Hochschule Luzern
| Hochschule Luzern | |
|---|---|
| Gründung | 1997 |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Luzern, Emmenbrücke, Kriens, Horw, Rotkreuz |
| Land | |
| Rektorin | Barbara Bader |
| Studierende | 8280 (2024)[1] |
| Mitarbeiter | 2120 (2024) |
| davon Professoren | 974 (Dozierende) (2024) |
| Netzwerke | Swissuniversities[2] |
| Website | www.hslu.ch |
Die Hochschule Luzern (HSLU) ist eine öffentlich-rechtliche Fachhochschule der sechs Zentralschweizer Kantone. Sie wurde 1997 unter dem Namen Fachhochschule Zentralschweiz (FHZ) gegründet und ist die grösste Bildungsinstitution der Zentralschweiz. Sie erfüllt den Leistungsauftrag der Trägerkantone in Ausbildung, Weiterbildung, Forschung und Dienstleistungen. Als Fachhochschule ist sie praxisorientiert; die Zulassung erfolgt in der Regel über eine berufliche Grundbildung mit Berufsmaturität oder über andere Wege mit entsprechender Berufspraxis.[3]
8280 Studierende besuchten im Jahr 2024 einen Bachelor- oder einen Masterstudiengang. 12 411 Personen nahmen an einem Weiterbildungsprogramm der Hochschule Luzern teil (MAS, DAS, CAS, SAS).[4] Rektorin ist seit dem 1. Dezember 2022 Barbara Bader.[5]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hochschule wurde 1997 unter dem Namen Fachhochschule Zentralschweiz (FHZ) gegründet. Sie basiert auf dem Fachhochschulgesetz des Bundes und dem Fachhochschul-Konkordat der sechs Zentralschweizer Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug.[6]
Im Gründungsjahr waren 293 Studierende eingeschrieben. Die ersten Studiengebiete der Hochschule waren Technik, Architektur und Wirtschaft. Später folgten die Bereiche Design & Kunst, Soziale Arbeit und Musik.[6]
Seit dem 15. Oktober 2007 treten die Teilschulen der ehemaligen Fachhochschule Zentralschweiz auch nach aussen gemeinsam unter dem Namen «Hochschule Luzern» auf.[7] Zunächst standen die Departemente Technik & Architektur, Wirtschaft sowie Design & Kunst unter der Trägerschaft des Kantons Luzern. Die Departemente Musik und Soziale Arbeit wurden von Stiftungen getragen. Seit der Verabschiedung einer neuen Fachhochschulvereinbarung zum 1. Januar 2013 liegt die Trägerschaft für alle Departemente bei den Zentralschweizer Kantonen.[8]
2016 wurde das Departement Informatik gegründet.[9]
Departemente
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hochschule Luzern setzt sich aus sechs Departementen (zuvor als Teilschulen bezeichnet) zusammen. Viele davon können jeweils auf eine längere Geschichte zurückblicken als die Hochschule Luzern selbst.
Technik & Architektur
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Das Departement Technik & Architektur befindet sich in Horw bei Luzern und bietet Bachelor- und Masterstudiengänge in den Disziplinen Architektur, Innenarchitektur, Bauingenieurwesen, Gebäudetechnik und Energie, Elektrotechnik, Maschinen- und Energietechnik, Innovation und Technologiemanagement, Medizintechnik sowie Natur- und Geisteswissenschaften an. Es betreibt anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in mehreren Instituten und arbeitet dabei mit Wirtschaft und Industrie zusammen.[10]
Das Departement geht zurück auf das 1946 gegründete Abendtechnikum der Innerschweiz (ATIS) und das 1958 gegründete Zentralschweizerische Technikum Luzern (ZTL). Vor der Gründung der Hochschule Luzern hiess diese Organisationseinheit zuletzt Hochschule für Technik und Architektur (HTA).
