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Philipp Langmann

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Philipp Langmann (Fotografie von Wenzl Weis, Wien, vor 1916)

Philipp Langmann (geboren 5. Februar 1862 in Brünn, Österreichisches Kaiserreich; gestorben 22. Mai 1931 in Wien) war ein österreichischer Schriftsteller.

Philipp Langmann besuchte die Realschule in Brünn, studierte Chemische Technologie an der Deutschen Technischen Hochschule Brünn und war dort anschließend als Stipendiat beschäftigt. Er ging als Chemiker in die Privatindustrie und stieg 1890 zum Fabrikleiter auf. Von 1891 an war er Beamter der Arbeiter-Unfalls-Versicherungsgesellschaft in Brünn und betätigte sich nebenbei als Schriftsteller. Ab 1901 lebte er als freier Schriftsteller in Wien.

Langmann hatte nur 1897 mit seinem ersten Drama „Bartel Turaser“ Erfolg auf der Bühne, beim Publikum und bei der Kritik und das Stück wurde auch übersetzt, so von Mark Twain ins Englische. Langmann erhielt den Grillparzer-Preis. Die nächsten Jahre wurden aber seine Dramen abgelehnt, da Langmann weiterhin als Naturalist und damit als überholt galt. Er litt materielle Not, da es ihm nicht gelang, wenigstens wieder in einen Brotberuf einzusteigen. Im Jahr 1925 wurde er mit dem erstmals vergebenen Julius-Reich-Literaturpreis ausgezeichnet.

Werke (Auswahl)

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  • Realistische Erzählungen. Cotta, Stuttgart 1895.
  • Leben und Musik. Roman. Cotta, Stuttgart 1904.
  • Erlebnisse eines Wanderers. Erzählungen. Deutsch-Österreichischer Verlag, Wien 1911.
Novellen
  • Arbeiterleben. Friedrich, Leipzig 1893.
  • Ein junger Mann von 1895. Leipzig 1895.
  • Verflogene Rufe. Cotta, Stuttgart 1899.
  • Wirkung der Frau. Georg Müller, München 1908.
  • Der Akt Gerenus. Rikola, Wien 1923.
  • Ein fremder Mensch. Rikola, Wien 1923.
Dramen
  • Bartel Turaser. Friese, Leipzig 1897.
  • Die vier Gewinner. Cotta, Stuttgart 1898.
  • Unser Tedaldo. Cotta, Stuttgart 1899.
  • Gertrud Antleß. Cotta, Stuttgart 1900.
  • Korporal Stöhr. Cotta, Stuttgart 1901.
  • Die Herzmaske. Cotta, Stuttgart 1902.
  • Gerwins Liebestod. Cotta, Stuttgart 1903.
  • Anna von Ridell. S. Fischer, Berlin 1905.
  • Prinzessin von Trapezunt. München 1909.
  • Statthalter von Seeland. Deutsch-Österreichischer Verlag, Wien 1911.