Pegnitzquelle

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Pegnitzquelle
Pegnitzquelle2.JPG
Der Quellteich der Pegnitzquelle
Lage
Land oder Region Landkreis Bayreuth, Oberfranken (Bayern)
Koordinaten 49° 45′ 29″ N, 11° 32′ 16″ O
Höhe 425 m ü. NHN
Pegnitzquelle (Bayern)
Pegnitzquelle
Pegnitzquelle
Lage der Quelle
Geologie
Gebirge Fränkische Alb
Quelltyp Karstquelle
Hydrologie
Flusssystem Rhein
Vorfluter PegnitzRegnitzMainRheinNordsee
Schüttung 5 l/s

Koordinaten: 49° 45′ 29″ N, 11° 32′ 16″ O

Die Pegnitzquelle ist eine typische Karstquelle der Fränkischen Schweiz in der Stadt Pegnitz. Sie befindet sich auf 425 Meter Höhe nahe dem Schlossberg. Der Ablauf des Quelltopfes gibt dem Fluss Pegnitz seinen Namen.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pegnitz entspringt eigentlich im Lindenhardter Forst als Fichtenohe, die Richtung der Stadt Pegnitz fließt. Sie hat bereits eine Fließstrecke von 22 Kilometern hinter sich, wo der deutlich wasserärmere abfließende Bach der Pegnitzquelle in die Fichtenohe mündet. Ab diesem Punkt heißt der Bach Pegnitz.

Die Schüttung des Quelltopfes war früher so stark, dass dort die Zaußenmühle betrieben werden konnte. Diese wurde um 1500 erbaut, doch im Dreißigjährigen Krieg zerstört. 1710 wurde die Mühle als Fachwerkhaus neu errichtet. Zu dieser Zeit war die Pegnitzquelle auch für die Versorgung der Stadt mit sauberem Trinkwasser zuständig. Die mittlere Quellschüttung beträgt heute etwa 5 Liter pro Sekunde; sie ist jedoch stark von Niederschlägen abhängig.

Bei Starkregen-Ereignissen und dem damit verbundenen verstärkten Sedimenttransport können Trübeeinbrüche im Karstwasser der Pegnitzquelle beobachtet werden[1].

Heute befindet sich im Quellweiher ein Springbrunnen. Im glasklaren Wasser leben Fische wie beispielsweise die Forelle.

Die Pegnitzquelle versiegte im Trockenjahr 2015 fast vollständig.

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Pegnitzquelle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vulnerabilität von Karstgrundwasserleitern