Qualitative Daten

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Unter dem Begriff qualitative Daten oder auch qualitatives Datenmaterial, wird in der empirischen Forschung nicht-numerisches Material verstanden,[1] entsprechende Methoden gibt es in der Sozialwissenschaft seit den 1990er Jahren.[2] Im Gegensatz zu numerischen (quantitativen) Daten, welche in Form von Zahlen vorliegen, handelt es sich bei nicht-numerischen Daten um Material, das textuell, verbal, visuell oder in ähnlicher Form gegeben sein oder erhoben werden kann.[3][4][5]

Datenmaterial[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie oben beschrieben, können qualitative (s.u. Tabelle 1) und quantitative (Zahlenform) Daten durch ihr Erscheinungsbild getrennt werden. Aber geht mit dieser Trennung kein Gegensatz einher[6][7]. Im Gegenteil kann eine sinnvolle Kombination qualitativer und quantitativer Daten und Methoden (bspw. Mixed-Methods-Ansätze, Triangulation, Grounded Theory usf.) Forschungsprozesse bereichern[8].

Einen detaillierteren Überblick zu den Formen qualitativer Datenmaterialien bieten die folgenden Beispiele in Tabelle 1 (s. u.). Die Abgrenzung ist beispielhaft zu verstehen, da viele Datenformate überlappen.

Tabelle 1: Qualitatives Datenmaterial
Form Vorliegendes Material
Textuell Zeitungsartikel Tagebücher Produktschriftzüge
Verbal Audioaufnahmen Transkripte Gesprächsprotokolle
Medial Chatrooms Blogs Websites
Visuell Filmaufnahmen Fotografien Bildsequenzen
Weiteres Zeichnungen SketchNotes

Datenerhebung und Datengenerierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datenerhebung und Datengenerierung sind zu trennen, da Daten einerseits erhoben und andererseits generiert werden können.

Weiter beschreibt die Trennung einen weiter gefassten und einen enger gefassten Begriff. Das Generieren von Daten (enger) bezieht sich auf das aktive Herstellen von Daten – beispielsweise durch ein Interview.[9]

Hingegen beschreibt die Erhebung von Daten (breiter) einerseits das Auswählen von existierenden Daten "aus bereits vorhandenem Material” - beispielsweise ein abgedruckter Zeitungsartikel - und andererseits die Erweiterung der vorhandenen Daten durch weitere Herstellung im Forschungsprozess” - beispielsweise das Transkribieren von Interviews.[10]

Einen knappen Überblick über qualitative Verfahren zur Erhebung von Daten bietet folgend Tabelle 2 (s. u.).[11]

Tabelle 2: Qualitative Datenerhebung
Erhebungsverfahren Beschreibung
Qualitative Beobachtung Ethnografische Feldbeobachtungen nutzen offene Beobachtungsprotokolle bzw. Feldnotizen sowie Fotos und Videoaufzeichnungen, die durch die Forschenden erstellt wurden.
Qualitatives Interview Bei unstrukturierten oder halbstrukturierten Interviews werden Interviewtranskripte produziert, in denen die Äußerungen von Interviewenden und Befragungspersonen wortwörtlich enthalten sind.
Qualitativer Fragebogen Bei diesem Verfahren werden Freitextantworten und Aufsätze von den Untersuchungsteilnehmenden geschrieben.
Qualitative Dokumentenanalyse Qualitative Dokumentenanalysen nutzen vorhandene Text-, Ton-, Bild- und Videodokumente oder sonstige Artefakte: z. B. Zeitungsartikel, TV-Sendungen, Beiträge aus Online-Foren, Hausordnungen, Briefe, Fotoalben oder Kinderzeichnungen.

Verbale Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Sicht einer Forschungskultur kann ein Unterschied zwischen den USA und Deutschland ausgemacht werden. In den USA wurde über einen längeren Zeitraum die Beobachtung als Methode der Datenerhebung favorisiert. Dagegen stand in Deutschland das offene Interview im Mittelpunkt. Nichtsdestotrotz sind die Schwerpunkte in den letzten Jahren aufgeweicht und andere Interviewtypen (wie das Leitfaden-Interview) sind in den Fokus gerückt. Zusammenfassend sind Interviews, Erzählungen und Gruppenverfahren zentral für das Generieren und Erheben von Daten.[3]

Interviews als Zugang nach Flick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Interviews beschreiben Befragungen, die durch Fragensteller*innen (genannt Interviewer*innen) mit dem Ziel ausgeführt werden, persönliches oder sachbezogenes von Forschungsteilnehmer*innen zu erfahren.

