Pierre Louis Louvel

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Der Mordanschlag auf den Herzog von Berry durch Louis Louvel (zeitgenössische Darstellung)

Pierre Louis Louvel (* 7. Oktober 1783 in Versailles; † 7. Juni 1820) war der Mörder des Charles Ferdinand de Bourbon.

Louvel arbeitete als Sattler in den Ställen des Königs, war aber ein entschiedener Gegner der Bourbonen. Er wollte diese Familie vernichten, indem er Charles Ferdinand de Bourbon ermordete, den Sohn des späteren Königs von Frankreich und Navarra Karl X.

Als der Prinz mit seiner erst kurz zuvor angetrauten Gemahlin am 13. Februar 1820 nach einer Aufführung die Pariser Oper verließ, drängte sich Louvel heran und stieß ihm ein Messer in die rechte Seite. Tödlich verwundet brach der Prinz zusammen und verstarb noch am selben Tag.

Eine Untersuchung dieser Tat ergab, dass Louvel keine Mittäter hatte. Er wurde am 7. Juni 1820 hingerichtet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paul B. Billecoq (Hrsg.): Procès de Louis-Pierre Louvel, assasin de Monseigneur le duc de Berry devant la cour des pairs. Édition Billecoq, Paris 2003, ISBN 2-9505663-7-5 (Nachdr. d. Ausg. Paris 1844).
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888 bis 1890.
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