Pae White

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Pae White (2011)

Pae White (* 1963 in Pasadena) ist eine US-amerikanische Grafikdesignerin und Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in Los Angeles, Kalifornien, USA.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie studierte zu Beginn der neunziger Jahre am Center College of Design in Pasadena. Pae White erstellt Objekte, Skulpturen und Installationen. Die bekanntesten Arbeiten sind Mobiles aus ausgeschnittenen und bemalten Pappscheiben, Leder, Stoffen oder Schlangenhaut, die an vom Boden zur Decke gespannten Seilen aufgehängt sind. Whites Plexiglas-Arbeiten bestehen aus übereinandergelegten, mit Klebstoff fixierten Platten. Bei diesen Arbeiten, z. B. Pink Stage, 1995, wird der verklebte Stapel aus rotem Plexiglas von unten beleuchtet und wirft eine farbige Projektion an die Wand. In der Arbeit Copy Cat Lab, 1998 sind es Platten im Gelbton und beim Objekt Chat, 1998 ist es eine rotschimmernde Plexiglasplatte, mit Kupferfolie beklebt. Die bewusst unsaubere Verarbeitung des Klebers mit Luftblasen steht in Wechselwirkung zur geometrischen Grundform und zu dem Perfektionismus der Minimal-Art-Objekte von Donald Judd.

White gestaltete auch Ausstellungskataloge für die Ausstellung der Sammlung Schürmann in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München 1995, mit Pardo zusammen gestaltete sie 1999 die Ausstellung „Global Fun – Kunst und Design von Mondrian, Gehry, Versace and Friends“ im Leverkusener Museum Schloss Morsbroich. Für die Ausstellung Kunst, Architektur und Design What If im Moderna Museet Stockholm entwarf sie den Katalog und kleinformatige Poster für jeden der 30 Künstler.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1995: Summer Work,Shoshana Wayne, Gallery, Los Angeles (CA)
  • 1997: Animal Flood, 1-20 Gallery, New York
  • 1998: greengrassi, London
  • 2000: China Art Objects Galleries, Los Angeles (CA)
  • 2001: Thoughts on Owls by Men of Letters, Antiquariat Buchholz, Köln
  • 2001: Galleria Francesca Kaufmann, Mailand
  • 2001: neugerriemschneider, Berlin* 2004: Hammer Museum, Los Angeles
  • 2004: Solomon Guggenheim Museum in New York.
  • 2007: Hirschhorn Museum, Washington
  • 2011: Art Institute of Chicago, Chicago
  • 2013: In Love with Tomorrow, Langen Foundation, Neuss[1]

Biennalen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Utopia Station bei der 50. Biennale in Venedig
  • 2010: Whitney-Biennale in New York,
  • 2009: 53. Biennale in Venedig
  • 2010: Whitney-Biennale in New York,

Gruppenausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997 "International Biennial of Graphic Arts" Ljubljana, Slowenien
  • 1998 "Love at the End of a tunnel or Beginning of a Smart New Day" Center of Contemporary Art, Seattle (WA)
  • 1999 "What if", Moderna Museet, Stockholm
  • 1999 "Against Design", institute of Contemporary Art, Philadelphia (PA)
  • 2000 "Over-" Unlimited Contemporary Art, Athen
  • 2000 "circles °3 Siverlake Crossings" ZKM Zentrum für Moderne Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kunst aus Kalifornien in FAZ vom 5. April 2013, Seite 31