Es kann kaum von "dem" qualitativen Interview schlechthin gesprochen werden. Die Zahl und Unterschiedlichkeit der Typen und Verfahren ist dafür zu breit und tief. Zudem kann selbst unterschiedliche Fachliteratur zu verschiedenen Begriffen für eine Form von Interview kommen.[12]

Daher wird - aus einer vielfältigen Anzahl qualitativer Interviews - das Fokussierte, Halbstandardisierte, Problemzentrierte und Ethnographische Interview nach der Zusammenstellung durch Flick (2016) vorgestellt. Die kritische Bewertung des einseitigen Zugangs ist den Leser*innen überlassen.

Wobei über den Zugang des Interviews hinaus auch Erzählungen und Gruppenverfahren für das Generieren und Erheben qualitativer Daten genutzt werden können (s. Tabelle 3).[3]

Fokussiertes Interview[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das fokussierte Interview ist für die Analyse einheitlicher medialer Reize (Film, Radiosendung, Tonaufnahme usf.) entwickelt worden. Durch den einheitlichen Stimulus bzw. Anreiz zum Gespräch und das darauf folgende Interview soll ein Vergleich zwischen "objektiven" (Tatsachen) und "subjektiven" (Interpretation) Bestandteilen möglich werden.[3]

Um die Qualität des fokussierten Interviews sicherzustellen, sind folgende Bestandteile vorgesehen:

  1. Nichtbeeinflussung der Interviewpartner*innen,
  2. Spezifität der Sichtweise und Situationsdefinition aus deren Sicht,
  3. Erfassung eines breiten Spektrums der Bedeutung des Stimulus und
  4. Tiefgründigkeit und personaler Bezugsrahmen aufseiten der Befragten.
Halbstandardisiertes Interview[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das halbstandartisierte Interview kann für die Rekonstruktion subjektiver Theorien eingesetzt werden. Umschrieben wird mit dem Begriff der subjektiven Theorie der Zusammenhang von frei äußerbaren Antworten auf offene Fragen (explizite Wissensbestände) und eher im Verborgenen liegenden Auffassungen (implizite Annahmen) zu einem Untersuchungsgegenstand. Dabei meint Gegenstand keineswegs nur Dinge, sondern bspw. auch Vertrauen in Beziehungen.[3]

Über die Befragung mittels eines Leitfadens wird bei einem zweiten Termin die Struktur der Antworten festgelegt und deren Inhalt validiert. Dieses Vorgehen wird als Validierung mittels der Struktur-Lege-Technik bezeichnet.

Problemzentriertes Interview[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das problemzentrierte Interview wird zumeist dann genutzt, wenn biographische Daten mit Bezug zu einem konkreten Problem erhoben werden sollen. Ähnlich wie das fokussierte Interview gibt es bestimmte Bestandteile, die dieses Format des Interviews kennzeichnen:[3]

  1. Problem - eine für die Gesellschaft oder die Person relevante Problemstellung wird durch die Forscher*innen fokussiert,
  2. Gegenstand - die Datenerhebung und Datengenerierung sollte am Gegenstand des Interesses orientiert entwickeln und verändern,
  3. Prozess - der Dialog zwischen Personen soll durch tiefer führende Nachfragen das Verstehen des Problems ermöglichen

Als Ziel setzt sich das problemzentrierte Interview das "möglichst unvoreingenommene Erfassen individueller Handlungen, subjektiver Haltungen, sowie Verarbeitungsweisen gesellschaftlicher Realität.[12]

Vergleich der Verfahren zur Erhebung verbaler Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Detaillierter können die Verfahren zur Erhebung auch untereinander verglichen werden. Die folgende Tabelle 3 bietet einen Überblick über die vorher vorgestellten Möglichkeiten und Grenzen zur Erhebung qualitativer Daten.[3]

Tabelle 3: Vergleich der Verfahren zur Erhebung verbaler Daten
Interview Erzählungen Gruppenverfahren
Verfahren ↦ Fokussiert Halbstandardisiert Problemzentriert Expert*innen Ethnographisch Narrativ Episodisch Focus-Groups Gruppendiskussion Gemeinsames Erzählen
Kriterien ↧
Offenheit für die subjektive Sicht des Interviewpartners durch: • Kein Einfluss durch unstrukturierte Fragen • Offene Fragen • Gegenstands- und prozessorientiert

