Pfersdorf (Hildburghausen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Pfersdorf
Koordinaten: 50° 25′ 5″ N, 10° 40′ 2″ O
Höhe: 432 m ü. NN
Einwohner: 343 (2012)
Eingemeindung: 8. März 1994
Postleitzahl: 98646
Vorwahl: 03685
Evangelisch-lutherische Kirche St. Nikolas
Evangelisch-lutherische Kirche St. Nikolas

Pfersdorf ist ein Ortsteil der Stadt Hildburghausen im Landkreis Hildburghausen in Thüringen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil liegt in der Werraaue und an der Landesstraße 1132 südwestlich von Hildburghausen und nördlich von Leimrieth.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits am 12. April 912 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt.[1]

Pfersdorf war 1628 von Hexenverfolgung betroffen. Zwei Frauen gerieten in einen Hexenprozess und wurden enthauptet.[2]

In dem landwirtschaftlich geprägte Ort bewirtschaftet die Flächen des Umfeldes ein größeres Unternehmen der Neuzeit. Die St. Nikolaus-Kirche liegt oberhalb des Dorfes auf einer Anhöhe. 343 Personen wohnten 2012 im Ort.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 218
  2. Kai Lehmann: Ausstellung „Luther und die Hexen“, Bereich Pfersdorf, Bibliothek Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden, 2012; Ronald Füssel: Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum, Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland, Band 2, Hamburg 2003, S. 237f.; Egbert Friedrich: Hexenjagd im Raum Rodach und die Hexenprozessordnung von Herzog Johann Casimir (Schriften des Rodacher Rückert-Kreises, Heft 19), Rodach 1995, S. 192–236.
  3. Pfersdorf auf der Webseite der Stadt Hildburghausen Abgerufen am 8. April 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pfersdorf (Hildburghausen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien