Otto F. Karde

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Otto F. Karde (* 11. Juli 1907 in Dammstedt; † 12. Januar 1993) war Schleswig-Holsteinischer Bauunternehmer und Ehrenvorsitzender der CDU.

1907 als jüngstes von neun Kindern geboren, absolvierte Karde mit 19 Jahren in Rendsburg eine Ausbildung zum Architekten und Ingenieur. Mit 23 Jahren machte sich Karde selbständig. Während des Wiederaufbaus in Deutschland entwarf der Ingenieur eine Maschine zur Herstellung von Ziegelsteinen und Trümmerresten und erbaute in den Nachkriegsjahren zahlreiche Einzel- und Reihenhäuser in Hamburg. Später erbaute Karde mit seinem Unternehmen ein Großteil der Infrastruktur (öffentliche Gebäude, Straßen und Autobahnen) in Schleswig-Holstein und dem Großraum Hamburg.

Im Jahr 1948 zählte Karde zu den Gründungsmitgliedern der CDU im Kreis Pinneberg und wirkte, neben seinem Amt im Landtag, von 1955 bis 1966 sowie von 1970 bis 1974 als CDU-Fraktionschef im Kreistag.

Als Kreisrat und Kreistagsabgeordneter (1955–1962) hat Otto F. Karde die Entwicklung des Kreises Pinneberg mitgestaltet. Als Abgeordneter gehörte er 1966 und 1970 dem Schleswig-Holsteinischen Landtag an.

Karde war Träger der Freiherr-vom-Stein-Medaille (1974) und der Ludwig-Erhard-Gedenkmünze (1982).

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