Pestizidresistenz

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Pestizidresistenz beschreibt die abnehmende Wirksamkeit eines vormals wirksamen Pestizids auf Schädlinge bzw. die wachsende Resistenz des Schädlings gegenüber Pestiziden. Pestizidresistenz entsteht in der Regel durch natürliche Selektion: Die resistentesten Individuen eine Schädlingspopulation haben den größten Fortpflanzungserfolg und geben ihre Resistenzgene an die Nachkommen weiter. Dieses Phänomen ist homolog der Entwicklung von Antibiotikaresistenzen bei krankheitserregenden Bakterien.

Auch der wirtschaftlich erwünschte Fall, die Anzüchtung einer Resistenz von Kulturpflanzen oder Nutztieren gegenüber breitflächig eingesetzten Pestiziden ist unter Pestizidresistenz zu zählen, wie z. B. bei der herbizidresistenten Sojabohne. Die Entwicklung solcher Sorten und Arten ist ein Forschungsthema der sogenannten grünen Gentechnik.

Herbizidresistenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 sind weltweit über 600 Fälle von Herbizidresistenz bekannt.[1]

Insektizidresistenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Beispiel für einen resistenten tierischen Schädling ist der Rapsglanzkäfer,[2] in dessen Population vermehrt Pyrethroid-unempfindliche Individuen auftauchen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Wirksamkeit von Herbiziden erhalten. Ein Leitfaden für die Praxis. (PDF; 387 kB) BASF. Abgerufen am 14. November 2013.
  2. Pestizidresistenter Rapsglanzkäfer entwickelt sich zur Plage. kleinsthof.de. Abgerufen am 14. November 2013.