Pflanzgut

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Unter Pflanzgut versteht man Pflanzenteile (Knollen, Rhizome, Stecklinge, Zwiebeln), die in den Boden eingebracht werden können und aus denen dann eine neue Pflanze entsteht – Fachbegriff: vegetative Vermehrung.

Die generative Vermehrung von Pflanzen erfolgt durch Saatgut, das durch verschiedene Saat-Verfahren gesät wird.

Der Sortenschutz und Verkauf von Saatgut und Pflanzgut wird im Sortenschutzgesetz und Saatgutverkehrsgesetz geregelt.

Pflanzkartoffeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannteste Pflanze, die durch Pflanzgut vermehrt wird, ist die Kartoffel, für deren Pflanzgut es in Deutschland eine eigene Verordnung gibt,[1] in dem u. a. die Pflanzenhygiene, d. h. die Abwesenheit der Pflanzenpathogene (z. B. Bakterielle Ringfäule, Schleimkrankheit[2]) als Voraussetzung zur Zulassung geregelt wird.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pflanzkartoffelverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. November 2004
  2. http://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/ips/dateien/ips4b_bakterielle_ringf__ule_und_schleimkrankheit.pdf