Peter Hilsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Peter Hilsch (* 13. Juli 1938 in Warnsdorf, Tschechoslowakei) ist ein deutscher Historiker, der sich besonders mit der Geschichte der böhmischen Länder im Mittelalter befasst.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hilsch studierte Geschichte, Geographie und Latein an der Universität Tübingen. 1966 wurde er an der Universität Tübingen zum Dr. phil. promoviert und begann dort 1967 mit der Lehrtätigkeit am Seminar für mittelalterliche Geschichte. 2000 erfolgte die Habilitation ebenfalls an der Universität Tübingen[1]. Hilsch schrieb u. a. eine Biographie über Johannes Hus und ein Lehrbuch für das Studium der mittelalterlichen Geschichte, das inzwischen in 4. Auflage erschienen ist und laut der Rezension des Mediävisten Robert Gramsch "einen festen Platz im akademischen Grundlagenunterricht"[2] hat.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Bischöfe von Prag in der frühen Stauferzeit : Ihre Stellung zwischen Reichs- u. Landesgewalt von Daniel I. <1148-1167> bis Heinrich <1182-1197>. Diss. Tübingen 1969.
  • Johannes Hus. Prediger Gottes und Ketzer. Regensburg 1999, ISBN 978-3-7917-1671-8.
  • Das Mittelalter – die Epoche. 4, Aufl. Konstanz 2017, ISBN 978-3-8252-4806-2.
  • Die Juden in Böhmen und Mähren im Mittelalter und die ersten Privilegierten (bis zum Ende des 13. Jahrhunderts.) In: Die Juden in den böhmischen Ländern. hg.von F.Seibt (Bad Wiesseer Tagungen 1981), München – Wien 1983, S. 13–26.(online-Publikation Uni Tübingen)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prof. Dr. Peter Hilsch, i. R. | Seminar für mittelalterliche Geschichte der Universität Tübingen. 14. März 2017, abgerufen am 6. Juni 2018.
  2. Rezension. Abgerufen am 3. März 2018 (deutsch).