Piranha Chur

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piranha chur
Das Logo von Piranha Chur
Voller Name piranha chur
Ort Chur
Gegründet 1998
Vereinsfarben orange, schwarz
Stadion Gewerbeschule Chur
Plätze bis 1000
Präsident Schweizer Urs Zwinggi
Trainer Schweizer Mirco Torri
Homepage www.piranha.ch
Liga Nationalliga A
Saison 2014/15 Meister

Bei piranha chur handelt es sich um einen Schweizer Damen-Unihockeyverein aus Chur. Die erste Mannschaft der Bündnerinnen spielt in der Nationalliga A und ist fünffacher Schweizermeister. Der Verein zählt mit über 100 lizenzierten Spielerinnen zu den führenden Vereinen im Schweizer Damen-Unihockey.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein „piranha chur“ entstand 1998 aus einer Fusion zwischen der Unihockeysektion des BTV Chur und Civitas Chur, mit dem Ziel die Kräfte in der Region zu bündeln. Der reine Mädchen- bzw. Frauenverein hat sich seither in der Schweiz als auch international etablieren können.

Im Jahr 2010 konnte der erste Meistertitel seit der Fusion gefeiert werden und in der Folge erstmals am EuroFloorball-Cup (heute Champions Cup) teilnehmen. Im Kampf um den Europameistertitel mussten sich die Bündnerinnen erst im Final gegen den schwedischen Meister IKSU Innebandy knapp mit 5:4 geschlagen geben. Mit dem Vizemeistertitel bei der ersten Teilnahme konnte ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass die Bündnerinnen auch im internationalen Vergleich mithalten können.

Nach dem Vizemeistertitel in der Saison 2010/2011 konnte in der darauffolgenden Saison der Meistertitel wieder nach Chur geholt werden. In der Saison 2012/2013 konnte neben der Verteidigung des Meistertitels auch der Cup gewonnen werden. Ein Jahr nach dem sogenannten Double ging der Cupfinal gegen Zug United verloren, der Meisterpokal blieb aber wiederum in den Händen der Bündnerinnen. Im Jahr 2015 konnte „piranha chur“ den ersten Superfinal in der Schweizer Unihockeygeschichte gegen den UHC Dietlikon bestreiten. In der Swiss Arena in Kloten konnten sich die Churerinnen vor 6375 Zuschauern den vierten Meistertitel in Serie sichern, das Spiel wurde live auf SRF zwei übertragen.

Auch in der zweiten Ausgabe des Superfinals konnte die Mannschaft von Mirco Torri den Pokal in die Höhe stemmen. Im Final trafen die Churerinnen erneut auf den UHC Dietlikon. Nach einem 1-3 Rückstand gelang es den Damen diesen sensationell zu drehen und in die Verlängerung einzuziehen. Nach zwanzig torlosen Minuten musste das Penaltyschiessen entscheiden. Von 16 Versuchen traf nur die Finnin Luomaniemi. Durch den Treffer gelang der Churerinnen die fünfte Meisterschaft in Folge.[1]

Kader der Saison 2015/16[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr Name Nationalität
Torhüterinnen
33 Livia Hosig SchweizSchweiz Schweiz
94 Lara Heini SchweizSchweiz Schweiz
Verteidigerinnen
9 Chiara Campa SchweizSchweiz Schweiz
11 Nadine Handl SchweizSchweiz Schweiz
16 Lorena Girelli SchweizSchweiz Schweiz
21 Eileen Zwicker SchweizSchweiz Schweiz
24 Flurina Marti SchweizSchweiz Schweiz
25 Ladina Sgier SchweizSchweiz Schweiz
Stürmerinnen
8 Hanka Lacková TschechienTschechien Tschechien
10 Chantal Paschoud SchweizSchweiz Schweiz
12 Manuela Dominioni SchweizSchweiz Schweiz
13 Sonja Putzi SchweizSchweiz Schweiz
15 Ramona Ludwig SchweizSchweiz Schweiz
19 Anja Dellagiovanna SchweizSchweiz Schweiz
22 Seraina Ulber SchweizSchweiz Schweiz
27 Sereina Buchli SchweizSchweiz Schweiz
48 Priska von Rickenbach SchweizSchweiz Schweiz
61 Katrin Zwinggi SchweizSchweiz Schweiz
66 Katri Luomaniemi FinnlandFinnland Finnland
96 Chiara Gredig SchweizSchweiz Schweiz
Trainerstab/Betreuer
HC Mirco Torri SchweizSchweiz Schweiz
AC Ruedi Kunz SchweizSchweiz Schweiz
AC Gigi Campa ItalienItalien Italien
KC Freddy Zulauf SchweizSchweiz Schweiz
PT Marina Sprecher SchweizSchweiz Schweiz
  • HC = Headcoach
  • AC = Assistenzcoach
  • KC = Konditionscoach
  • PT = Physiotherapeutin

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„piranha chur“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BTV Chur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schweizer Radio und Fernsehen. In: www.srf.ch. Abgerufen am 30. April 2016.