Pyrrhussieg

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Pyrrhos I.
(lat: Pyrrhus)

Ein Pyrrhussieg ist ein zu teuer erkaufter Erfolg. Im ursprünglichen Sinne geht der Sieger aus dem Konflikt ähnlich geschwächt hervor wie ein Besiegter und kann auf dem Sieg nicht aufbauen.[1] Der Ausdruck geht auf König Pyrrhos I. von Epirus (319/318–272 v. Chr.) zurück. Dieser soll nach seinem Sieg über die Römer in der Schlacht bei Asculum (Süditalien) 279 v. Chr. einem Vertrauten gesagt haben: „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“[2]

Im heutigen Sprachgebrauch wird Pyrrhussieg überwiegend im übertragenen Sinn genutzt.

Beispiele für Pyrrhussiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Pyrrhussieg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pyrrhussieg. In: Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon. Band 3, Leipzig 1873
  2. Michael Busch, Karl-Volker Neugebauer: Grundkurs deutsche Militärgeschichte. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2006, ISBN 3-486-57853-7, S. 368 unten (Google Books).
  3. Joseph Nirschl: Lehrbuch der Patrologie und Patristik. Band 3, 1885, ISBN 978-1-143-41074-1, S. 253.
  4. Robert Durrer: Die Schweizergarde in Rom und Die Schweizer in Päpstlichen Diensten. Salzwasser-Verlag GmbH, 2012, ISBN 978-3-86382-526-3, S. 119 (HTML).
  5. Sven Externbrink: Le coeur du monde - Frankreich und die norditalienischen Staaten (Mantua, Parma, Savoyen) im Zeitalter Richelieus 1624-1635. LIT, Münster 1999, ISBN 978-3-8258-4390-8, S. 202.
  6. Friedrich Luckwaldt: Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. 1920, ISBN 978-0-548-82634-8, S. 106.
  7. Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens. Von den Anfängen in der Antike bis zum 20. Jahrhundert. 2. Auflage. C.H.Beck oHG, München 2010, ISBN 978-3-406-59235-5, S. 419 (HTML).
  8. Ernst Willi Hansen, Karl-Volker Neugebauer: Die Zeit bis 1914: Vom Kriegshaufen zum Massenheer. 2. Auflage. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2009, ISBN 978-3-486-59009-8, S. 368 (HTML).