Direktor ist seit dem 1. August 2025 Manfred Huber.[11]
Es werden 11 Bachelorstudiengänge in Technik, Architektur und Bau angeboten:
- Architektur
- Innenarchitektur
- Bauingenieurwesen. Vertiefungsrichtungen: Konstruktion und Tragwerk (K+T), Wasser und Naturgefahren (W+NG), Gebäudehülle (GH)
- Digital Construction
- Gebäudetechnik | Energie. Studienrichtungen: Heizung-Lüftung-Klima-Sanitär (HLKS), Gebäude-Elektroengineering (GEE)
- Elektrotechnik und Informationstechnologie. Studienrichtungen: Energie- und Antriebssysteme, KI und Signal Processing, Technische Informatik, Mechatronik/Automation/Robotik
- Maschinentechnik. Studienrichtungen: Allgemeine Maschinentechnik, Produktentwicklung und Design, Robotik und Automation, Energie- und Verfahrenstechnik, Aerospace
- Digital Engineering
- Wirtschaftsingenieur | Innovation. Studienrichtungen: Product Management and New Business Development, Operations Management, Sales and Marketing Management
- Medizintechnik | Life Sciences. Studienrichtung: Medizinproduktentwicklung, Life Sciences, Medizininformatik & Data Science
- Energie- und Umwelttechnik. Studienrichtung: Energy Systems, Environmental Systems
Daneben umfasst das Angebot die drei Master-Studiengänge Engineering, Architektur und kollaborative Raumentwicklung.[12]
Weiterbildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hochschule Luzern – Technik & Architektur bietet MAS/DAS/CAS-Studienprogramme unter anderem in Bauökonomie, Wirtschaftsingenieur, Energie und Nachhaltigkeit im Bau (ENBau), Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT), IT Network Manager, Designingenieur, Gebäudebewirtschaftung, Software-Engineering an. Das CAS Projektmanager Bau ist die Kaderfortbildung der Schweizer Bauindustrie. Die Hochschule Luzern – Technik & Architektur ist Sitz der Geschäftsstelle ENBau, eines Weiterbildungsangebots mit den Fachhochschulen Nordwestschweiz, Bern, Zürich und Chur und dem Bundesamt für Energie (BFE).
Kompetenzzentren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kompetenzzentren (Competence Centers) der Hochschule Luzern – Technik & Architektur betreiben angewandte Forschung und bieten verschiedene Dienstleistungen in folgenden Bereichen an:
- Autonomous Systems and Robotics – Automation, Signalverarbeitung, Robotik, Elektronik
- Bioscience and Medical Engineering – Biomedizinische Weltraumforschung und Technik
- Business Engineering – Gesamtheitliche Lösungen für eine lebenswerte Zukunft
- Digital Energy and Electric Power – Digitale und elektrische Energiesysteme, Leistungselektronik und Advanced Analytics
- Fluidmechanik und numerische Methoden – Strömung im Fokus
- Gebäudehülle und Ingenieurbau – Konstruktion, Energie und Architektur im Einklang
- Gebäudetechnik und Energie – Energieeffizientes Bauen
- iHomeLab – Denkfabrik und Forschungszentrum für Gebäudeintelligenz
- Innenarchitektur – Planung und Umsetzung von bedürfnisgerechten Räumen
- Intelligent Sensors and Networks – Echtzeit- und hochzuverlässige Daten- und Sensor-Netze
- Mechanische Systeme – Ganzheitliche und effiziente Gestaltung mechanischer Systeme
- Thermische Energiespeicher – Forschung rund um Wärme und Kälte
- Thermische Energiesysteme und Verfahrenstechnik – Forschung für die Energiewende
- Typologie & Planung in Architektur – Transformation von Gebäuden und Quartieren
Informatik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Departement Informatik mit Standort Rotkreuz im Kanton Zug wurde 2016 gegründet.[13] Es entstand aus der Zusammenlegung der Abteilung Informatik des Departements Technik & Architektur und der Wirtschaftsinformatik des Departements Wirtschaft.[14] Zu den Themenschwerpunkten gehören Data Science, Künstliche Intelligenz, Blockchain, Immersive Realities, Software Engineering, Security und Digital Business.[15]
