr. Zeitgenössische Berichte. In: Baltische Studien, NF 17, 1913, S. 149–232.
  • Geschichte der Firma Nüscke & CO. Schiffswerft, Kesselschmiede und Maschinenbauanstalt Aktien-Gesellschaft Stettin anlässlich ihres 100jährigen Bestehens. Stettin 1915.
  • Pommersche Provinzial-Zuckersiederei 1817-1917. Denkschrift zu ihrem hundertjährigen Bestehen. Stettin 1917.
  • Denkschrift zum 75jährigen Bestehen der Firma. Schindler & Muetzell Nachf. 1843-1918. Stettin 1918 (mit Kasimir Krawczynski).
  • Französische Kriegsgefangene 1870/71 in Stettin. (Aus dem Tagebuch eines französischen Offiziers) . In: Baltische Studien, NF 23, 1920, S. 147–166.
  • Paul Wendt. Zur Würdigung des am 1 März 1919 heimgegangenen pommerschen Dichters. In: Stettiner Jahrbuch. Jg. 1, 1920, S. 113–120.
  • Die Anfänge der preußischen Kriegsmarine in Stettin. Greifswald 1922 (2., vermehrte Aufl. Karlsruhe 1936).
  • Carl Loewe. Beiträge zur Kenntnis seines Lebens und Schaffens. Stettin 1924.
  • Elisabeth, Prinzessin von Braunschweig, eine ungekrönte preußische Königin. Stettin 1924.
  • Stettiner Kulturbilder aus den Jahren 1835 bis 1850 nach Briefen Dr. Carl Stahrs. In: Baltische Studien, NF 27, 1925, S. 257–336.
  • Stettiner Kulturbilder (2. Teil) aus den Jahren 1851-1863 nach Briefen Dr. Carl Stahrs. In: Baltische Studien, NF 28, 1926, S. 327–401.
  • 100 Jahre Léon Sauniers Buchhandlung 1826-1926. Festschrift zur Hundertjahrfeier der Léon Saunierschen Buchhandlung Stettin. Stettin 1926.
  • Wilhelm Meinholds Beziehungen zu Zeitgenossen. In: Baltische Studien, NF 31, 1929, S. 208–235.
  • Hundert Jahre H. R. Fretzdorff, Weinbrennerei, Grossdestillation und Weinhandlung, Stettin. Geschichte des Hauses. Stettin 1929.
  • Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Altertumskunde. In: Pommersche Heimatpflege, Jg. 1, 1930/1931, H. 3, S. 81–84.
  • Aus der Geschichte des Theaters in Pommern während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In: Baltische Studien, NF 33, 1931, H. 1, S. 197–216.
  • Das Buch der alten Firmen. Der Stadt und des Handelskammerbezirkes Stettin im Jahre 1931. Leipzig [1931].
  • 100 Jahre Baltische Studien. In: Baltische Studien, NF 34, 1932, S. V-VII.
  • Goethe und Pommern. In: Baltische Studien, NF 34, 1932, S. 1–55.
  • Hugo Lemcke. Ein Leben der Arbeit und das Erfolges. Stettin 1935.
  • Die Tilebeins und ihr Kreis. Stettiner Bürgerkultur im 18. und 19. Jahrhundert, vornehmlich in der Goethezeit. Stettin 1937.
  • Daniel Blecks. Ein pommerscher Volksheld in der Franzosenzeit. Stettin 1939.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitgliederverzeichnis des Göttinger Wingolf. Jahrgang 2007. S. 37.