• Raum für Erzählungen

• Begrenzt, da Interesse nur an Expert*innenwissen • Beschreibende Fragen • Kein Einfluss auf einmal begonnener Erzählungen • Erzählung bedeutsamer Erfahrungen

• Auswahl durch Interviewpartnerner*in

• Rücksicht auf Kontext der Gruppe • Non-direktive Diskussionsleitung

• Wenig kontrollierendes Diskussionsklima

• Verzicht auf Erzählstimulus und methodische Interventionen
Strukturierung (z. B. Vertiefung) des Gegegenstandes durch: • Vorgabe von Stimulus

• strukturierte Fragen

• Gefühle im Fokus

• Fragen auf Hypothesen gerichtet

• Fragen auf Konfrontation gerichtet

Leitfaden als Grundlage für Wendungen • Abbruch unergiebiger Darstellungen Leitfaden als Instrument für Strukturierung • Strukturelle Fragen

• Kontrastive Fragen

Aufforderung zum Erzählen

narrative Nachfrage

Bilanzierung

Verbindung von Erzählung und Argumentation

Vorgabe konkreter Situationen, die erzählt werden sollen

Leitfaden zur Steuerung Dynamik, die sich in der Gruppe entwickelt

Steuerung durch Leitfaden

Dynamik der gemeinsamen Erzählung

Kontroll-Liste für Sozialdaten

• Protokoll der Beobachtungen

Beitrag zur allgemeinen Entwicklung der Methode des Interviews • Vier Kriterien für die Gestaltung von Interviews

• Analyse des Gegenstands als zweite Sorte von Daten

• Inhalte durch Struktur-Lege-Technik strukturiert

• Vorschläge zur Verdeutlichung unbewussten Wissens

• Kurzer Fragebogen

• Postskript

• Fokus Steuerung: Beschränkung des Interviews auf Expert*innen • Fokus Erhebung: Problem beim Generieren von Situationen für Interviews • Struktur des Interviews an Anfang und Ende

• Ausloten des Instruments der Erzählung

• Systematische Verbindung von Erzählung und Argumentation als Sorten von Daten

• Gezielte Aufforderung zum Erzählen

• Simulation, wie Diskurse und soziale Repräsentationen in ihrer Unterschiedlichkeit entstehen • Alternative zur Befragung einzelner Personen durch Gruppendynamik • Verbindung von Erzählung und Analysen der Interaktion

• Betonung der Konstruktion im Erzählen

Anwendungsbereich • Analyse subjektiver Bedeutungen • Subjektive Theorien rekonstruieren • Probleme relevant für Gesellschaft oder Biographie • Wissen von Expert*innen in Institutionen • Im Rahmen von Feldforschung in offenen Feldern • Verläufe von Biographien • Wandel, Routinen und Situationen im Alltag • Marketing, Medien und Evaluation • Forschung zu Meinungen und Einstellungen • Forschung zu Familien
Probleme bei der Durchführung • Dilemma der Vereinbarkeit der Kriterien • Umfangreiche methodische Vorgaben

• Probleme bei Auswertung

• Wechsel von Erzählung zu Frage-Antwort-Schema unsystematisch • Fokus auf Rolle der Expert*innen, weniger Person

• Blockade bei Expert*innen

• Vermittlung zwischen freundlicher Unterhaltung und formalem Interview • einseitiges Interview

• Probleme der Erzähler*innen

• Problematik der Zugzwänge

• Verdeutlichen des Prinzips

• Handhabung des Leitfadens

• Sampling von Gruppen und Teilnehmer*innen • Vermittlung zwischen schweigenden und redenden Personen

• Ablauf kaum planbarer

• Verzicht auf systematische Fokussierung der Erzählungen
Grenzen der Methode • Annahme, objektive Merkmale des Gegenstands zu kennen, ist fraglich

• kaum Einsatz in Reinform

• Vorgabe einer Struktur

• Methode an Gegenstand und Interviewpartner*innen anzupassen ist notwendig

• Orientiert an Problem

• Verbindung der Elemente des Interviews unsystematisch

• Begrenzung der Auswertung auf Expert*inneninterviews • Sinnvoll in Kombination mit Beobachtung und Feldforschung • Analogie von Erfahrung und Erzählung wird unterstellt