Direktorin ist seit dem 1. September 2025 Sarah Hauser.[13]
Ausbildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hochschule Luzern – Informatik bietet acht Bachelorstudiengänge an:
- Artificial Intelligence & Machine Learning
- Business IT & Digital Transformation
- Digital Ideation
- Immersive Technologies
- Informatik
- Information & Cyber Security
- International IT Management
- Wirtschaftsinformatik
Weiter umfasst das Angebot die Masterstudiengänge:
- Wirtschaftsinformatik
- Engineering
- Information & Cyber Security
- Digital Ideation
- IT Digitalization & Sustainability
- Music & Digital Creation
- Fachdidaktik Medien und Informatik
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Departement Wirtschaft befindet sich in Luzern und Zug und deckt mit seinen Studiengängen und Weiterbildungen betriebswirtschaftliche und managementbezogene Bereiche ab, darunter Banking & Finance, Kommunikation & Marketing, Management, Regionalökonomie sowie Tourismus und Mobilität.[16]
Direktorin ist Christine Böckelmann. 2021 wurde die AACSB-Akkreditierung abgeschlossen.[17]
Die Hochschule Luzern – Wirtschaft bietet sechs Bachelor of Science-Studiengänge an:
- Business Administration
- International Business Administration
- Business Psychology
- Economics and Data Science in Mobility
- Hospitality Management
- International Sustainable Tourism
Ausserdem werden sechs Master of Science-Studiengänge mit verschiedenen Vertiefungsrichtungen (Majors) angeboten:
- Applied Information and Data Science
- Banking and Finance
- Business Administration
- Business Psychology
- International Financial Management
- Real Estate
Weiterbildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hochschule Luzern – Wirtschaft bietet 1 Executive MBA, 24 Master of Advanced Studies MAS, 5 Diploma of Advanced Studies DAS, 50 Certificate of Advanced Studies CAS sowie andere Angebote wie Lehrgänge oder Vorbereitungskurse an.
Institute
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die vier Institute sind in den Bereichen der Lehre, Weiterbildung, angewandten Forschung und Entwicklung sowie der Dienstleistungen tätig:
- Institut für Betriebs- und Regionalökonomie IBR
- Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ
- Institut für Kommunikation und Marketing IKM
- Institut für Tourismus und Mobilität ITM
Soziale Arbeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Departement Soziale Arbeit bietet Studiengänge für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und verwandte soziale Berufe an.[18] Erste Vorgängerversion des heutigen Departements Soziale Arbeit war die 1918 in Luzern eröffnete Schweizerische Sozial-Caritative Frauenschule. 1943 erhielt diese die staatliche Anerkennung durch den Kanton und 1952 wurde sie in die Soziale Frauenschule Luzern SFL umbenannt. 1960 erfolgte die Umbenennung in Schule für Sozialarbeit Luzern. Zu dieser Zeit wurden erstmals Männer zugelassen. 1990 kam es erneut zur Umbenennung; die Einrichtung wurde zur Höheren Fachschule für Sozialarbeit HFS.[19] 1995 fusionierte die HFS mit der Abendschule für Soziale Arbeit ASL und der Höheren Fachschule für Soziokulturelle Animation HFA. 1999 wurde sie in die damalige Fachhochschule Zentralschweiz integriert und seit 2007 ist sie ein Departement der Hochschule Luzern.[19]
Direktorin der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit ist Dorothee Guggisberg. Die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit gehört mit 135 Mitarbeitenden, 870 Studierenden in der Ausbildung und rund 1900 Studierenden in der Weiterbildung (Stand 2025)[20] zu den grösseren Hochschulen für Soziale Arbeit. Im Bachelor-Studium bietet sie als einzige Hochschule in der Deutschschweiz die Studienrichtung Soziokulturelle Animation an.
