Peter Schneider (Politiker, 1961)

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Peter Schneider (* 1961 in Lübbecke) war von 2009 bis 2010 Bundesvorsitzender[1] der sich als christlich verstehenden AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie. Die Partei ist unter seiner Führung erstmals zur Europawahl am 7. Juni 2009 zugelassen worden.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Schneider studierte von 1981 bis 1987 an der Universität Dortmund Informatik und anschließend an der Universität Mainz Volkswirtschaft bis 1994, wo er auch promovierte. Anschließend arbeitete er bis 1999 bei der Siemens AG und seitdem in Thüringen im Leitungsteam als Leiter Controlling/IT für die Rosskopf & Partner AG.

Politische Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Politiker trat 1985 der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) bei. Dort war er von 1990 bis 1993 Vorsitzender im Landesverband Rheinland-Pfalz. Auf Bundesebene war er stellvertretender Sprecher der ödp-Bundesprogrammkommission sowie finanzpolitischer Sprecher der Bundespartei. Seit 2007 arbeitete er im Lenkungskreis Aufbruch 09, der eine Fusion der christlichen Kleinparteien vorbereiten sollte.[2] Nachdem die Fusionspläne im Herbst 2007 gescheitert waren, wurde er 2008 Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender der AUF-Partei.[3] Von Januar bis Dezember 2009 war er als Nachfolger von Walter Weiblen Bundesvorsitzender der AUF. Unter seinem Vorsitz sammelte die Kleinpartei die für die Zulassung zur Europawahl nötigen 4000 Unterschriften, so dass die Partei am 7. Juni 2009 erstmals zu einer Wahl antrat.[4] Bei dieser Wahl stimmten 0,1 % der Wähler für die Partei. Radio Vatikan strahlte am 17. April 2009 aus Anlass der Europawahl ein Interview mit Schneider aus.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. AUF - Partei für Arbeit, Umwelt und Familie: Vita von Peter Schneider, gesehen 18. April 2009.
  2. Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Landesvereinigung NRW: Nach den Rechten sehen - "Aufbruch 09" ohne PBC, gesehen 1. Mai 2009.
  3. Evangelische Nachrichtenagentur Idea: Neue christliche Kleinpartei gegründet vom 28. Januar 2009, gesehen 1. Mai 2009.
  4. Der Bundeswahlleiter: Pressemitteilung 10. April 2009 - 30 Parteien und sonstige politische Vereinigungen sind mit gemeinsamen Listen für alle Bundesländer zur Europawahl 2009 zugelassen, gesehen am 18. April 2009
  5. Radio Vatikan Meldungen vom 17. April 2009 Alternativlink, gesehen 1. Mai 2009.