• Reduktion auf Erzählbares

• Beschränkung auf Alltagswissen • Erfassen der Daten

• Identifikation einzelner und paralleler Sprecher*innen

• Hoher organisatorischer Aufwand

• Probleme der Vergleichbarkeit

• Verzicht auf Steuerung

• Kaum als alleinige Methode eigenständig

• Umfang der Fallanalyse

Weiterführende Literatur Merton & Kendall 1979 Scheele & Groeben 1988 Ruff 1998; Witzel 1985 Bogner, Littig & Menz 2002 Heyl 2001; Spradley 1979 Küsters 2009; Schütze 1983;

Hermanns 1995

Flick 1996

Flick 2011

Barbour 2007;

Lunt & Livingstone 1996

Bohnsack 2015;

Loos & Schäffer 2001

Hildebrand & Jahn 1988

Interviews als gute Praxis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um brauchbares qualitatives Datenmaterial zu erzeugen, braucht es eine gute Praxis. Folgend werden in Tabelle 4 Fragen zur Reflexion vor der Erhebung mit Hilfe von Interviews vorgestellt[3].

Tabelle 4: Was ist ein gutes Interview? - Wovon hängt das ab?
Checkliste zur Auswahl eines Interviewtyps und zur Bewertung seiner Anwendung
1. Fragestellung • Kann der Interviewtyp die wesentlichen Aspekte der Fragestellung erfassen?

• Kann die Anwendung des Interviewtyps die wesentlichen Aspekte der Fragestellung erfassen?

2. Interviewtyp • Wird ein Springen zwischen Interview-Typen und Stimuli in der Fragestellung begründet?

• Wird ein Springen zwischen Interview-Typen und Stimuli im Theorieteil begründet?

3. Interviewer*in • Können Interviewer*innen den Interviewtyp anwenden?

• Welche Rolle spielen die eigenen Ängste, Unsicherheiten und Erwartungen in der Situation?

4. Befragte*r • Ist der Interviewtyp für die Zielgruppe der Anwendung geeignet?

• Wie können Ängste, Unsicherheiten und Erwartungen von Interviewpartner*innen berücksichtigt werden?

5. Spielraum für Befragte • Können die Befragten ihre Sichtweisen im Rahmen der Fragen präsentieren?

• Können die Befragten ihre Sichtweisen auch gegen den Rahmen der Fragen durchsetzen?

6. Interaktionsverlauf • Haben die Interviewer*innen den Interviewtyp realisiert?• Haben die Interviewer*innen den Befragten genügend Spielraum gelassen?

• Sind Interviewer*innen mit ihrer Rolle zurecht gekommen? Warum ja oder nein?

• War für die Befragten ihre Rolle klar definiert?

• War für die Befragten die Rolle der Interviewer*innen klar definiert?

• War für die Befragten die Situation klar definiert?

• Konnten die Befragten ihren Rollen entsprechen? Warum ja oder nein?

7. Auswertungsziel • Sind eingegrenzte Antworten das Ziel der Auswertung?• Sind eindeutige Antworten das Ziel der Auswertung?

• Sind komplexe Antworten das Ziel der Auswertung?

• Sind vielschichtige Muster das Ziel der Auswertung?

• Sind Kontexte das Ziel der Auswertung?

• Was sind weitere Ziele der Auswertung?

8. Anspruch auf Verallgemeinerung • Auf welcher Ebene sollen Aussagen gemacht werden?
Verallgemeinererung • Über den Einzelfall (bspw. über die befragte Person und ihre Biographie)• Bezogen auf Gruppen (bspw. über eine Berufsgruppe)

• Allgemein gültige Aussagen?

Dateninterpretation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die Erhebung von Daten hinaus können auch die zahlreichen Analyseverfahren unterschieden werden.

Eine Unterteilung und Auswahl wird in Tabelle 5 vorgenommen, indem zwischen spezialisierten und allgemeinen Verfahren zur Datenanalyse unterschieden wird.