Folgende Bachelorstudiengänge werden angeboten:
- Sozialarbeit
- Soziokultur
- Sozialpädagogik
- Neue Konzepte und Innovation
Darüber hinaus bietet das Departement den Masterstudiengang Soziale Arbeit sowie verschiedene Weiterbildungen an (Master of Advanced Studies MAS, Diploma of Advanced Studies DAS, Certificate of Advanced Studies CAS, Fachkurse, Fachseminare):
- Arbeitsintegration
- Behinderung und Lebensqualität
- Erziehung, Bildung und Betreuung
- Devianz, Gewalt und Opferschutz
- Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung
- Kindes- und Erwachsenenschutz
- Methoden und Verfahren der Sozialen Arbeit
- Prävention und Gesundheit
- Soziale Sicherheit
- Sozialmanagement, Sozialpolitik und Generationen
- Soziokultur
Ausserdem werden Bachelor- und Masterstudiengänge in der Pflege angeboten.[18]
Beiträge zur Theorie und Praxis Sozialer Arbeit werden im eigenen interact Verlag publiziert.
Zum Department Soziale Arbeit gehören folgende Institute:[21]
- Institut für Soziokulturelle Entwicklung
- Institut Sozialarbeit und Recht
- Institut für Sozialpädagogik und Sozialpolitik
- Institut für Pflege und Interprofessionalität
Design Film Kunst
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Departement Design Film Kunst (bis 2023: Design & Kunst) umfasst gestalterische und künstlerische Fachrichtungen und bietet Studiengänge in Bereichen wie Design, Kunst, Film und Animation an.[22] Das Departement ist mit der Gründung 1877[6] die älteste Kunsthochschule der Schweiz. Der bekannte Nidwaldner Maler Johann Melchior Wyrsch schlug dem Rat von Luzern 1783 vor, eine Zeichenschule zu gründen, und nahm 1784 den Unterricht auf. Einer seiner Nachfolger als Zeichenlehrer, Seraphin Weingartner, entwickelte ein neues Schulkonzept und gründete 1877 aus der Zeichenschule die Kunstgewerbeschule Luzern. Im Gründungsjahr wurden vor allem Ausbildungen für Berufe wie Schreiner, Drechsler, Wagner, Schlosser und Steinbildhauer angeboten.[23]
Nach dem Zweiten Weltkrieg änderte sich das Profil der Kunstgewerbeschulen in der Schweiz, vor allem durch die Rezeption der am Bauhaus entwickelten Ausbildungsmethoden. Die Ausrichtung auf eine Berufslehre wurde aufgelöst und Studiengänge zu visueller Kommunikation, bildender Kunst und zur ästhetischen Erziehung wurden eingeführt.[23]
Ab 1972 nannte sich die Bildungseinrichtung Schule für Gestaltung. Ab 1984 wurden als Höhere Fachschule für Gestaltung (HFG) Ausbildungen auf Tertiärstufe angeboten.[24] 1988 wurde in Luzern das erste Diplom dieser Stufe erteilt. Ab 1995 erhielt die Schule einen neuen Status als Hochschule für Gestaltung und Kunst im Sinne einer Fachhochschule und ist seit 2007 Teil der Hochschule Luzern.[24]
Bis November 2019 war das Departement auf mehrere Standorte in Luzern verteilt und zog dann in neue Räumlichkeiten in der Viscosistadt auf dem Areal der ehemaligen Viscosuisse in Emmenbrücke um.
