Peter Pfannenstiel

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Peter Pfannenstiel (* 20. Oktober 1934 in Marburg; † 4. März 2013[1]) war ein deutscher Internist und Nuklearmediziner. Er war führender Experte für Schilddrüsenerkrankungen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn des SS-Hygienikers Wilhelm Pfannenstiel studierte von 1955 bis 1960 in Heidelberg, Marburg, Innsbruck und Freiburg Humanmedizin. 1955 wurde er Mitglied des Corps Vandalo-Guestphalia Heidelberg.[2] 1960 wurde er in Freiburg zum Dr. med. promoviert.[3] Nach einem Forschungsaufenthalt am Oak Ridge National Laboratory in Tennessee erfolgte 1969 die Anerkennung zum Facharzt für Innere Medizin. 1969 habilitierte er sich an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.[4] zum Privatdozent für das Fach Innere Medizin, insbesondere Nuklearmedizin ernannt. 1971 erfolgte die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor in Mainz. 1978 wurde er zum Facharzt für Nuklearmedizin in Frankfurt ernannt. Von 1970 bis 1989 hatte er die Leitung des Fachbereichs Nuklearmedizin der Deutschen Klinik für Diagnostik, Wiesbaden, inne. Von 1989 bis 2001 führte er eine eigene Praxis. Seine 650 Veröffentlichungen und Buchbeiträge befassen sich mit nuklearmedizinischen und endokrinologischen Themen. 1995 gründete er die Schilddrüsenliga e. V., deren Präsident er bis 1998 war, ab 1998 Ehrenpräsident.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FAZ, Ausgabe 58 vom 9. März 2013, S. 8
  2. Kösener Corpslisten 1960, 69/41.
  3. Dissertation: Der Jodstoffwechsel in der normalen und mit thyreotropem Hormon stimulierten Rattenschilddrüse: Vergleichende quantitative Untersuchungen mit Hilfe der Radiojodtechnik und der Papierchromatographie.
  4. Habilitationsschrift: Ermittlung der Strahlendosis und Beurteilung des Dosiseffektes von Schilddrüsenkrankheiten nach Therapie mit Radiojod.