Quorthon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Quorthon (* 17. Februar 1966; † 3. Juni 2004) war ein schwedischer Musiker.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quorthon gründete 1983 im Alter von 17 Jahren[1] die schwedische Metal-Band Bathory, deren Kopf und Songwriter er war. Als solcher gilt Quorthon als einer der Wegbereiter für den Black Metal[2] und den Viking Metal,[2] seine ersten sechs Alben gelten als Meilensteine.[2] Über den Großteil seiner Alben hatte er keine feste Besetzung. Quorthon gab selten Interviews, lebte von der Metal-Szene abgeschieden und wollte nicht live auftreten. Er gründete auch die Band Quorthon, welche sich allerdings stark von Bathory unterschied.

Am 8. Juni 2004 verkündete die Seite Blabbermouth.net, Quorthon sei im Alter von 38 Jahren verstorben und am Vortag tot in seiner Wohnung in Stockholm gefunden worden, gab Thomas Forsberg als seinen bürgerlichen Namen an und schrieb, er sei der Sohn des Black-Mark-Production-Inhabers The Boss; als vermutete Todesursache wurde Herzversagen angegeben.[3] Die Meldung wurde von zahlreichen weiteren Seiten übernommen.[2] Auf der offiziellen Bathory-Seite bathory.se (inzwischen unter bathory.nu zu finden) jedoch wurde auf Quorthons Tod ausschließlich mit dem Hinweis „In memory of Ace/Quorthon“ hingewiesen,[4][2] die Vaterschaft wurde durch Quorthon bestritten, zudem soll The Boss nur 12 Jahre älter als Quorthon und seine Vaterschaft somit äußerst unwahrscheinlich sein.[2] Auch die Seite von Black Mark Production gab keine Informationen an.[2] Fjordi vom Tartarean Desire Webzine bezweifelt daher in seinem Artikel zur Todesmeldung jedes Wort, insbesondere, da diese von Blabbermouth.net und somit aus dem Umfeld von Roadrunner Records stammt.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Bathory[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Quorthon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Single (Single, 1994)
  • Album (1994)
  • When Our Day Is Through (EP, 1997)
  • Purity of Essence (1997)
  • God Save the Queen auf A Black Mark Tribute (1997)
  • I’m Only Sleeping auf A Black Mark Tribute Vol. II (1998)

Mit Jennie Tebler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Silverwing / Song to Hall up High (Single, 2005; Musik, Texte, alle Instrumente, posthum veröffentlicht)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bathory - Birth of a legend.
  2. a b c d e f g h Fjordi: Bathory R.I.P..
  3. BATHORY Mastermind QUORTHON Dead At 39.
  4. In memory of ACE/QUORTHON.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]