Direktorin ist seit dem 1. März 2022 Jacqueline Holzer.[25]
Studienangebot
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gestalterischer Vorkurs
- Drei Bachelorstudiengänge:
- Design. Studienrichtungen Camera Arts, Data Design + Art, Design Management International, Digital Ideation, Graphic Design, Illustration (Fiction/Nonfiction), Objektdesign, Spatial Design, Textildesign, Transformation & Nachhaltigkeit
- Film. Studienrichtung: Animation, Video
- Kunst und Vermittlung
- Sieben Masterstudiengänge in drei Bereichen:
- Master of Arts in Design, Digital Ideation, Service Design und Eco-Social Design
- Master of Arts in Kunst; mit den Majors Knowledge to Society (KNOTS), Major Critical Image & Situated Practices (CRISP) und Major Art Teaching (MAT)
- Master of Arts in Film und Master of Arts in Animation
- Weiterbildung:
- CAS Designing Digital Futures
- CAS Green Consultant
- CAS Design Management
- Diverse Kurse
Musik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Departement Musik bietet Studiengänge in Musik und Musikpädagogik an. Es umfasst klassische und angewandte Bereiche und bereitet auf berufliche Tätigkeiten im Musikbereich oder in der Lehre vor.[26] Das Departement entstand 1999 unter dem Namen Musikhochschule Luzern durch den Zusammenschluss des Konservatoriums (Gründung 1942), der Akademie für Schul- und Kirchenmusik (Gründung 1942) sowie der Jazz Schule Luzern (Gründung 1972).[27] Die Geschichte des Departements ist eng mit der Luzerner Festival-Tradition verbunden. Neben einer starken Kirchenmusik-Tradition verfügt das Departement auch über die wichtigste Ausbildungsstätte für improvisierte Musik und zeitgenössischen Jazz in der Schweiz.
Seit September 2019 wird die Hochschule Luzern – Musik von Valentin Gloor geführt, er folgte auf Michael Kaufmann.[28]
Im Jahr 2020 vereinte das Departement seine vorherigen vier Standorte unter einem Dach: Der Neubau befindet sich auf dem Campus Südpol in Kriens. Zum kulturellen Umfeld der Hochschule gehören Kooperationen mit Institutionen wie der Lucerne Festival Academy, dem Luzerner Sinfonieorchester (LSO)[29] und dem Luzerner Theater. Bühnenpraxis ist dabei ein fester Bestandteil des Studiums.
Es werden die vier Bachelorstudiengänge (Bachelor of Arts) angeboten:
- Musik (generalisierend) in den Profilen Klassik, Jazz oder Volksmusik mit den Schwerpunkten Improvisation, Komposition, Dirigieren/Schulmusik sowie Groove und Electronics
- Musik (mit Spezialisierung). Studienrichtung: Komposition, Musiktheorie
- Musik (berufsqualifizierend). Studienrichtung: Kirchenmusik, Blasmusikdirektion
- Musik und Bewegung (berufsqualifizierend)
Zusätzlich gibt es die zwei Masterstudiengänge:
- Musik mit Spezialisierung Klassik, Jazz, Volksmusik, Komposition, Musiktheorie, Kirchenmusik, Blasmusikdirektion sowie Musik und Bewegung
- Musikpädagogik mit Spezialisierungen Performance Klassik, Performance Jazz, Solo Performance, Orchester, Kammermusik, Kirchenmusik, Interpretation in Contemporary Music, Music and Art Performance, Dirigieren, Komposition, Music and Digital Creation, Artistic Research, Instrumental-/Vokalpädagogik, Schulmusik II und Musiktheorie
Weiterbildung, Forschung und Entwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die berufsbegleitenden Nachdiplomstudiengänge des Departements Musik schliessen mit einem Master of Advanced Studies MAS, Diploma of Advanced Studies DAS oder Certificate of Advanced Studies CAS ab. In enger Verbindung mit der Ausbildung und der Musizierpraxis werden Projekte im Rahmen von Forschung & Entwicklung konzipiert und durchgeführt.
