Porter (Band)

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Porter
Porter (2012)
Porter (2012)
Allgemeine Informationen
Herkunft Dortmund, Deutschland
Genre(s) Alternative Rock
Gründung 2000
Website porter-rockt.de
Gründungsmitglieder
Christian Schwarz
Lars Daum
Frank Stewen
Volker Fabiunke
Markus G. Sänger
Aktuelle Besetzung
Christian Schwarz
Lars Daum
Frank Stewen
Volker Fabiunke
Markus G. Sänger
Weitere Musiker vor der offiziellen Gründung
Georg von Klitzing (1999–2000)
Gesang
Schröder (2000)
Bass
Stefan "Nogger" Nogowski (1998–2000)

Porter ist eine deutsche Alternative-Rock-Band aus Dortmund.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Auflösung der Wittener Dark-Rock-Band Luzifer Sam, benannt nach dem Pink-Floyd-Song Lucifer Sam, wurde die Band im Jahre 2000 von Lars Daum (Gitarre), Frank Stewen (Gitarre) und Markus G. Sänger (Schlagzeug, Lyrics), zunächst mit wechselnden Sängern und Bassisten gegründet. Im August 2001 stieß der Sänger, Chorleiter und Multi-Instrumentalist Christian Schwarz zur Band. Im selben Jahr komplettierte Volker Fabiunke (Bass), ehemals Body Lost Its Size, die Besetzung.

Um sich ganz dem Do it yourself-Gedanken verschreiben zu können, gründete die englischsprachige Band im Jahr 2013 den Eigenverlag Armed Angels Recordings. Dabei werden alle Songs unter der Creative Commons Music Sharing License veröffentlicht. Nach mehreren Eigenproduktionen, darunter die EPs "Porter", "Single Sided Truth" und "Black Neural Symphony" sowie des Minialbums "Damocles", welches sich aufteilte in eine akustische und eine laute Hälfte, startete die Band im Jahr 2012 erfolgreich einen Crowdfunding-Aufruf zur Finanzierung des Albums Wolkenstein via startnext, welches im Jahr 2013 veröffentlicht wurde. Der Titel des Albums ist inspiriert durch das Leben des mittelalterlichen Südtiroler Ritters Oswald von Wolkenstein.

Im Frühjahr 2017 hat die Band erneut ein erfolgreiches Crowdfunding durchgeführt, mit dessen Erlös die Band die Produktion des neuen Albums namens "Genosha" ankündigt.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikalisch vermischt die Band die unterschiedlichen Einflüsse der einzelnen Bandmitglieder – von Metal und Punk, über Folk und Singer Songwriter, bis Hardcore Punk und Rock – zu einer eigenen Melange, die den stilistisch im energetischen, gitarrenbetonten Alternativerock der 90er wurzelnden Sound, durch progressive Elemente in die Jetztzeit holt. Das selbsterklärte Ziel, vornehmlich kurze Songs mit nachvollziehbarem Aufbau zu schreiben, weicht die Band mit zunehmenden Einflüssen von Prog und Folk in letzter Zeit des Öfteren auf. Textlich zeichnen sich die Porter Songs oft durch vehemente Statements gegen jegliches totalitäre Gedankengut aus, werden mit ihren teils hymnischen Refrains zu einem Fanal für Demokratie und Freiheit und werfen nicht selten die Frage auf, in welcher Gesellschaft wir leben wollen.

Porter 2017

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Damocles (Akustikalbum; Eigenproduktion)
  • 2013: Wolkenstein (Armed Angels Recordings)

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Porter (Eigenproduktion)
  • 2004: Single Sided Truth (Eigenproduktion)
  • 2006: Black Neural Symphony (Eigenproduktion)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014: Wir kommen um Karthago zu zerstören (Eigenproduktion)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]