Philipsbecher

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Querschnitt eines Philipsbechers
Perspektivische Ansicht eines Philipsbechers

Ein Philipsbecher ist ein einfaches Glasgerät für verschiedene Zwecke in (naturwissenschaftlichen) Laboratorien. Man versteht darunter ein nach oben konisch verengtes Becherglas,[1] das einen gebördelten Rand und in der Regel einen Ausguss hat. Die Form des Philips-Bechers liegt also zwischen Becherglas und Erlenmeyerkolben.[2]

Der Philipsbecher wird vor allem für viskose Flüssigkeiten verwendet.[3]

Unterschiedliche Schreibweisen des Namens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Literatur aus dem 19. Jahrhundert wird das Laborgerät – unter Bezug auf ein noch älteres Lehrbuch von Faraday – so geschrieben: „Phillips-Becher“.[4] In neueren Publikationen findet man die Schreibweise „Philipps-Becher“.[2][3] Ein aktuelles Chemielexikon nennt das Laborgerät hingegen „Philipsbecher“.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Eintrag zu Philipsbecher. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 1. Juni 2014.
  2. a b Walter Wittenberger: Chemische Laboratoriumstechnik. Springer-Verlag, 7. Auflage. Wien, New York 1973, S. 20, ISBN 3-211-81116-8.
  3. a b Brockhaus ABC Chemie. VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1965, S. 1054.
  4. Max Kaehler, Martini: Über einige neue Laboratoriums-Apparate. In: Zeitschrift für Angewandte Chemie. 9, 1896, S. 195–196, doi:10.1002/ange.18960090704.