Peter Götz Güttler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Peter Götz Güttler (* 8. Juni 1939 in Greifswald) ist ein deutscher Medailleur und Architekt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eligiuspreis-Medaille, gestaltet von Peter Götz Güttler (Bronzierter Weißmetallguss, 106 mm, um 700 g) Eligiuspreis-Medaille, gestaltet von Peter Götz Güttler (Bronzierter Weißmetallguss, 106 mm, um 700 g)
Eligiuspreis-Medaille, gestaltet von Peter Götz Güttler
(Bronzierter Weißmetallguss, 106 mm, um 700 g)

Güttler studierte von 1961 bis 1967 Architektur an der Technischen Universität Dresden. Neben seiner Arbeit als Architekt beschäftigte er sich seit 1956 mit Malerei, Graphik und Plastik. Ab 1971 schuf er vereinzelt Medaillen. Seit etwa 1985 stellte er das Medaillenschaffen in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Seine Kunstwerke führt er überwiegend als Weißmetallguss aus. Güttler ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst. 2009 wurde ihm der Eligiuspreis der Deutschen Numismatischen Gesellschaft verliehen[1], dessen Medaille Güttler selbst gestaltet hatte. Im selben Jahr erhielt er den Hilde-Broër-Preis der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst.[2] Er lebt und arbeitet in Dresden.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Götz Güttler gestaltete den Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden in Form eines zweigeteilten Bronze-Apfels.

Seit 2014 wird vom örtlichen Heimat- und Verschönerungsverein die von Güttler gestaltete Rudolf-Günther-Medaille für Verdienste im Bereich der Denkmalpflege und des Denkmalschutzes in der Stadt Bad Salzuflen verliehen.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kunstmedaille der Gegenwart in Deutschland. hrsg. von der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst
    • Band 1, 1992: Die Kunstmedaille der Gegenwart in Deutschland 1988–1991.
    • Band 2, 1994: Wolfgang Steguweit (Hrsg.): Die Kunstmedaille der Gegenwart in Deutschland 1991–1993.
    • Band 4, 1996: Wolfgang Steguweit (Hrsg.): Die Kunstmedaille in Deutschland 1993–1995, mit Nachträgen seit 1988. ISBN 3-7861-1926-0.
    • Band 10, 1999: Wolfgang Steguweit (Hrsg.): Die Kunstmedaille in Deutschland 1995–1998. ISBN 3-7861-2329-2.
    • Band 14, 2000: Wolfgang Steguweit (Hrsg.): Die Medaille und Gedenkmünze des 20. Jahrhunderts in Deutschland. ISBN 3-88609-443-X und ISBN 3-7861-2387-X.
    • Band 22, 2005: Gerd Dethlefs und Wolfgang Steguweit (Hrsg.): GeldKunst – KunstGeld. ISBN 3-9801644-7-0.
    • Band 23, 2007: Ulf Dräger, Andrea Stock (Bearbeiter): Die Welt en miniature, Deutsche Medaillenkunst heute | 2000–2006. ISBN 978-3-937751-54-2.
  • Martin Heidemann: Peter-Götz Güttler. Gegossene Sichten und Welten. Medaillen 1971–2011. Sandstein Verlag, Dresden 2012, ISBN 978-3-95498-002-4.
  • Ferdinand Dahl: Katalog zur Ausstellung Kunstmedaillen - Medaillenkunst, Teil 2 (= Der Steckenreiter. Dem Münzvergnügen gewidmete Nebenstunden. Eine Münzpost der Numismatischen Gesellschaft Bonner Münzfreunde e.V., Folge 87). Numismatische Gesellschaft Bonner Münzfreunde, Bonn 2013, S. 19f. (mit 4 Abbildungen) (PDF)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eligiuspreis 2009. DNG. Abgerufen am 23. Januar 2017.
  2. Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst 2009. DGMK. Abgerufen am 19. September 2015.
  3. ohne Verfasser: HVV ehrt Andenken an Rudolf Günther, Lippe aktuell vom 19. Februar 2014, abgerufen am 21. September 2017.