Psst pp Piano

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Filmdaten
Deutscher Titelpsst pp Piano
Originaltitelpsst pp Piano
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2009
Länge11 Minuten
AltersfreigabeFSK 0
Stab
RegieGregor Zootzky
DrehbuchGregor Zootzky
ProduktionGregor Zootzky
MusikSimon Stockhausen

Psst pp Piano (Untertitel Hommage à Mary Bauermeister) ist ein deutscher Zeichentrickfilm von Gregor Zootzky aus dem Jahr 2009.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Psst pp Piano – Hommage à Mary Bauermeister“ führt mit seinem dokumentarischen Charakter durch die Kunstgeschichte – von den Anfängen des Dadaismus (1916), bis hin zur Prä-Fluxus-Bewegung (1960–1962) im Rheinland. Die Hauptfiguren im Film sind Künstler, die in Mary Bauermeisters Atelier in der Kölner Lintgasse 28, die Grundsteine für die Fluxus-Bewegung legten: Mary Bauermeister, Karlheinz Stockhausen, Hans G Helms, John Cage, Nam June Paik und Ben Patterson. Das zentrale Ereignis des Films ist die Darstellung des Konzerts von Nam June Paik „Hommage à John Cage“ aus dem Jahr 1960. Die Handlung des Films basiert auf den wahren Begebenheiten, Impressionen, Deutungen und auf Erzählungen, welche nicht nachprüfbar sind.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mary Bauermeister mietete das Dachgeschoss in der Lintgasse 28 (Kölner Altstadt). Dort veranstaltete sie 1960 und 1961 Ausstellungen und Konzerte. Legendär wurde Bauermeisters Contre Festival, das sie parallel zum Weltmusikfest der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM), das 1960 in Köln stattfand, veranstaltete. Sie nahm die jungen Komponisten auf, die vom offiziellen Festival abgelehnt wurden und legte ihre Konzerte in den späten Abend, so dass alle Musikinteressierten nach den IGNM-Konzerten in das Atelier Lintgasse kommen konnten. So kam es, dass sich Gäste wie John Cage, Nam June Paik, David Tudor, Sylvano Bussotti, Cornelius Cardew, Karlheinz Stockhausen in Bauermeisters Atelier einfanden. Köln war um 1960 das Zentrum für zeitgenössische Kunst. Diese Zusammenhänge und die Stimmung des Aufbruchs, lieferten die Inspiration zu dem Film psst pp Piano.

Rezeption und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Premiere von psst pp Piano fand am 20. September 2009 im Filmforum NRW (Museum Ludwig, Köln) statt. Die Bewertung des Films durch das Fachpublikum war äußerst positiv. Die Deutsche Film- und Medienbewertungsstelle hat den Film mit dem „Prädikat besonders wertvoll“ ausgezeichnet und ihn zum Film des Monats März 2010 erklärt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]