Forschung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Forschung und Entwicklung (F&E) gehört zu den Aufgaben der Hochschule Luzern. Die Hochschule führt Projekte häufig interdisziplinär und in Zusammenarbeit mit Unternehmen, öffentlichen Institutionen sowie weiteren Partnern aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und dem internationalen Umfeld durch. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem Energie und Nachhaltigkeit,[30][31] Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Gesundheit[32] und soziale Innovation,[33] Design sowie Blockchain-Technologien.[34]
Die Finanzierung erfolgt über öffentliche Fördermittel wie von Innosuisse und dem Schweizerischen Nationalfonds, über Bundesmittel sowie über Drittbeiträge von Wirtschaftspartnern, Stiftungen und internationalen Programmen. Für die übergeordnete Koordination ist das Ressort Forschung und Entwicklung verantwortlich.[6][4]
HSLU Foundation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die HSLU Foundation wurde 2016 als rechtsfähige Stiftung gegründet mit dem Ziel, die Hochschule Luzern zu fördern.[35] Insbesondere bietet sie finanzielle Unterstützung für Forschung, Stipendien und ähnliche Projekte, die durch das reguläre Budget nicht abgedeckt sind.[36] Sie vermittelt zudem zwischen Spendern und Projekten. Ein Beispiel für das Engagement der Stiftung ist die sogenannte «Giving Week», bei welcher Spenden für Studierende in finanziellen Notlagen gesammelt werden. 2023 wurden rund 26 000 Schweizer Franken von der Stiftung gesammelt; der Betrag wurde von der Zuger Kantonalbank verdoppelt.[37]
Zum 1. April 2026 wird Ivan Buck Geschäftsführung der Hochschule Luzern Foundation übernehmen.[38]
Alumni-Organisation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hochschule Luzern Alumni ist die Ehemaligenorganisation der HSLU. Sie dient der Vernetzung von Absolventen sowie der Aufrechterhaltung des Kontakts zur Hochschule nach Studienabschluss. Neben den Netzwerkmöglichkeiten bietet die Organisation auch Vergünstigungen für ihre Mitglieder an und organisiert Veranstaltungen wie Workshops.[39]
Ursprünglich gab es für die verschiedenen Departements der Hochschule jeweils einzelne Alumni-Vereine. 2012 schlossen sich die damals bestehenden vier Vereine Absolventen Fachhochschule Zentralschweiz Technik & Architektur, Alumni Hochschule Luzern Wirtschaft, AlumniHSA sowie F&FHGK Luzern zu einer gemeinsamen Alumni-Organisation zusammen. Die Organisation ist der grösste Ehemaligenverein der Schweiz.[40]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Beat Balmer u. a. (Hrsg.): Vom Atis zur Hochschule: berufsbegleitende Ingenieur- und Architekturstudien in der Zentralschweiz 1946–2009. V. P. Herzog, Kriens / Luzern 2010, ISBN 978-3-03302289-8.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hochschule Luzern
- Literatur von und über Hochschule Luzern im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Zahlen und Fakten 2024 der Hochschule Luzern auf der Website der HSLU, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Mitglieder. In: www.swissuniversities.ch. swissuniversities, 2019, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juli 2019; abgerufen am 31. August 2019. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Leitung & Organisation. In: HSLU. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ a b Jahresbericht 2024. In: HSLU. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Neue Rektorin kämpft für Kompromisse. In: Luzerner Zeitung. 29. Dezember 2022, S. 1.
- ↑ a b c d Michael Merz: Zum 20-jährigen Jubiläum der Hochschule Luzern. In: MQ Management und Qualität. 20. Juni 2017, abgerufen am 15. Dezember 2025 (deutsch).
- ↑ Aus der HTA Luzern wird Hochschule Luzern – Technik & Architektur. In: HTA. 10. Oktober 2007.
- ↑ E. Aschwanden: Neue Basis für Fachhochschule. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. November 2012, Nr. 262, S. 14.
- ↑ Hochschule Luzern: Ein neues Departement, zwei neue Standorte und 2'102 neue Studierende. In: HSLU. 9. September 2016, abgerufen am 11. April 2023.
