Pedro Joaquín Chamorro y Alfaro

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Pedro Joaquín Chamorro y Alfaro (* 21. Juni 1818 in Granada; † 7. Juni 1890 ebenda) war Präsident von Nicaragua zwischen 1875 und 1879.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1854 war er Bürgermeister von Granada und beteiligte sich an der Verteidigung der Stadt gegen William Walker.

1862 war er Senator für das Departement Granada und 1869 wurde er Mitglied des Regierungskabinetts.

Als Präsident von 1875 bis 1879 verteidigte er konservative und traditionalistische Positionen.

Er spielte eine zentrale Rolle in der Eisenstuck-Affäre. Bei dem zweiten Zwischenfall jener deutsch-nicaraguanischen Affäre am 29. November 1876 in Chinandega war er zufällig in der Stadt anwesend. Ein Besuch mit der Honorarkonsulfamilie verlief "kalt" und "recht unfreundlich".[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vernehmungsprotokoll Moritz Eisenstucks vom 18. Dezember 1876, zitiert nach: Gerhard Wiechmann: Die preußisch-deutsche Marine in Lateinamerika 1866–1914: Eine Studie deutscher Kanonenbootpolitik, Diss., Oldenburg 2000, S. 131.
VorgängerAmtNachfolger
José Vicente CuadraPräsident von Nicaragua
1. März 1875–1. März 1879
Joaquín Zavala