Tabelle 5: Auswahl qualitativer Interpretationsverfahren[13]
Klassifikation Qualitative Datenanalyseverfahren (Auswahl)
Spezialisierte Verfahren, die auf bestimmte Arten von qualitativem

Datenmaterial und/oder bestimmte inhaltliche Fragestellungen

zugeschnitten sind

1. Qualitative Analyse von Kinderzeichnungen
2. Metaphernanalyse
3. Narrative Analyse
4. Interpretative Phänomenologische Analyse
5. Konversationsanalyse
6. Kritische Diskursanalyse
7. Qualitative Analyse von Videomaterial
8. Tiefenhermeneutik
Allgemeine Verfahren, die relativ breit für unterschiedliches

qualitatives Datenmaterial und für unterschiedliche inhaltliche

Fragestellungen einsetzbar sind

9. Objektive Hermeneutik
10. Qualitative Inhaltsanalyse
11. Dokumentarische Methode
12. Grounded-Theory-Methodologie

Weiterführende Literatur, Software, Links, Podcasts und Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Barbour, Rosaline (2007): Doing Focus Groups. In: Book 4 of The SAGE Qualitative Research Kit. London, Thousand Oaks, New Delhi: Sage.
  • Blaumeiser, Heinz (2001): Einführung in die Qualitative Sozialforschung. In: Einführung in die Methodologie der Sozial- und Kulturwissenschaften. Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren. S. 31–51.
  • Bogner, Alexander; Littig, Beate; Menz, Wolfgang (2002): Das Experteninterview - Theorie, Methode, Anwendung. Opladen: Leske & Budrich.
  • Bohnsack, Ralf (2015): Gruppendiskussion. In: Qualitative Forschung - ein Handbuch. Reinbek: Rohwohlt. S. 369–384.
  • Flick, Uwe (1996): Psychologie des technisierten Alltags. Opladen: Westdeutscher Verlag.
  • Flick, Uwe (2011): Das Episodische Interview. In: Empirische Forschung und Soziale Arbeit. Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwissenschaften. S. 273–280.
  • Flick, Uwe (2013): The SAGE Handbook of Qualitative Data Analysis. Sage Publications Ltd.
  • Flick, Uwe (2017): The SAGE Handbook of Qualitative Data Collection. Sage Publications Ltd.
  • Flick, Uwe (2017): The SAGE Qualitative Research Kit: Collection. 2. überarb. Aufl. Sage Publications Ltd.
  • Friebertshäuser, Barbara; Langer, Antje; Prengel, Annedore (2013): Handbuch Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft. Beltz Juventa. S. 437–456; S. 501–514.
  • Hermanns, Harry (1995): Narratives Interview. In: Handbuch Qualitative Sozialforschung. München: Psychologie Verlags Union. S. 182–185.
  • Heyl, Barbara S. (2001): Ethnographic Interviewing. In: Handbook of Ethnography. London: Sage. S. 369–383.
  • Hildenbrand, Bruno; Jahn, Walther (1988): Gemeinsames Erzählen und Prozesse der Wirklichkeitskonstruktion in familiengeschichtlichen Gesprächen. Zeitschrift für Soziologie, 17: S. 203–217.
  • Hussy, Walter; Schreier, Margrit; Echterhoff, Gerald (2013): Forschungsmethoden in Psychologie und Sozialwissenschaften für Bachelor. 2., überarbeitete Auflage. Berlin, Heidelberg: Springer (Springer-Lehrbuch).
  • Küsters, Ivonne (2009): Narrative Interviews - Grundlagen und Anwendungen. 2. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Lamnek, Siegfried; Krell, Claudia (2016): Qualitative Sozialforschung. 6. Aufl. Beltz Juventa.
  • Loos, Peter; Schäffer, Burkhard (2001): Das Gruppendiskussionsverfahren. Opladen: Leske & Budrich.
  • Lunt, Peter; Livingstone, Sonia (1996): Rethinking the Focus Group in Media and Communications Research. Journal of Communication, 46. S. 79–98.
  • Mayring, Philipp (2015): Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. 12., überarb. Aufl. Weinheim: Beltz (Beltz Pädagogik).
  • Merton, Robert K.; Patricia L. Kendall (1979): Das fokussierte Interview. In: Qualitative Sozialforschung. Stuttgart: Klett-Cotta. S. 171–204.
  • Mey, Günter; Mruck, Katja (Hg.) (2011): Grounded Theory Reader. 2. aktualisierte und erweiterte Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Miethe, Ingrid; Müller, Hans-Rüdiger (Hg.) (2012): Qualitative Bildungsforschung und Bildungstheorie. Opladen: Budrich.
  • Rössler, Patrick (2017): Inhaltsanalyse. 3., völlig überarbeitete Auflage. Konstanz, München: UVK Verlagsgesellschaft mbH; UVK/Lucius (UTB Basics, 2671).
  • Ruff, Frank M. (1998): Gesundheitsgefährdungen durch Umweltbelastungen - Ein neues Deutungsmuster. In: Wann fühlen wir uns gesund? Weinheim: Juventa. S. 285–300.
  • Scheele, Brigitte; Groeben, Norbert (1988). Dialog-Konsens-Methoden zur Rekonstruktion Subjektiver Theorien. Tübingen: Francke.
  • Schütze, Fritz (1983): Biographieforschung und narratives Interview. Neue Praxis, 3. S. 283–293.
  • Spradley, James P. (1979): The ethnographic Interview. New York: Rinehart & Winston.
  • Scholl, Armin (2018): Die Befragung. 4., bearbeitete Auflage. Konstanz, München: UVK Verlagsgesellschaft mbH; UVK/ Lucius (UTB, 2413).
  • Witzel, Andreas (1985): Das problemzentrierte Interview. In: Qualitative Forschung in der Psychologie. Weinheim: Beltz. S. 227–255.