- ↑ Technik & Architektur. In: HSLU. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Senta van de Weetering: Unsere Studierenden möchten am Thema Nachhaltigkeit wachsen. In: Luzerner Zeitung. 20. Juni 2025, S. 56.
- ↑ Master Fachkarriere auf hohem Niveau. In: HSLU. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ a b Rahel Hug: Wir sind stets neugierig geblieben. In: Luzerner Zeitung. 23. August 2025, S. 31.
- ↑ Informatik. In: HSLU. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Themenschwerpunkte. In: HSLU. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Über uns Wissen schaffen, Zukunft gestalten. In: HSLU. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Alex Mathis: Ausgezeichneter Mix aus Praxis und Wissenschaft. In: Luzerner Zeitung. 2. November 2021, S. 28.
- ↑ a b Studium mit Erfolg gemeistert. In: Luzerner Zeitung. 17. September 2024, S. 23.
- ↑ a b Chronik. In: Luzerner Zeitung. 17. Februar 2018, S. 29.
- ↑ Department Soziale Arbeit. In: HSLU. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Institute Soziale Arbeit. In: HSLU. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Portrait Hochschule Luzern – Design Film Kunst. In: HSLU. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ a b Tiziana Bonetti: Zurück zum Handwerk. In: Zentralschweiz am Sonntag. 7. Mai 2017, S. 21.
- ↑ a b Hubertus Adam: Von der Kunstfaser zur Kunst. In: Deutsche Bauzeitung. Heft 9, 2018, S. 25.
- ↑ Neue Direktorin für das Departement Design & Kunst. In: Luzerner Zeitung. 24. September 2021, S. 28.
- ↑ Musik. In: HSLU. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ M. Merki: Musikhochschule Luzern vor dem Studienbeginn. Drei Ausbildungsstätten – ein Standort. In: Neue Zürcher Zeitung. 1. Juli 1999, S. 16.
- ↑ Martina Odermatt: Direktor der Hochschule Luzern-Musik geht in Pension: «Wir sitzen nicht im Elfenbeinturm». In: St. Galler Tagblatt. 29. August 2019.
- ↑ LuzernSüd ist ein Pioniergebiet mit Lebensqualität. In: Luzerner Zeitung. 3. September 2021, S. 60–61.
- ↑ iHomeLab der Hochschule Luzern. Forschungszentrum für Gebäudeintelligenz wird 10 Jahre alt. In: SRF. 28. November 2018, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Hochschule Luzern: SpinnLab tüftelt an Fasern aus Brennnesseln. In: SRF. 4. April 2024, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Raphael Prinz: Hoffnung für Tetraplegiker – Wenn Hirnströme Hände und Sprache ersetzen. In: SRF. 22. Mai 2018, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Zug ist der innovativste Kanton der Schweiz. In: SRF. 30. Januar 2025, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Blockchain-Technologiezentrum – Die Steuermillionen zeigen, dass Zug an Blockchain glaubt. In: SRF. 10. Mai 2024, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Die HSLU forscht am perfekten Haus. In: Radio Luzern. 6. Dezember 2023, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ HSLU Foundation. In: HSLU. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Senta van de Weetering: Giving Week-Spendenaktion: Für Studierende in Notlagen. In: My Science. 2. Dezember 2024, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Maurizio Minetti: Luzerner Wirtschaftsförderer nimmt den Hut. In: Luzerner Zeitung. 29. August 2025, S. 23.
- ↑ Mirjam Oertli: Fachhochschul-Absolventen. Ehemalige im Ehrenamt. In: Handelszeitung. 22. Mai 2014, S. 48.
- ↑ Vier Vereine neu gemeinsam. In: Aargauer Zeitung. 28. Oktober 2012.
Koordinaten: 47° 0′ 50,4″ N, 8° 18′ 21,6″ O; CH1903: 665951 / 207359