Peter Brunner (Theaterleiter)

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Peter Brunner (* 5. November 1954 in Zürich) ist Gründer des sogar theater, das er während 20 Jahren leitete. Er ist verheiratet mit der Kunstmalerin Doris Aebi und hat aus erster Verbindung eine Tochter.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Brunner besuchte die Volksschule in Opfikon-Glattbrugg. Er absolvierte eine dreijährige kaufmännische Ausbildung und verfolgte nach Bürotätigkeiten diverse Berufswege. Der Arbeit als Buchantiquar folgte eine Anstellung in der Studienbibliothek zur Geschichte der Arbeiterbewegung des Zürcher Buchhändlers Theo Pinkus. Der von Brunner entwickelte Schlagwortkatalog fand Eingang in die Kunst: Chris Bünter verwandte das Kompendium für seine Installation 2 Anrufe bei Counter Space. Während der Bibliothekszeit knüpfte Brunner, im Zusammenhang mit Textkonzepten aus Archivbeständen, erste Kontakte zur Theaterwelt. 2004 schloss er den vierjährigen Studiengang Advanced Studies in Cultural Management an der heutigen Hochschule Luzern mit dem Master ab.

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 initiierte Brunner zusammen mit seiner Frau Doris Aebi sowie nahestehenden Künstlerinnen und Schauspielern das «sogar theater».[1] Brunner leitete bis Ende der Saison 2017/18 das Theater, ist Dramaturg und Produzent. 2000 erhielt das «sogar theater» den Theaterpreis des Kantons Zürich, 2007 den Sozial- und Kulturpreis der ZFV-Unternehmungen[2] und 2017 die Goldene Ehrenmedaille durch den Zürcher Regierungsrat. Dies ist eine Auszeichnung für kulturelle Institutionen und Initiativen, die sich im kulturellen Leben im Kanton Zürich verdient gemacht haben.[3] 2017 zeichnete die Stadt Zürich das sogar theater aus mit einer Anerkennungsgabe in der Höhe von 25'000 Franken im Bereich Theater.[4] Im Mai/Juni 2019 verantwortete und produzierte er «alles in allem 2019. eine theaterreise» während 12 Stunden auf den Spuren des Romans «Alles in Allem» von Kurt Guggenheim durch die Stadt Zürich.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1981 bis 1984 gehörte Brunner zur SP-Fraktion im Grossen Gemeinderat (Legislative) von Opfikon-Glattbrugg.[5] Davor war er Mitglied der kommunalen Fürsorgekommission Opfikon-Glattbrugg. Von 1998 bis 2016 war er Gründungsmitglied und Genossenschaftspräsident des Zürcher Verlags «edition8».[6] Seit 1989 publizierte und veröffentlichte er im Zusammenhang mit den Tätigkeiten in der Studienbibliothek zur Geschichte der Arbeiterbewegung.

Theaterarbeiten (Auswahl, teilweise in Zusammenarbeit mit Dritten)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dramaturgie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Textkonzepte für szenische Lesungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medien / Interviews[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu seiner letzten Saison wurde Peter Brunner im Oktober 2017 von Stine Wetzel (Tagblatt Zürich) interviewt.[8]

Ebenfalls im Oktober 2017 wurde auf Radio SRF 2 Kultur ein Tandemgespräch von Peter Brunner mit seinem Nachbarn aus dem Kreis 5, Ghamkin Saleh, aufgenommen. Es geht um Pioniergeist, Gastfreundschaft und die Kunst, mit wenig Geld grosse Träume zu verwirklichen.

Anlässlich der Verleihung des Anerkennungspreises der Stadt Zürich im November 2017 portraitierte Cordelia Fankhauser Peter Brunner auf Radio SRF 1 im Regiojournal.[9]

Über 120 Medienberichte erscheinen im Zusammenhang mit «alles in allem 2019. eine theaterreise. 12 Stunden auf den Spuren des Romans Alles in Allem» von Kurt Guggenheim durch die Stadt Zürich.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage sogar theater. Abgerufen am 2. Mai 2017.
  2. Sozial- und Kulturpreis 2007 ZFV. Abgerufen am 19. September 2017.
  3. Goldene Ehrenmedaille 2017 Zürich Kultur. Abgerufen am 20. Januar 2020.
  4. Aktuell - sogar.ch. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 1. Dezember 2017; abgerufen am 20. Januar 2020.
  5. Personelle Daten Gemeinderat Opfikon. Abgerufen am 19. September 2017.
  6. Homepage Edition8. Abgerufen am 5. Februar 2017.
  7. sogar theater Archiv. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 1. September 2012; abgerufen am 2. Mai 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sogar.ch
  8. Seine letzte Saison - Tagblatt der Stadt Zürich. Abgerufen am 28. November 2017 (englisch).
  9. Regiojournal SRF 1. Schweizer Radio und Fernsehen SRF, abgerufen am 28. November 2017.