Software[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Links[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Podcasts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jürgen Bortz, Nicola Döring: Forschungsmethoden und Evaluation (= Springer-Lehrbuch). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2006, ISBN 978-3-540-33305-0, S. 32, 222, doi:10.1007/978-3-540-33306-7 (springer.com).
  2. König/Zedler Qualitative Forschung, 2. Aufl., Seite 7, Beltz-Verlag 2002
  3. a b c d e f g h Uwe Flick: Qualitative Sozialforschung: Eine Einführung. Vollst. überarb. und erw. Neuausg. 2016, 7. Aufl. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2016, ISBN 3-499-55694-4, S. 193–277.
  4. Jürgen Bortz, Nicola Döring: Forschungsmethoden und Evaluation (= Springer-Lehrbuch). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2006, ISBN 978-3-540-33305-0, S. 222, doi:10.1007/978-3-540-33306-7 (springer.com).
  5. Walter Hussy, Margrit Schreier, Gerald Echterhoff: Forschungsmethoden in Psychologie und Sozialwissenschaften für Bachelor (= Springer-Lehrbuch). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-34361-2, S. 193, 223–244, doi:10.1007/978-3-642-34362-9.
  6. Walter Hussy, Margrit Schreier, Gerald Echterhoff: Forschungsmethoden in Psychologie und Sozialwissenschaften für Bachelor (= Springer-Lehrbuch). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-34361-2, S. 52, doi:10.1007/978-3-642-34362-9 (springer.com).
  7. Siegfried Schumann: Quantitative und qualitative empirische Forschung. Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2018, ISBN 978-3-658-17833-8, S. 143, doi:10.1007/978-3-658-17834-5 (springer.com).
  8. Siegfried Schumann: Quantitative und qualitative empirische Forschung. Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2018, ISBN 978-3-658-17833-8, S. 143–144, doi:10.1007/978-3-658-17834-5 (springer.com).
  9. Jürgen Bortz, Nicola Döring: Forschungsmethoden und Evaluation (= Springer-Lehrbuch). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2006, ISBN 978-3-540-33305-0, S. 222–223, doi:10.1007/978-3-540-33306-7 (springer.com).
  10. Jürgen Bortz, Nicola Döring: Forschungsmethoden und Evaluation (= Springer-Lehrbuch). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2006, ISBN 978-3-540-33305-0, doi:10.1007/978-3-540-33306-7 (springer.com).
  11. Jürgen Bortz, Nicola Döring: Forschungsmethoden und Evaluation (= Springer-Lehrbuch). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2006, ISBN 978-3-540-33305-0, S. 599, doi:10.1007/978-3-540-33306-7 (springer.com).
  12. a b Andrea Heistinger: Qualitative Interviews – Ein Leitfaden zu Vorbereitung und Durchführung inklusive einiger theoretischer Anmerkungen. Studienexkursion „Kaffee in Mexiko“, WS 2006/2007. In: Universität Innsbruck. Abgerufen am 3. Februar 2020.
  13. Jürgen Bortz, Nicola Döring: Forschungsmethoden und Evaluation (= Springer-Lehrbuch). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2006, ISBN 978-3-540-33305-0, S. 601, doi:10.1007/978-3-540-33306-7 (springer.com).