Pyramidenspitze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pyramidenspitze
Pyramidenspitze aus dem Winkelkar

Pyramidenspitze aus dem Winkelkar

Höhe 1997 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Zahmer Kaiser
Dominanz 0,35 km → Vordere Kesselschneid
Schartenhöhe 55 m ↓ Scharte zur Kesselschneid
Koordinaten 47° 36′ 37″ N, 12° 16′ 36″ OKoordinaten: 47° 36′ 37″ N, 12° 16′ 36″ O
Pyramidenspitze (Tirol)
Pyramidenspitze
Gestein Wettersteinkalk [1]
Alter des Gesteins Trias
pd2

Die Pyramidenspitze ist ein 1997 m ü. A.[2] hoher Gipfel im Zahmen Kaiser in Tirol.

Die Pyramidenspitze ist nach der weitgehend unbekannten, 2.002 Meter hohen Vorderen Kesselschneid zwar nur der zweithöchste Gipfel im Zahmen Kaiser, jedoch sein bekanntester und am häufigsten bestiegener. Nach Süden und Westen erstreckt sich von der Pyramidenspitze ein verkarstetes, latschenbewachsenes Hochplateau, das teils schrofig ins Kaisertal abfällt und einen langen Grat mit mehreren Gipfeln bis nach Kufstein entsendet. Nach Norden schließt sich durch eine Scharte getrennt die Jovenspitze an. Nach Nordwesten fällt die Pyramidenspitze schroffig steil über das Eggersgrinn ab, nach Nordosten bricht sie mit Felsabstürzen ins Winkelkar ab.

Routen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Westen ist die Pyramidenspitze von der Vorderkaiserfeldenhütte aus über einen langen, aber lohnenden Weg zu erreichen, der an Naunspitze (1.633 m), Petersköpfl (1.745 m) und Einserkogel (1.924 m) vorbeiführt und ohne Schwierigkeiten in 2,5 Stunden zum Gipfelkreuz der Pyramidenspitze führt. Anspruchsvoller ist die nördliche Route mit Ausgangspunkt in Durchholzen. Bis zum Winkelkar ist dieser Weg problemlos, von dort führt ein Klettersteig (A/B) auf den Gipfel, Gehzeit insgesamt 3 Stunden im Aufstieg. Teilweise ist hier auch mit erheblicher Steinschlaggefahr zu rechnen. Die Sicherungen wurden erneuert und sind derzeit im besten Zustand (September 2009); laut Anschlag auf der Hütte sind die Sicherungen derzeit (Januar 2013) schadhaft.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Geologisches Landesamt, 1998, Geologische Karte von Bayern mit Erläuterungen 1:500000
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000).